Die Gemeinde Spiekeroog plant einen Erweiterungsbau an der Inselschule: Im Erdgeschoss entsteht ein Ganztagsbereich mit Mensa, im Obergeschoss vier Wohnungen für Lehrkräfte und andere öffentliche Beschäftigte. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 5,78 Mio. Euro, davon trägt die Gemeinde rund 3,32 Mio. Euro. Der Rat soll die Planung freigeben und den Bauantrag für Sommer 2026 genehmigen.
Schule & Kinder
Inselschule, Ganztagsschule, Kita, Kinder- und Jugendangebote.
Die Inselschule Spiekeroog ist die einzige Schule der Gemeinde — Grundschule plus Sekundarstufe I in einem Gebäude, mit überschaubarer Klassenstärke. Sie ist das größte kommunalpolitische Dauerthema der letzten Jahre.
Beratungen drehen sich um den Ganztagsbetrieb ab dem Schuljahr 2026/2027, die Ferienbetreuung im Rahmen des Ganztagsförderungsgesetzes, Schülerförderung bei Auslandsaufenthalten und vor allem um den geplanten Erweiterungsbau — der Schule, Mensa und Lehrer-/Personalwohnraum kombiniert.
Schwierig wird es bei Finanzierungsanteilen, Förderkulissen (KfW-40) und der Frage, wie groß die Schule für eine schrumpfende Insel-Bevölkerung geplant werden soll.
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Die Gemeinde Spiekeroog soll künftig das Mittagessen für Schulbegleitungen im Ganztagsbetrieb bezuschussen. Schulbegleitungen — vom Landkreis gestellte Fachkräfte für Schüler:innen mit besonderem Förderbedarf — begleiten die Kinder auch beim gemeinsamen Mittagessen. Die Gemeinde würde jeweils 4,60 € pro Mahlzeit übernehmen; der jährliche Zuschussbedarf liegt bei rund 850 €. Gleichzeitig soll geprüft werden, ob der Landkreis einen Teil der Kosten trägt.
Die Gemeinde Spiekeroog prüft, ob das warme Mittagessen an der Inselschule von drei auf vier oder fünf Tage pro Woche ausgeweitet wird. Bisher liefert die Dünenklinik das Essen an drei Schultagen; die Kosten teilen sich Gemeinde und Landkreis je zur Hälfte. Der Haushaltsansatz 2026 scheint laut Verwaltung vorerst ausreichend, ab 2027 sollen höhere Mittel eingeplant werden. Der Beschlussvorschlag beauftragt die Verwaltung, die Ausweitung weiter zu verfolgen und die organisatorischen sowie finanziellen Fragen abschließend zu klären.
Die Gemeinde Spiekeroog passt ihre Förderrichtlinie für Schüler:innen bei Auslandsaufenthalten an. Grundlage ist ein Ratsbeschluss vom Oktober 2025, der eine Ausweitung der Förderung auf alle schulischen Auslandsaufenthalte — einschließlich privat organisierter Programme mit zeitlicher Begrenzung — vorsah. Die überarbeitete Richtlinie durchläuft nun Schulausschuss, Verwaltungsausschuss und Rat zur abschließenden Beschlussfassung.
Die Gemeinde Spiekeroog plant einen Anbau an die Inselschule, der Ganztagsbetrieb und Wohnraum für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes kombiniert. Im Erdgeschoss entstehen Mensa, Aufenthaltsbereiche und Funktionsräume; im Obergeschoss ein Wohngeschoss. Die Finanzierung wird derzeit mit dem Landkreis Wittmund abgestimmt; eine abschließende Übersicht legt die Verwaltung dem Rat zu einem späteren Zeitpunkt vor. Diese Vorlage dient dem Schulausschuss als Sachstandsbericht — es wird kein Beschluss gefasst.
Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben Grundschulkinder schrittweise einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung — auch in den Ferien. Die Gemeinde Spiekeroog bereitet gemeinsam mit dem Landkreis und der VHS Friesland-Wittmund eine Ferienbetreuung für die Insel vor. Geplant sind jährlich vier Wochen Schließzeit: drei Wochen über Weihnachten/Neujahr und eine Woche zu Beginn der Sommerferien. Der Schulausschuss soll die Umsetzung grundsätzlich befürworten und die vorgeschlagenen Schließzeiten bestätigen.
Die Schulleitung der Inselschule berichtet dem Schulausschuss mündlich über die aktuelle personelle Lage. Schriftliche Unterlagen sind nicht beigefügt; der Inhalt des Berichts ergibt sich erst aus der Sitzung am 7. Mai 2026.
