Vergabe eines Straßennamens
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 24. April 2014
Beschlossen — einstimmig
am 24. April 2014 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Der Hafenbereich auf Spiekeroog erhält offiziell den Straßennamen Hafen und Hausnummern für drei Gebäude. Bisher ist das Gebiet in keinem Katasterplan erfasst, was Anwohner:innen bei Behörden und Internetanbietern Probleme bereitet. Die Verwaltung schlägt vor, das Hafengebäude als Hafen 1, das Gebäude des Spiekerooger Segelclubs als Hafen 2 und eine geplante Lagerhalle als Hafen 3 zu vergeben.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung, eingebracht von Bürgermeisterin Anke Martin, zur erstmaligen offiziellen Benennung und Hausnummernvergabe im Hafenbereich. Die Vorlage durchläuft Verwaltungsausschuss und Rat.
Hintergrund
Der Hafenbereich existiert als gebauter Ort, taucht aber bisher in keinem offiziellen Katasterplan auf. Ohne amtliche Adresse können Anwohner:innen und Nutzer:innen der dortigen Gebäude ihre Anschrift bei Behörden und Onlinediensten nicht nachweisen. Die Benennung schafft die rechtliche Grundlage für gültige Adressen.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Direkt betroffen sind die Bewohner:innen und Nutzer:innen der Gebäude im Hafenbereich, die bislang keine anerkannte Postanschrift haben. Mit der offiziellen Adresse entfallen Probleme bei Behördenpost, Paketzustellung und Onlineregistrierungen. Mittelbar profitieren alle, die den Hafen als Anlaufstelle nutzen.
Die wichtigsten Punkte
- Der Hafenbereich ist bisher in keinem Katasterplan erfasst und hat keine amtliche Adresse
- Die Verwaltung schlägt den Straßennamen Hafen vor
- Das Hafengebäude soll die Nummer 1 erhalten, das Segelclub-Gebäude die Nummer 2
- Eine noch in Planung befindliche Lagerhalle soll nach Fertigstellung die Nummer 3 tragen
- Der Rat soll die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragen
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. August 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/017/2014
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 24. August 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-873 kB≈ 1 k Zeichen Volltext
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Im Spiekerooger Hafen fehlt eine zuverlässige, tideunabhängige Anlegestelle für das Seenotrettungsboot der DGzRS — und das gefährdet sowohl den Patiententransport per Rettungsdienst als auch die Nachführung von Feuerwehrkräften. Ratsmitglied Warenski beantragt, eine neue Anlegestelle an der südöstlichen Ecke des Hafens nach dem Vorbild Neuharlingersiel zu bauen. Der Beschlussvorschlag sieht vor, die Maßnahme spätestens bis Herbst 2018 umzusetzen und Haushaltsmittel bereitzustellen.
Die Gemeinde Spiekeroog soll einen neuen Rettungssteg im Hafen bauen, damit das DGzRS-Rettungsboot Patienten sicherer und zu mehr Tidezeiten anlegen kann. Der bisherige Steg ist durch Versandung so unbrauchbar geworden, dass rund sechs Stunden täglich kein Anlegen möglich ist. Bevorzugt wird eine Verlängerung der Kaimauer nach Süden (Variante F). Der Rat soll die Bauvariante festlegen und 75.000 Euro im Haushalt 2020 einplanen.
Die Gemeinde Spiekeroog soll einen Feuerwehrbedarfsplan beschließen, der die Ausstattung und Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr für die nächsten fünf Jahre festlegt. Das externe Büro EMRAGIS Sicherheitsingenieure hat den Plan auf Basis einer Risikoanalyse erarbeitet. Der Beschlussvorschlag sieht vor, den Plan in der Fassung vom 2. Juni 2020 — mit möglichen Änderungen — zu verabschieden.
Die Verwaltung schlägt vor, die Sanierung der maroden Spiekerooger Straßen und Wege grundlegend zu planen, bevor anstehende Projekte wie Glasfaserverlegung oder Oberflächenentwässerung beginnen. Zwei Grundsatzfragen sollen vorab geklärt werden: Wie soll die ideale Spiekerooger Straße aussehen, und wie lässt sich die Sanierung finanzieren? Außerdem regt die Verwaltung an, eine Projektgruppe mit Ratsmitgliedern und externem Sachverstand aus dem Inselnetzwerk einzurichten. Der konkrete Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert.