Die Gemeinde Spiekeroog berät über eine mögliche Subventionierung der Fährkosten für Inselbewohner:innen. Grundlage und Ausgestaltung sind aus dem Titel allein nicht erkennbar. Ein konkreter Beschlussvorschlag ist nicht überliefert.
Nordseebad Spiekeroog GmbH
Die 100%ige Gemeindetochter betreibt Fähre, Hafen und touristische Infrastruktur — ein Dauerthema in Rat und Ausschüssen.
Die NSB ist die wichtigste Infrastruktur-Gesellschaft Spiekeroogs. Fähre, Hafen, Bilanzen, Tarif-Streitfälle und Investitionsentscheidungen tauchen regelmäßig in Vorlagen auf. Wer mit NSB-Zahlen tiefer einsteigen will, findet alle 16 Bundesanzeiger-Jahresabschlüsse 2006–2021 auf der NSB-Bilanzen-Sonderseite.
→ Bilanzkennzahlen der NSB 2006–202116 Jahre Bilanzsumme, Eigenkapital, Jahresergebnis und Lagebericht-Auszüge — direkt aus dem Bundesanzeiger.Passende Vorlagen (37)
Der Rat soll entscheiden, wie der Anleger für das Seenotrettungsboot der DGzRS verbessert wird, damit Patientinnen und Patienten sowie Rettungskräfte schneller und sicherer transportiert werden können. Fünf Varianten stehen zur Wahl: zwei Ponton-Lösungen am Südostkai, eine Ertüchtigung des vorhandenen Betonstegs, eine Instandsetzung der Schrägrampe oder eine Anlegestelle an der Fähre Spiekeroog III. Nach dem Beschluss sollen Gespräche mit Eigentümer:innen und Pächter:innen geführt und Fördermittel bei niedersächsischen Ministerien beantragt werden. Baubeginn ist erst nach Förderzusage vorgesehen.
Ratsmitglied Warenski beantragt, den Schwimmponton der DGzRS — der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger — an die Ostmole Spiekeroogs zu verlegen. Am aktuellen Standort können Rettungsdienst und Feuerwehr das DGzRS-Boot rund fünf Stunden um Niedrigwasser nicht erreichen; außerdem ist die Deichzufahrt für den Rettungswagen problematisch. Die Verwaltung soll bis zum 30. Juni 2017 eine Lösung entwickeln und umsetzen; Haushaltsmittel sollen bereitgestellt werden.
Der Rat berät über Weisungen an seine Vertreter:innen in der Gesellschafterversammlung der NSB (Norder Seebäder-Betriebsgesellschaft oder vergleichbare kommunale Gesellschaft), um eine Fortführungsprognose umzusetzen. Eine Fortführungsprognose ist ein Dokument, das bewertet, ob ein Unternehmen dauerhaft weitergeführt werden kann. Der Rat soll seinen Gesellschaftervertretern konkrete Abstimmungsvorgaben für die Gesellschafterversammlung mitgeben.
Der Spiekerooger Gemeinderat soll einem früheren Beschluss widersprechen und die Beteiligung des Hafenzweckverbandes Neuharlingersiel (HZV) an der neu zu gründenden „Unser Neuharlingersiel GmbH
Der Gemeinderat soll auf Antrag von Ratsmitglied Warenski eine gemeinsame Stellungnahme gegen bestimmte Forderungen der Naturschutzverbände erarbeiten. Anlass ist eine Pressemitteilung von BUND, NABU und anderen Verbänden zum 30-jährigen Jubiläum des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, die sieben Forderungen an die Landesregierung enthält. Drei davon sieht der Antragsteller als Bedrohung für die Insel: strengere Befahrensregeln im Wattenmeer, Einschränkungen beim Ausbaggern der Fahrrinnen zu Inselhäfen sowie die Einführung eines Naturbeitrags analog zum Kurbeitrag. Ein konkreter Beschlusstext soll erst in der Sitzung gemeinsam entwickelt werden.
Die Gemeinde Spiekeroog ändert zum zweiten Mal die Gebührentarife für den Hafen Spiekeroog. Über Inhalt und Ausmaß der Änderungen liegen keine weiteren Angaben vor, da nur der Vorlagentitel bekannt ist.
