Ganztagsschule | Erweiterung der Inselschule & Wohnraumschaffung
Stand der Beratung
Zur Kenntnis genommen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 18. Dezember 2025
Zur Kenntnis genommen
am 18. Dezember 2025 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Die Gemeinde plant, die Inselschule räumlich zu erweitern, um den ab 2026 gesetzlich geltenden Ganztagsanspruch für Grundschulkinder zu erfüllen. Gleichzeitig sollen bestehende Raummängel behoben und zusätzliche Wohnungen geschaffen werden. Der Verwaltungsausschuss und der Rat beraten im Dezember 2025 über Raum- und Funktionsprogramm sowie Lage und Ausrichtung des geplanten Baukörpers. Der konkrete Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung (Liegenschaften, Hoch- und Tiefbau) zur Beratung im Verwaltungsausschuss am 9. Dezember und im Rat am 18. Dezember 2025. Es handelt sich um eine Zwischenberatung zu einem laufenden Projekt, bei der grundlegende Planungsentscheidungen getroffen werden sollen.
Hintergrund
Ab dem Schuljahr 2026/27 haben Grundschulkinder bundesweit einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Die Inselschule Spiekeroog verfügt bislang nicht über ausreichend Fläche, um diesen Anspruch zu erfüllen. Das Projekt kombiniert die Schulerweiterung mit der Schaffung von Wohnraum — ein auf Spiekeroog relevanter Ansatz, da Wohnraum für Beschäftigte knapp ist. Vorgängerbeschlüsse sind in der Vorlage nicht aufgeführt.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Familien mit Grundschulkindern auf Spiekeroog sind direkt betroffen: Sie können künftig einen Ganztagsplatz einfordern, sofern die Schule entsprechend ausgestattet ist. Der Neubau könnte zudem Wohnungen entstehen lassen, die den angespannten Wohnungsmarkt auf der Insel etwas entlasten. Über konkrete Kosten, Zeitplan oder Standort enthält die Vorlage noch keine Angaben.
Die wichtigsten Punkte
- Die Inselschule soll erweitert werden, um den ab 2026 geltenden Ganztagsanspruch für Grundschulkinder zu erfüllen
- Bestehende Raummängel in der Schule sollen im Zuge des Projekts behoben werden
- Im Rahmen des Gesamtprojekts sind zusätzliche Wohnungen geplant
- Aktuell zu entscheiden sind das Raum- und Funktionsprogramm sowie Lage und Ausrichtung des Baukörpers
- Der konkrete Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert — er liegt in der Vorlage nicht vor
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/103/2025
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 19. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 24. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-896 kB≈ 1 k Zeichen Volltext
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Inselschule soll um einen Ganztagsbereich und Wohnraum für Lehrkräfte erweitert werden. Der Anbau ist östlich des bestehenden Schulgebäudes geplant und soll im Erdgeschoss eine sogenannte Mesa mit Küche, Speise- und Ruheraum sowie Freizeitflächen für Kinder und Jugendliche erhalten. In den oberen Etagen sind Wohnungen für Beschäftigte der öffentlichen Hand vorgesehen. Der Bauausschuss soll eine Richtungsentscheidung zu Geschossanzahl, Fassade und Dach treffen — ein konkreter Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert.
Der Rat soll den Raumbedarfsplan des Landkreises für die Inselschule Spiekeroog per Beschluss bestätigen. Das ist nötig, damit der Landkreis das Einvernehmen mit der Landesschulbehörde herstellen und die Planung ausschreiben kann. Ziel ist die Einführung des Ganztagsbetriebs für alle Grund- und Oberschulklassen. Der Beschluss soll die Beschlusskette für die Beantragung der Ganztagsbetreuung beim Kultusministerium im November vorbereiten.
Der Rat soll die Dachform für den geplanten Erweiterungsbau an der Inselschule festlegen, der Schulfläche und Wohnraum für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes vereint. Die Verwaltung hat fünf Varianten geprüft und empfiehlt ein Satteldach mit Gauben — es liefert zwar die kleinste Wohnfläche (rund 319 m²), fügt sich aber am besten in das bestehende Schulensemble und die Baugestaltungssatzung ein. Ein Flachdach würde mehr Fläche bieten, aber eine Ausnahme von der Satzung erfordern; ein Pultdach wäre flächenreicher, aber teurer und baulich dominanter. Der Beschlussvorschlag lautet: Satteldach mit Gauben als verbindliche Planungsgrundlage.
Für die Ganztagsschule auf Spiekeroog soll auf dem Schulgelände eine Mensa mit rund 300 Quadratmetern Fläche gebaut werden. Der Landkreis Wittmund beauftragt den Planer; Planungsgespräche starten im Sommer 2022. Die Verwaltung schlägt vor, im Obergeschoss zusätzlich Wohnraum zu schaffen, und bittet den Bauausschuss um Richtungsentscheidungen zu Standort, Gestaltung und Zielgruppe des Wohnraums. Der Beschlusstext wird erst in der Sitzung formuliert.