Festlegung der Dachform im Projekt „Ganztagsschule | Erweiterung Inselschule & Wohnraumschaffung“
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 19. März 2026
Beschlossen — einstimmig
am 19. März 2026 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Der Rat beschließt, für das Projekt „Ganztagsschule | Erweiterung Inselschule & Wohnraumschaffung“ die Dachform Satteldach mit Gauben (Variante V4) als verbindliche Planungsgrundlage festzulegen. Die Verwaltung wird beauftragt, die Planung auf dieser Grundlage fortzuführen und die Kostenberechnung in Leistungsphase 3 vorzulegen.
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Der Rat soll die Dachform für den geplanten Erweiterungsbau an der Inselschule festlegen, der Schulfläche und Wohnraum für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes vereint. Die Verwaltung hat fünf Varianten geprüft und empfiehlt ein Satteldach mit Gauben — es liefert zwar die kleinste Wohnfläche (rund 319 m²), fügt sich aber am besten in das bestehende Schulensemble und die Baugestaltungssatzung ein. Ein Flachdach würde mehr Fläche bieten, aber eine Ausnahme von der Satzung erfordern; ein Pultdach wäre flächenreicher, aber teurer und baulich dominanter. Der Beschlussvorschlag lautet: Satteldach mit Gauben als verbindliche Planungsgrundlage.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung (Bauen & Planung) an Verwaltungsausschuss und Rat, eingebracht im März 2026. Sie ist Folge-Beratung zum Grundsatzbeschluss vom 12. Februar 2026 und konkretisiert die Planung für den Erweiterungsbau der Inselschule.
Hintergrund
Im Februar 2026 beschloss der Rat, im Erweiterungsbau der Inselschule ein Wohngeschoss für Beschäftigte der öffentlichen Hand zu integrieren. Die Frage der Geschosszahl ist damit geklärt; offen blieb die Dachform. Das Grundstück liegt im Geltungsbereich der Baugestaltungssatzung II, die geneigte Dächer als ortstypisches Merkmal vorschreibt. Das bestehende Schulgebäude gilt als ortsbildprägend; der Neubau soll das Ensemble fortführen.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Die Dachformwahl entscheidet, wie viele Wohnungen im Gebäude entstehen: Je nach Variante ergibt sich eine Differenz von bis zu 104 m² Wohnfläche, was etwa ein bis zwei Wohnungen entspricht. Davon profitieren künftig Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, die auf der Insel Wohnraum suchen. Für alle Insulaner:innen ist das Ortsbild relevant: Das Gebäude liegt in Ortsrandlage und ist vom Deich aus gut sichtbar.
Die wichtigsten Punkte
- Fünf Dachvarianten wurden planerisch ausgearbeitet; drei kamen in die engere Auswahl: Flachdach (ca. 380 m²), Satteldach mit Gauben (ca. 319 m²) und Pultdach (ca. 315 m² plus Maisonette und Loggia)
- Die Verwaltung empfiehlt das Satteldach mit Gauben, weil es die Baugestaltungssatzung einhält und das Schulensemble stärkt
- Ein Flachdach würde mehr Fläche bieten, erfordert aber eine satzungsrechtliche Ausnahme mit möglicher Signalwirkung für künftige Bauvorhaben
- Das Pultdach hätte den größten rechnerischen Flächengewinn, ist aber konstruktiv aufwendiger und wirkt im Ortsbild dominanter
- Nach dem Beschluss soll die Verwaltung die Planung fortführen und die Kostenberechnung in Leistungsphase 3 vorlegen
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/123/2026
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 19. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 24. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8143 kB≈ 8 k Zeichen Volltext
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Planung für den Erweiterungsbau der Inselschule mit Ganztagsbereich und Wohnungen im Obergeschoss hat sich weiter konkretisiert. Dachform, Erdgeschossgrundriss und Wohnungsgrundriss im Obergeschoss sind finalisiert. Für den Eingangsbereich liegen drei Varianten vor; der Rat soll dazu ein Stimmungsbild abgeben. Der Beschlussvorschlag sieht vor, die Planungsstände zur Kenntnis zu nehmen und das Stimmungsbild einzuholen.
Die Inselschule soll um einen Ganztagsbereich und Wohnraum für Lehrkräfte erweitert werden. Der Anbau ist östlich des bestehenden Schulgebäudes geplant und soll im Erdgeschoss eine sogenannte Mesa mit Küche, Speise- und Ruheraum sowie Freizeitflächen für Kinder und Jugendliche erhalten. In den oberen Etagen sind Wohnungen für Beschäftigte der öffentlichen Hand vorgesehen. Der Bauausschuss soll eine Richtungsentscheidung zu Geschossanzahl, Fassade und Dach treffen — ein konkreter Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert.
Die Gemeinde plant, die Inselschule räumlich zu erweitern, um den ab 2026 gesetzlich geltenden Ganztagsanspruch für Grundschulkinder zu erfüllen. Gleichzeitig sollen bestehende Raummängel behoben und zusätzliche Wohnungen geschaffen werden. Der Verwaltungsausschuss und der Rat beraten im Dezember 2025 über Raum- und Funktionsprogramm sowie Lage und Ausrichtung des geplanten Baukörpers. Der konkrete Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert.
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