Die Gemeinde Spiekeroog legt eine überarbeitete Förderrichtlinie zur finanziellen Unterstützung von Schüler:innen bei Auslandsaufenthalten vor. Grundlage ist ein Ratsbeschluss vom Oktober 2025, der eine Ausweitung der Förderung auf alle schulischen Auslandsaufenthalte vorsah – einschließlich privat organisierter Programme mit zeitlicher Begrenzung. Der Rat soll die neue Richtlinie abschließend beschließen.
Schule & Kinder
Inselschule, Ganztagsschule, Kita, Kinder- und Jugendangebote.
Die Inselschule Spiekeroog ist die einzige Schule der Gemeinde — Grundschule plus Sekundarstufe I in einem Gebäude, mit überschaubarer Klassenstärke. Sie ist das größte kommunalpolitische Dauerthema der letzten Jahre.
Beratungen drehen sich um den Ganztagsbetrieb ab dem Schuljahr 2026/2027, die Ferienbetreuung im Rahmen des Ganztagsförderungsgesetzes, Schülerförderung bei Auslandsaufenthalten und vor allem um den geplanten Erweiterungsbau — der Schule, Mensa und Lehrer-/Personalwohnraum kombiniert.
Schwierig wird es bei Finanzierungsanteilen, Förderkulissen (KfW-40) und der Frage, wie groß die Schule für eine schrumpfende Insel-Bevölkerung geplant werden soll.
Vorlagen
Die Verwaltung informiert den Schulausschuss über den aktuellen Planungsstand zur baulichen Erweiterung der Inselschule. Im Erdgeschoss sind Mensa und Ganztagsflächen vorgesehen, im Obergeschoss ein Wohngeschoss für öffentliche Beschäftigte. Die Grundkonzeption ist abgestimmt; eine belastbare Finanzierungsübersicht wird noch erarbeitet und später dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt.
Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben Grundschulkinder schrittweise einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung, auch in den Ferien. Die Verwaltung informiert den Schulausschuss über den aktuellen Stand der Umsetzung auf Spiekeroog, wo wegen der Insellage besondere Bedingungen gelten. Die VHS Friesland-Wittmund soll ein spezifisches Angebot entwickeln, möglichst mit lokalem Personal. Der Ausschuss soll die Umsetzung grundsätzlich unterstützen und den Schließzeiten (drei Winterferienwochen plus eine Sommerferienwoche) zustimmen.
Die Gemeinde Spiekeroog soll künftig den Mittagstisch für Schulbegleitungen im Ganztagsbetrieb subventionieren. Schulbegleitungen werden vom Landkreis gestellt und unterstützen Kinder mit besonderem Förderbedarf – auch beim gemeinsamen Mittagessen. Jede Mahlzeit kostet 9,10 €; die Gemeinde würde den Zuschussanteil von 4,60 € übernehmen, der Eigenanteil der Schulbegleitung beträgt wie bei Schüler:innen 4,50 €. Der jährliche Zuschussbedarf wird auf rund 850 € geschätzt.
Die Gemeinde Spiekeroog prüft, ob das warme Mittagessen an der Inselschule von derzeit drei auf vier oder fünf Tage pro Woche ausgeweitet werden soll. Aktuell liefert die Dünenklinik die Mahlzeiten; Kosten und Einnahmen werden hälftig mit dem Landkreis geteilt. Die Verwaltung schätzt, dass der Haushaltsansatz 2026 vorläufig ausreicht, empfiehlt aber eine Anpassung ab 2027. Der Beschlussvorschlag beauftragt die Verwaltung, die Ausweitung weiterzuverfolgen und organisatorische sowie finanzielle Voraussetzungen abschließend zu klären.
Die Schulleitung der Inselschule Spiekeroog berichtet dem Schulausschuss mündlich über die aktuelle personelle Situation an der Schule. Die Vorlage enthält keinen schriftlichen Sachverhalt; der Inhalt des Berichts wird erst in der Sitzung am 7. Mai 2026 dargelegt. Es ist kein Beschluss vorgesehen.
Die Schulleitung stellt dem Schulausschuss mündlich Änderungen im Konzeptentwurf zur Ganztagsschule vor, die ab dem Schuljahr 2026/2027 gelten sollen. Die Vorlage enthält keinen schriftlichen Sachverhalt; der Inhalt wird erst in der Sitzung am 7. Mai 2026 präsentiert. Es ist kein Beschlussvorschlag vorgesehen.
