Weiteres Vorgehen - Spielplatz am Kindergarten
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 27. Februar 2014
Beschlossen — einstimmig
am 27. Februar 2014 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Der Rat stimmt dem geschilderten Konzept der Spielplatzneugestaltung einstimmig zu. Zur Umsetzung soll in Form einer freihändigen Vergabe erfolgen. Zur Finanzierung werden keine zusätzlichen Mittel seitens der Gemeinde vorgesehen. Die Haushaltsmittel zur Vorfinanzierung und Gegenfinanzierung durch Spendeneinwerbung werden mit dem 1. Nachtragshaushalt bereitgestellt. Der VA wird mit der Vergabeentscheidung beauftragt. RV Bücking erläutert den TOP. RM Redelfs begrüßt die Erneuerung des Spielplatzes. Dies wird eine runde Sache. Sie kritisiert jedoch die aus ihrer Sicht mangelnde Prüfung und Pflege des aktuellen Spielplatzes, wären die Geräte entsprechend regelmäßig kontrolliert und gepflegt worden, wäre die jetzige Prüfung nicht so schlecht ausgefallen. RM Bauer bezweifelt, dass die Verwaltung die Prüfung und Pflege nicht richtig gemacht haben. BM Fiegenheim erwidert, dass der Spielplatz jährlich von einer zertifizierten Firma abgenommen werden muss. Die Verwaltung war mit den Arbeiten der beauftragten Firma nicht zufrieden und hat daraufhin den Prüfer gewechselt. Die neue Firma hatte einen anderen Blick und beanstandete den Zustand einiger Spielgeräte. Eine Notwendigkeit den Spielplatz zu schließen bestand nicht, einige Geräte können auch weiterhin genutzt werden sind aber in naher Zukunft abgängig. Aus Sicht von RM Redelfs muss eine Begehung öfters passieren als 1x im Jahr. Der TÜV hat 2 Spielgeräte sofort stilllegen lassen. Das darf nicht mehr passieren. RM Gerdes ist da anderer Meinung, die Gemeinde hätte verantwortungsbewuß gehandelt. Wenn Zweifel an der Qualität der Arbeit der beauftragten Firma bestehen, dann war ein Wechsel, um die Sicherheit weiter zu gewährleisten, richtig. Die Prüfungen müssen regelmäßig gemacht werden. Auch die Erzieherinnen müssen so etwas sehen, kritisiert RM Redelfs weiter. Laut BM Fiegenheim macht der Gemeindemitarbeiter regelmäßige Kontrollen und erledigt kleinere Reparaturarbeiten. Er erläutert die weitere Planung des Spielplatzes. Geplant sind 2 bis 3 Anschaffungsschübe. Dieses Jahr sollen das Spielhaus und kleinere Geräte gekauft werden und nächstes Jahr das Schiff. Mit dem Nachtragshaushalt ist die mögliche Vorfinanzierung durch die Gemeinde gesichert. Mit einem erheblichen Rücklauf an Spenden wird gerechnet.
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Der Spielplatz des Kindergartens Lütt Insulaners soll komplett neu gestaltet werden, weil der TÜV die meisten Geräte nach mehr als zehn Jahren für nicht mehr nutzbar erklärt hat. Das neue Konzept orientiert sich an der Welt von Pippi Langstrumpf mit thematisch gestalteten Spielgeräten. Die Gesamtkosten von rund 20.000 Euro sollen auf 2014 und 2015 aufgeteilt werden; eine Benefizveranstaltung soll 2014 etwa 10.000 Euro an Spenden einwerben. Der Rat soll dem Konzept zustimmen, damit eine beschränkte Ausschreibung gestartet werden kann.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung, eingebracht vom Bürgermeister, zur Erstberatung im Verwaltungsausschuss und abschließender Beschlussfassung im Rat im Februar 2014.
Hintergrund
Die Spielgeräte auf dem Kindergartenspielplatz sind älter als zehn Jahre. Der TÜV hat die Mehrzahl bei einer Routineprüfung für abgängig erklärt. Einzelne Geräte können noch durch kleinere Reparaturen weiter genutzt werden. Auf dem Melksett-Spielplatz hatte die Gemeinde bereits ein thematisch gestaltetes Konzept umgesetzt; dieselbe Firma soll nun erste Ideen für den Kindergartenplatz entwickeln.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Betroffen sind direkt die Kinder des Kindergartens Lütt Insulaners und ihre Familien. Die Gemeinde plant keine zusätzlichen Haushaltsmittel bereitzustellen; die Vorfinanzierung erfolgt aus dem bestehenden Kindergartenbudget. Eltern, Schule und weitere Beteiligte sind in die Vorbereitung einer Benefizveranstaltung eingebunden, die einen Teil der Kosten durch Spenden decken soll.
Die wichtigsten Punkte
- Der TÜV hat den Großteil der vorhandenen Spielgeräte für nicht mehr sicher erklärt
- Das neue Gestaltungskonzept folgt dem Thema Pippi Langstrumpf mit passenden Spielelementen
- Die Gesamtkosten werden auf rund 20.000 Euro geschätzt, aufgeteilt auf zwei Jahre
- Eine Benefizveranstaltung soll 2014 etwa 10.000 Euro an Spenden einbringen
- Die Gemeinde stellt keine zusätzlichen Mittel bereit; vorfinanziert wird aus dem laufenden Kindergartenbudget
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. August 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/007/2014
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 24. August 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-882 kB≈ 3 k Zeichen Volltext
Volltext (automatisch extrahiert) anzeigen
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Der Rat soll eine zweite Bestellung neuer Spielgeräte für den Kindergartenspielplatz freigeben. Geplant sind eine Sitzgruppe mit Dach (3.272 Euro), zwei Pferde (2.700 Euro) und eine Doppelschaukel (1.035 Euro) — zusammen rund 7.000 Euro brutto. Finanziert wird die Bestellung aus Haushaltsmitteln (5.000 Euro), verbleibenden Spendengeldern (1.300 Euro) und einer Zusage der Volksbank (2.000 Euro).
Die Gemeinde will für den Spielplatz des Kindergartens Lütt Insulaners ein neues Spielgerät namens Limonadenbaum kaufen. Das Angebot eines Herstellers liegt bei 10.352,70 Euro. Die Kosten sind im Haushalt eingeplant und sollen durch Spendeneinnahmen des Kindergartens gedeckt werden. Der Rat soll die Anschaffung beschließen.
Der Rat soll das aktualisierte Pädagogik-Konzept des gemeindeeigenen Kindergartens "Lütt Insulaners" in der Version 2.4 beschließen. Anlass sind gesetzliche Änderungen seit 2018: Kinder ab drei Jahren besuchen den Kindergarten kostenfrei, und die Zuständigkeit für die primäre Sprachförderung ist von der Grundschule auf den Kindergarten übergegangen. Außerdem wurde auf Grundlage einer Eltern-Bedarfsabfrage die Nachmittagsbetreuung umgestellt: statt bisher dienstags bis donnerstags gilt ab sofort montags bis freitags von 13:00 bis 16:30 Uhr. Der Rat soll mit dem Konzeptbeschluss zugleich die neuen Öffnungszeiten genehmigen.
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog soll eine neue Gebührensatzung für den Kindergarten 'Lütt Insulaners' beschließen, die ab dem 1. März 2017 gilt. Anlass ist die Einführung der Ganztagsbetreuung: Statt einem einheitlichen Betreuungsangebot gibt es künftig eine Grundgebühr für die Kernzeit plus Aufschläge für Ganztag und Frühdienst. Dem Rat lagen zwei Varianten vor — der Beschlussvorschlag empfiehlt die sogenannte 'wirtschaftliche Variante', bei der die bisherige Grundgebühr erhalten bleibt.