Beratung über das weitere Vorgehen - Büro Schulleitung/Sekretariat
Stand der Beratung
Ohne Beschluss behandelt · Schulausschuss der Gemeinde Spiekeroog · 24. November 2016
In Beratung — Entscheidung steht aus
am 24. November 2016 im Schulausschuss der Gemeinde Spiekeroog
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Die Inselschule Spiekeroog soll ein eigenes Sekretariatsbüro erhalten. Derzeit teilen sich Schulleiterin und Schulsekretärin ein rund 15 Quadratmeter großes Büro, was weder den Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung noch dem Arbeitsalltag gerecht wird. Geplant ist, einen angrenzenden Lehrmittelraum zu einem rund 11 Quadratmeter großen Büroraum umzubauen (Variante 1, Gesamtkosten ca. 25.000 Euro). Die Gemeinde Spiekeroog trüge davon rund 39,3 Prozent, gedeckelt auf maximal 12.000 Euro.
Einordnung
Beschlussvorlage der Gemeindeverwaltung Spiekeroog an den Schulausschuss, Erstberatung. Grundlage ist eine parallele Sitzungsvorlage des Landkreises Wittmund als Schulträger.
Hintergrund
Der Landkreis Wittmund ist seit einer Änderungsvereinbarung vom 03.04.2001 Schulträger der Inselschule Spiekeroog für den Sekundarbereich I. Die Gemeinde beteiligt sich laut dieser Vereinbarung anteilig an Umbau- und Erweiterungskosten am Schulgebäude. Die Schulleiterin hat den Raumbedarf angezeigt; der Landkreis hat zwei Varianten erarbeitet und empfiehlt Variante 1 (Umbau eines Lehrmittelraums, ca. 25.000 Euro).
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Die Umbaumaßnahme betrifft unmittelbar die Arbeitsbedingungen an der einzigen Schule der Insel. Für die Gemeindekasse bedeutet sie einen einmaligen Kostenbeitrag von bis zu 12.000 Euro. Für Eltern und Schüler:innen ändert sich im Schulbetrieb nichts Grundlegendes, wohl aber die räumliche Situation im Verwaltungsbereich der Schule.
Die wichtigsten Punkte
- Schulleiterin und Schulsekretärin teilen sich derzeit ein rund 15 Quadratmeter großes Büro, was gegen die Arbeitsstättenverordnung verstößt
- Variante 1 sieht den Umbau eines benachbarten Lehrmittelraums zu einem rund 11 Quadratmeter großen Sekretariatsbüro vor
- Die Gesamtkosten werden auf rund 25.000 Euro geschätzt; der Gemeindeanteil beträgt rund 9.825 Euro (39,3 Prozent)
- Die Gemeinde schlägt vor, ihren Anteil auf maximal 12.000 Euro zu deckeln
- Der Schulausschuss berät über das weitere Vorgehen; ein konkreter Beschlusstext liegt in der Gemeindevorlag noch nicht vor
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. August 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/115/2016
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 2 Dokumente
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 24. August 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (2)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8129 kB≈ 2 k Zeichen Volltext
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- 📄Vorlage Umbau eines RaumesPDF; CHARSET=UTF-821 kB≈ 4 k Zeichen Volltext
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Der Verwaltungstrakt einer Schule auf Spiekeroog soll umgebaut und energetisch saniert werden. Im Zuge des Umbaus entstehen drei neue Wohnungen für Angestellte im Dachgeschoss und Spitzboden; dazu wird ein Stockwerk aufgesetzt. Die Grundfläche des Gebäudes bleibt unverändert. Der Rat soll das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag erteilen.
Die Inselschule Spiekeroog soll ab dem Schuljahr 2023/24 eine offene Ganztagsschule werden — an zunächst drei Tagen pro Woche (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag) für Grund- und Oberschüler:innen. Ein externer Dienstleister liefert das Mittagessen; die Übergangslösung kostet rund 50.000–60.000 Euro, ein späterer Mensaneubau wird auf 1,2–1,6 Mio. Euro geschätzt. Der Rat soll beschließen, den Ganztagsantrag zum 1. Dezember 2022 bei der zuständigen Behörde zu stellen.
Familien auf Spiekeroog zahlen für den Besuch der Hermann Lietz-Schule trotz kommunaler Zuschüsse rund 4.000 Euro pro Jahr selbst. Die Verwaltung sieht darin einen Grund, warum Familien die Insel verlassen. Sie bittet den Schulausschuss um ein Stimmungsbild, ob der Schulbesuch mittelfristig für alle Jugendlichen kostenfrei werden soll — finanziert durch höhere kommunale Zuschüsse.
Die Gemeinde soll die Sanierung der Außen-Schulsportanlage der Inselschule Spiekeroog mitfinanzieren. Die Gesamtkosten betragen 420.000 Euro; Gemeinde und Landkreis Wittmund teilen sich die Kosten je zur Hälfte. Eine Förderung scheiterte, sodass die Gemeinde nun einen Kredit von 70.000 Euro aufnehmen und eine Verpflichtungsermächtigung über 140.000 Euro einplanen soll. Der Rat soll zustimmen — mit der Auflage, dass der Landkreis die außerschulische Nutzung der einzigen Außensportanlage der Insel ausdrücklich anerkennt.