Die Verwaltung stellt dem Rat den aktuellen Planungsstand für den Erweiterungsbau der Inselschule vor. Finalisiert wurden Dachform, Erdgeschoss-Grundriss (Schule und Ganztagsbetrieb) sowie die Wohnungsgrundrisse im Obergeschoss. Für den Eingangsbereich liegen drei Varianten vor, zu denen der Rat ein Stimmungsbild abgeben soll. Der Beschlussvorschlag sieht Kenntnisnahme und Erörterung vor, kein abschließendes Beschlussfassen.
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog soll zwei stimmberechtigte Beisitzer:innen in den Schulausschuss berufen. Die Inselschule hat die Elternvertreterin Anna Rau und die Schüler:innenvertreterin Lina Edenharter vorgeschlagen. Der Beschlussvorschlag sieht deren formelle Berufung durch den Rat vor.
Der Rat soll die Dachform für den geplanten Erweiterungsbau der Inselschule festlegen, der neben Schulräumen auch Wohnungen für Beschäftigte der öffentlichen Hand enthalten soll. Fünf Varianten wurden planerisch untersucht; im Vordergrund stehen Flachdach, Satteldach mit Gauben und Pultdach. Die Verwaltung empfiehlt das Satteldach mit Gauben, weil es sich in das bestehende Schulensemble einfügt und der Baugestaltungssatzung entspricht. Der Beschlussvorschlag lautet: Satteldach mit Gauben (Variante V4) als verbindliche Planungsgrundlage, Kostenberechnung in Leistungsphase 3.
Im Zuge des Projekts zur Erweiterung der Inselschule als Ganztagsschule soll im selben Gebäude auch Wohnraum für Beschäftigte der öffentlichen Hand entstehen. Drei Varianten stehen zur Wahl: ein Wohngeschoss mit rund 240 m² und vier Wohneinheiten, ein zweites Wohngeschoss mit insgesamt bis zu 12 Wohneinheiten oder eine optimierte Dachform mit rund 325 m² und fünf Einheiten. Die Verwaltung empfiehlt Variante A (ein Wohngeschoss), ergänzend zu prüfen durch Variante C (optimierte Dachform), während Variante B vorerst nur dokumentiert werden soll.
Die Verwaltung berichtet über den aktuellen Planungsstand zur Erweiterung der Inselschule. Ziel ist die räumliche Vergrößerung, um den künftigen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung zu erfüllen, bestehende Raummängel zu beheben und zusätzliche Wohnungen zu schaffen. Zwei Entscheidungsschritte stehen an: die Festlegung des Raum- und Funktionsprogramms sowie die Festlegung von Lage und Ausrichtung des Baukörpers. Der Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert.
Die Gemeinde Spiekeroog fördert seit 2021 Schulkinder mit Hauptwohnsitz auf der Insel mit monatlichen Zuschüssen, wenn diese die Hermann Lietz-Schule oder Festlandschulen besuchen. In den Schuljahren 2024/2025 und 2025/2026 sind Fälle aufgetreten, in denen Schüler:innen Auslandsaufenthalte absolvierten – teils im Rahmen des schulischen Projekts 'High Seas High School', teils privat organisiert. Die bestehende Förderrichtlinie deckt diese Fälle nicht eindeutig ab; der Gemeinderat muss nun entscheiden, welche Auslandsaufenthalte künftig förderfähig sind und ob rückwirkend Förderung für drei Fälle aus 2024/2025 ausgezahlt wird.
Der Landkreis Wittmund zahlt seit 1999 unverändert 54 Euro monatlich als freiwilligen Zuschuss für Spiekerooger Schüler:innen, die weiterführende Schulen oder die Hermann-Lietz-Schule auf dem Festland besuchen. Die Schulgebühren stiegen seitdem stark an, während die Gesamtförderung durch den Wegfall des Beförderungszuschusses gesunken ist. Der Eigenanteil der Familien wuchs so von 339 Euro (2014) auf 531 Euro (2024) monatlich. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, beim Landkreis Wittmund auf eine Erhöhung dieses Zuschusses hinzuwirken.
Die Gemeinde kann offene Lehrerstellen an der Inselschule ohne eigenen Wohnraum voraussichtlich nicht besetzen. Alle bisherigen Versuche, Wohnraum anzumieten oder über Land und Landesbehörden zu sichern, sind gescheitert. Die Verwaltung schlägt vor, die östliche Hälfte des Gebäudes Tranpad 1 befristet auf bis zu drei Jahre als Lehrerwohnraum bereitzustellen, bis der geplante Schulerweiterungsbau mit eigenen Wohnungen fertiggestellt ist.
Die Gemeindeverwaltung informiert den Schulausschuss über den aktuellen Stand zweier laufender Projekte: den geplanten Anbau an die Schule und die Schaffung von Wohnraum. Die Vorlage enthält selbst keinen Sachinhalt; die Details werden mündlich in der Sitzung am 19. Juni 2025 präsentiert. Ein Beschluss ist nicht vorgesehen.