Die Schulleitung stellt dem Schulausschuss am 7. Mai 2026 mündlich vor, welche Änderungen am Konzeptentwurf für den Ganztagsschulbetrieb ab dem Schuljahr 2026/2027 geplant sind. Die Vorlage selbst enthält keinen schriftlichen Sachverhalt — der Inhalt wird ausschließlich in der Sitzung präsentiert.
Die Verwaltung informiert den Rat über den aktuellen Planungsstand beim Erweiterungsbau der Inselschule. Festgelegt wurden bisher Dachform, der Grundriss des Erdgeschosses für Schul- und Ganztagsbetrieb sowie die Wohnungsgrundrisse im Obergeschoss. Für den Eingangsbereich liegen drei Varianten vor, zu denen der Rat ein Stimmungsbild abgeben soll. Beschlossen werden soll: Kenntnisnahme und Erörterung der Planungsstände sowie Stimmungsbild zum Eingangsbereich als Grundlage für die weitere Planung.
Der Rat soll zwei stimmberechtigte Beisitzerinnen in den Schulausschuss berufen: Anna Rau als Elternvertreterin und Lina Edenharter als Schülerinnenvertreterin der Inselschule. Beide wurden von der jeweiligen Gruppe gewählt und von der Schule vorgeschlagen. Der Beschlussvorschlag folgt direkt dem gesetzlichen Verfahren nach § 110 Niedersächsisches Schulgesetz.
Der Rat soll die Dachform für den geplanten Erweiterungsbau an der Inselschule festlegen, der Schulfläche und Wohnraum für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes vereint. Die Verwaltung hat fünf Varianten geprüft und empfiehlt ein Satteldach mit Gauben — es liefert zwar die kleinste Wohnfläche (rund 319 m²), fügt sich aber am besten in das bestehende Schulensemble und die Baugestaltungssatzung ein. Ein Flachdach würde mehr Fläche bieten, aber eine Ausnahme von der Satzung erfordern; ein Pultdach wäre flächenreicher, aber teurer und baulich dominanter. Der Beschlussvorschlag lautet: Satteldach mit Gauben als verbindliche Planungsgrundlage.
Der Gemeinderat soll festlegen, wie viele Wohnungen im Obergeschoss des geplanten Ganztagsschul-Neubaus entstehen. Die Verwaltung empfiehlt Variante A: ein Wohngeschoss mit rund 240 m² und vier Wohneinheiten für Beschäftigte der öffentlichen Hand. Zusätzlich soll Variante C (optimierte Dachform, ca. 325 m², fünf Wohneinheiten) im weiteren Planungsprozess geprüft werden. Variante B mit zwei Wohngeschossen (bis zu 12 Wohneinheiten) soll vorerst nur als langfristige Option dokumentiert bleiben.
Die Gemeinde plant, die Inselschule räumlich zu erweitern, um den ab 2026 gesetzlich geltenden Ganztagsanspruch für Grundschulkinder zu erfüllen. Gleichzeitig sollen bestehende Raummängel behoben und zusätzliche Wohnungen geschaffen werden. Der Verwaltungsausschuss und der Rat beraten im Dezember 2025 über Raum- und Funktionsprogramm sowie Lage und Ausrichtung des geplanten Baukörpers. Der konkrete Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert.
Der Gemeinderat muss entscheiden, ob und wie die Gemeinde Spiekeroog Schüler:innen bei Auslandsaufenthalten finanziell fördert. Die bestehende Förderrichtlinie von 2021 regelt diesen Fall nicht eindeutig, sodass konkrete Anträge aus den Schuljahren 2024/25 und 2025/26 noch ungeklärt sind. Zur Wahl stehen drei Optionen: keine Förderung bei Auslandsaufenthalten, Förderung nur beim schulischen Segelschiff-Projekt der Hermann Lietz-Schule oder Förderung bei allen schulischen Auslandsaufenthalten bis zu zwölf Monaten. Zusätzlich entscheidet der Rat, ob drei Fälle aus dem Schuljahr 2024/25 rückwirkend gefördert werden.
Die Gemeinde Spiekeroog will beim Landkreis Wittmund eine Erhöhung des Schulzuschusses für Inselkinder auf dem Festland erwirken. Der Landkreiszuschuss von 54 Euro monatlich ist seit 1999 unverändert, während die Schulgebühr der Hermann-Lietz-Schule von 440 auf 670 Euro gestiegen ist. Der Eigenanteil der Familien hat sich dadurch von 339 Euro (2014) auf 531 Euro (2024) erhöht. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, sich beim Landkreis für eine Anpassung einzusetzen.
