Raumbedarfsplanung für die Grund- und Oberschule Spiekeroog und Sicherstellung der Mittagsverpflegung
Stand der Beratung
Mehrheitlich beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 7. April 2022
Beschlossen — mehrheitlich
am 07. April 2022 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Die Inhalte der „Sitzungsvorlage Raumplanung Spiekeroog“ werden durch Ratsbeschluss bestätigt. Die genannte Sitzungsvorlage ist Bestandteil des Beschlusses. BM Kösters stellt den Sachstand vor. Die Inselschule soll eine offene Ganztagsschule werden. Dazu muss es eine Mittagsverpflegung geben, für deren Organisation die Gemeinde zuständig ist. Der Beschluss über die Einführung der Ganztagsschule muss gut vorbereitet werden. Der Schulterschluss mit dem Landkreis ist erfolgt. Im Kreisausschuss wurde dieses Projekt mit einer Übergangslösung bereits beschlossen. Der LK möchte, dass die Gemeinde parallel mitzieht und dies beschließt. Als Übergangslösung ist eine Ausgabeküche geplant und als Hauptlösung eine Art Mensa. Es müssen viele Aufgaben dazu erledigt werden, seitens des LK, der Verwaltung und der Schule. Auch Fördermittel können beantragt werden. Für die endgültige Lösung wird eine Mensa als Anbau zur Schulküche geplant, die Umsetzung soll in den nächsten Jahren erfolgen. Es wäre evt. möglich, das Obergeschoss des Anbaus mit Wohnraum zu planen. Bis zum Schulausschuss im Juni sollen Kosten und erste Lösungen vorgestellt werden. Zum 01.12.2022 soll der Antrag dann seitens der Schule mit Beginn der Ganztagsschule zum 01.08.2023 gestellt werden. Der Beschlussvorschlag wird mehrheitlich genehmigt.
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDer Rat soll den Raumbedarfsplan des Landkreises für die Inselschule Spiekeroog per Beschluss bestätigen. Das ist nötig, damit der Landkreis das Einvernehmen mit der Landesschulbehörde herstellen und die Planung ausschreiben kann. Ziel ist die Einführung des Ganztagsbetriebs für alle Grund- und Oberschulklassen. Der Beschluss soll die Beschlusskette für die Beantragung der Ganztagsbetreuung beim Kultusministerium im November vorbereiten.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung, eingebracht vom Bürgermeister, im Rahmen der laufenden Beschlusskette zur Einführung der Ganztagsschule an der Inselschule Spiekeroog. Es handelt sich um eine Folge-Beratung nach dem Grundsatzbeschluss vom November 2021.
Hintergrund
Im November 2021 beschloss der Rat die Einführung der Ganztagsschule für alle Klassen der Grund- und Oberschule. Der Landkreis Wittmund ist Schulträger und muss nun das Raum- und Funktionsprogramm mit der Landesschulbehörde abstimmen. Dafür benötigt er einen bestätigenden Ratsbeschluss der Gemeinde Spiekeroog. Erst nach dieser Abstimmung kann die eigentliche Planung ausgeschrieben und der Förderantrag beim Kultusministerium gestellt werden.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Schulkinder auf Spiekeroog und ihre Familien sind direkt betroffen: Mit dem Ganztagesbetrieb ändert sich der Schulalltag, und die Mittagsverpflegung muss neu organisiert werden. Die Vorlage ist ein formaler Zwischenschritt — konkrete Umbaupläne oder Kostenzahlen für die Gemeinde sind den beigefügten Anlagen zu entnehmen, die dem Hauptdokument nicht beiliegen.
Die wichtigsten Punkte
- Der Rat soll den Raumbedarfsplan des Landkreises durch Beschluss bestätigen
- Ohne diesen Beschluss kann der Landkreis nicht mit der Landesschulbehörde das Raum- und Funktionsprogramm abstimmen
- Übergangslösung und Dauerlösung sollen im Juni-Schulausschuss konkretisiert und beschlossen werden
- Ziel ist die Unterzeichnung des Förderantrags auf Ganztagsbetreuung beim Kultusministerium im November 2022
- Die eigentliche Raumplanung liegt als Anlage bei, ist im vorliegenden Dokument aber nicht ausgeführt
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/036/2022
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8336 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde Spiekeroog prüft, ob das warme Mittagessen an der Inselschule von drei auf vier oder fünf Tage pro Woche ausgeweitet wird. Bisher liefert die Dünenklinik das Essen an drei Schultagen; die Kosten teilen sich Gemeinde und Landkreis je zur Hälfte. Der Haushaltsansatz 2026 scheint laut Verwaltung vorerst ausreichend, ab 2027 sollen höhere Mittel eingeplant werden. Der Beschlussvorschlag beauftragt die Verwaltung, die Ausweitung weiter zu verfolgen und die organisatorischen sowie finanziellen Fragen abschließend zu klären.
Die Gemeinde plant, die Inselschule räumlich zu erweitern, um den ab 2026 gesetzlich geltenden Ganztagsanspruch für Grundschulkinder zu erfüllen. Gleichzeitig sollen bestehende Raummängel behoben und zusätzliche Wohnungen geschaffen werden. Der Verwaltungsausschuss und der Rat beraten im Dezember 2025 über Raum- und Funktionsprogramm sowie Lage und Ausrichtung des geplanten Baukörpers. Der konkrete Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert.
Der Rat soll die Einführung der Ganztagsschule für alle Klassen der Inselschule Spiekeroog zum nächstmöglichen Zeitpunkt beschließen. Die Verwaltung wird beauftragt, alle nötigen Schritte vorzubereiten, damit der Bürgermeister anschließend den förmlichen Antrag beim Kultusministerium stellen kann. Geplant sind zunächst eine Übergangslösung (offener Ganztag an 3 Tagen, freiwillig) und langfristig ein Neubau mit Mensa und Küche. Die Investitionskosten für die dauerhafte Lösung werden grob auf 50.000 bis 500.000 Euro geschätzt, wovon die Gemeinde etwa die Hälfte trägt.
Die Inselschule Spiekeroog soll ab dem Schuljahr 2023/24 eine offene Ganztagsschule werden — an zunächst drei Tagen pro Woche (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag) für Grund- und Oberschüler:innen. Ein externer Dienstleister liefert das Mittagessen; die Übergangslösung kostet rund 50.000–60.000 Euro, ein späterer Mensaneubau wird auf 1,2–1,6 Mio. Euro geschätzt. Der Rat soll beschließen, den Ganztagsantrag zum 1. Dezember 2022 bei der zuständigen Behörde zu stellen.