Die Inselschule hat seit dem Ruhestand ihres langjährigen Hausmeisters keine festangestellte Hausmeisterkraft mehr. Der Landkreis hat Reinigung und Hausmeisterdienste auf externe Dienstleister übertragen. Die Schulleitung sieht darin einen Nachteil für das schulische Miteinander und wünscht eine Rückkehr zur Festanstellung. Der Schulausschuss soll Optionen und Handlungsmöglichkeiten diskutieren, auch mit Blick auf die geplante Schulerweiterung.
Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben Grundschulkinder der 1. Klasse einen gesetzlichen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung, auch in den Ferien. Zuständig ist formal der Landkreis Wittmund als Träger der öffentlichen Jugendhilfe. Da sich nicht alle Festlandsgemeinden bereit erklärt haben, die Ferienbetreuung zu übernehmen, plant der Landkreis nun ein zentrales Angebot in eigener Trägerschaft. Für Spiekeroog ist eine gesonderte Lösung vorgesehen, die noch zu klären ist.
Die Schulleiterin Sabine Mankus informiert den Schulausschuss über den laufenden Ganztags-Schulbetrieb an der Inselschule Spiekeroog. Sie gibt einen Einblick in den aktuellen Stand und skizziert mögliche Erweiterungen oder Veränderungen. Es handelt sich um eine reine Informationsvorlage ohne Beschlussvorschlag.
Der Rat soll entscheiden, ob auf dem Gelände der Inselschule ein Neubau errichtet wird, der im Erdgeschoss eine Mensa und Schulräume (ca. 300 m²) und im Obergeschoss Wohnungen für kommunale Beschäftigte (ca. 220 m²) umfasst. Die Gesamtkosten werden grob auf rund 4,06 Millionen Euro brutto geschätzt; der Gemeindeanteil beträgt rund 2,85 Millionen Euro. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dem Landkreis Wittmund die Baufreigabe zu erteilen – unter der Bedingung, dass die Gemeinde das Eigentum an den Wohnungen erhält.
Die Gemeinde Spiekeroog plant den Neubau einer Mensa für die Ganztagsschule sowie eines Wohngebäudes mit Lehrerwohnraum. Die Verwaltung legt in der Sitzung den aktuellen Sachstand zu Raum- und Funktionsprogramm, Kostenschätzung, Finanzierung, Abstimmung mit dem Landkreis und Betriebskonzept vor. Konkrete Beschlüsse sollen erst im November-Sitzungslauf gefasst werden; die heutige Beratung dient der Vorbereitung dieser finalen Entscheidung.
Nach Neuwahlen der Elternvertretung an der Inselschule müssen zwei Sitze in kommunalen Ausschüssen neu besetzt werden. Anna Rau soll als stimmberechtigte Beigeordnete in den Schulausschuss einziehen. Anja Grießhaber soll als Kindergarten-Elternvertreterin Beisitzerin im Sozialausschuss werden und löst dabei Anna Rau ab.
Die Verwaltung berichtet über den aktuellen Stand beim geplanten Neubau einer Mensa für die Ganztagsschule sowie von Lehrerwohnraum auf Spiekeroog. Zuvor fanden Gespräche mit der niedersächsischen Kultusministerin, dem Wirtschaftsminister und dem Landkreis Wittmund statt, um das Vorhaben zu konkretisieren. Auf Basis der Gesprächsergebnisse sollen gemeinsam mögliche Weichenstellungen beraten und entschieden werden. Der Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert.
Die Inselschule benötigt für die geplante Neueinstellung eines Englischlehrers zum Schuljahr 2024/25 eine Wohnung auf der Insel. Die Verwaltung schlägt vor, dem neuen Lehrer eine Gemeindewohnung befristet bis 31. Juli 2025 zu einer Kaltmiete von ca. 12,50 Euro pro Quadratmeter anzubieten und dabei den regulären Vergabeweg auszusetzen. Langfristig soll Lehrerwohnraum im Neubau über einer neuen Schulmensa entstehen.
Landkreis Wittmund und Gemeinde Spiekeroog planen einen Erweiterungsbau östlich der Inselschule. Im Erdgeschoss soll eine sogenannte Mesa für den Ganztagsbetrieb entstehen, mit Küche, Speiseraum, Ruheraum und Freizeitflächen. In den oberen Etagen ist Wohnraum für Beschäftigte der öffentlichen Hand, vor allem Lehrkräfte, vorgesehen. Der Bauausschuss soll eine Richtungsentscheidung zu Geschossanzahl, Fassade und Dachform treffen; der genaue Beschlusstext wurde erst in der Sitzung formuliert.