Die Gemeinde Spiekeroog will eine Wohnung im Gebäude Tranpad 1 (östliche Hälfte) befristet für Lehrkräfte der Inselschule bereitstellen. Hintergrund ist der drohende Lehrermangel: Bereits zum Schuljahr 2025/2026 muss eine Stelle besetzt werden, für die Wohnraum zwingend nötig ist. Der Beschlussvorschlag sieht vor, die Wohnung für maximal drei Jahre zu nutzen, bis der geplante Schulerweiterungsbau mit eigenem Lehrerwohnraum fertiggestellt ist.
Die Verwaltung informiert den Schulausschuss über den aktuellen Stand zweier laufender Projekte: den Anbau an die Schule und die Schaffung von Wohnraum. Die Vorlage selbst enthält keine inhaltlichen Details — diese werden mündlich in der Sitzung am 19. Juni 2025 präsentiert.
Der Schulausschuss befasst sich mit der Frage, wie die Inselschule künftig mit Hausmeisterdiensten versorgt werden soll. Seit dem Ruhestand des langjährigen Hausmeisters übernimmt ein externer Dienstleister die Reinigung — mit mehreren Betreiberwechseln in der Vergangenheit. Die Schulleitung wünscht sich eine festangestellte Lösung zurück; der Landkreis lehnt das bislang ab. Die Vorlage enthält keinen Beschlussvorschlag, sondern regt eine Diskussion über Handlungsoptionen an.
Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben Erstklässler:innen bundesweit einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung — auch in den Ferien. Für die Ferienbetreuung ist der Landkreis Wittmund als Jugendhilfeträger zuständig. Da die Stadt Wittmund eine dezentrale Lösung ablehnt, plant der Landkreis nun eine zentrale Ferienbetreuung in eigener Trägerschaft. Für Spiekeroog und Langeoog soll die Situation gesondert geprüft werden.
Die Schulleiterin der Grundschule Spiekeroog berichtet dem Schulausschuss über den laufenden Ganztagsbetrieb und mögliche geplante Erweiterungen oder Veränderungen. Die Vorlage kündigt einen mündlichen Bericht an; inhaltliche Details sind im Dokument nicht enthalten.
Der Turm am Haupteingang der Hermann Lietz-Schule Spiekeroog hat Baumängel, die dringend behoben werden müssen. Weil die Versicherungsfreigabe erst kürzlich erfolgte, ist eine Fertigstellung innerhalb der regulären Bauzeit nicht mehr möglich. Der Rat soll deshalb eine Ausnahme von der Spiekerooger Lärmschutzverordnung genehmigen und die Bauzeit bis zum 31. Juli 2025 verlängern.
Der Rat soll grünes Licht geben für einen Neubau auf dem Gelände der Inselschule: Im Erdgeschoss entstehen rund 300 m² Schulfläche für die Ganztagsschule (Küche, Speiseraum, Musikraum u.a.), im Obergeschoss rund 220 m² Wohnfläche für Beschäftigte in öffentlichen Diensten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf grob 4,06 Millionen Euro brutto; die Gemeinde trägt davon rund 2,85 Millionen Euro. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dem Landkreis Wittmund die Baufreigabe zu erteilen — mit der Bedingung, dass die Wohnungen ins Eigentum der Gemeinde übergehen.
Die Gemeinde bereitet den Neubau einer Mensa und eines Lehrerwohngebäudes für die Ganztagsschule Spiekeroog vor. Die Verwaltung präsentiert den aktuellen Stand zu sieben Teilaspekten: Raumprogramm, Kostenschätzung, Finanzierung, Abstimmung mit dem Landkreis, Lehrerwohnraumkonzept, Betriebskonzept und Ausblick. Ziel der Sitzung ist es, offene Fragen zu klären und Arbeitsaufträge zu formulieren. Die abschließende Projektentscheidung soll im November-Sitzungslauf fallen.
Nach Neuwahlen der Elternvertretung an der Inselschule benennt der Rat zwei neue Beigeordnete für die kommunalen Ausschüsse. Anna Rau wird stimmberechtigte Elternvertreterin im Schulausschuss, Anja Grießhaber übernimmt als Elternvertreterin des Kindergartens den Sitz im Sozialausschuss.
Die Gemeinde Spiekeroog berichtet über den aktuellen Stand beim geplanten Neubau einer Mensa für die Ganztagsschule sowie von Lehrerwohnraum. Dazu fanden Gespräche mit der niedersächsischen Kultusministerin, dem Wirtschaftsminister und dem Landkreis Wittmund statt. Die Verwaltung stellt die Ergebnisse in der Sitzung vor; ein konkreter Beschlussvorschlag wird erst dort formuliert.