Im Hafen Spiekeroog wurde 2021 gemeinsam mit dem Landkreis Wittmund ein Rettungssteg gebaut, der die Anlegesituation für das Seenotrettungsboot der DGzRS verbessert. Das Projekt ist noch nicht vollständig abgeschlossen: Restarbeiten, eine Erhöhung des Steges für den WattnExpress, ein Pachtvertrag mit der Nordseebad Spiekeroog GmbH sowie eine Nutzungsverordnung stehen noch aus. Die Verwaltung informiert Rat und Verwaltungsausschuss über diese offenen Punkte und kündigt deren zeitnahe Umsetzung an.
Die Gemeinde Spiekeroog soll einem geförderten Projekt beitreten, das das Gemeinwesen auf der Insel stärken und Insulaner:innen bei Fragen zu Mobilität, Versorgung und Zusammenleben einbeziehen will. Dafür soll ein 'Inselbüro Spiekeroog' entstehen, von dem aus eine halbe Personalstelle (sogenannte Insellotsin/Insellotse) das Projekt bis Ende 2020 betreut. Spiekeroog nimmt gemeinsam mit Juist und Wangerooge unter dem Dachantrag der ARSU Oldenburg teil. Der Rat soll die Projektteilnahme genehmigen und die Stellenbesetzung freigeben, wobei eine Kombination mit einer Nachhaltigkeitsmanagerin bei der NSB angestrebt wird.
Der Rat soll schwere Transportanhänger dauerhaft für die Belieferung des Spiekerooger Frischemarktes zulassen. Die Fahrzeuge überschreiten die auf der Insel geltende 6-Tonnen-Grenze und brauchen deshalb eine Ausnahmegenehmigung vom allgemeinen Kraftfahrzeugverbot. Die Fahrtstrecke ist auf die Route Hafen–Wüppspoor–Melksett beschränkt. Die Gemeinde soll den Straßenzustand dokumentieren und jährlich prüfen, ob Schäden entstanden sind.
Eine ortsansässige Spedition beantragt gemeinsam mit Edeka und dem Spiekerooger Frischemarkt eine Ausnahmegenehmigung für den dauerhaften Betrieb eines Lebensmittel-Anhängers auf der Insel. Die geplante Route führt vom Hafen über den Wüppspoor in den Melksett. Am 21. September 2017 fand eine Vorführung der Belieferung statt, zu der der Gemeinderat eingeladen war. Der Rat soll nun entscheiden, ob er die Ausnahmegenehmigung erteilt.
Der Gemeinderat soll seinen Vertreter:innen im Hafenzweckverband (HZV) die Zustimmung zu einer geänderten Entgeltordnung erteilen. Die Entgeltordnung regelt, welche Gebühren oder Entgelte im Rahmen des Hafenzweckverbands erhoben werden. Der genaue Inhalt der Änderung liegt mangels PDF nicht vor.
Die bisherige Hafentarif-Satzung für den Hafen Spiekeroog soll in eine Nutzungs- und Entgeltordnung umgewandelt werden. Gleichzeitig wird der Inhalt inhaltlich angepasst. Der Rat soll darüber beraten und beschließen.
Die Gemeinde Spiekeroog will die 4. Änderung des Bebauungsplans Hafen formell einleiten. Dazu soll ein Aufstellungsbeschluss gefasst werden — der erste Schritt im Planverfahren. Das Verfahren soll nach § 13a BauGB im beschleunigten Verfahren durchgeführt werden, das für bestimmte Innenentwicklungsvorhaben gilt und einige Verfahrensschritte vereinfacht.
Das Inselmobi — der gemeindliche Fahrdienst für mobilitätseingeschränkte Personen — soll künftig WEX-Fahrten nur noch durchführen, wenn beim Buchen vorab geklärt wurde, dass kein oder nur leichtes Handgepäck dabei ist. Hintergrund ist ein wachsender Konflikt: Die Schnellfähre WEX bietet keinen eigenen Gepäckservice am Anleger an, und Gäste erwarten oft, dass das Inselmobi ihr Gepäck mitnimmt — was das Fahrzeug und die ehrenamtlichen Fahrer:innen überfordert. Zusätzlich soll eine kostenpflichtige Notfalllösung für Gepäcktransporte geprüft werden. Die Nordseebad Spiekeroog GmbH wird beauftragt, Gäste und Gastgeber besser zu informieren.
Der Rat soll rückwirkend genehmigen, dass sich die Nordseebad Spiekeroog GmbH seit 2021 mit 100.000 Euro an der WattnExpress Besitz GmbH beteiligt — einer Gesellschaft, die den Wasserbus WattnExpress hält und verchartert. Die damals erforderliche Ratsbeteiligung wurde versäumt; die Kommunalaufsicht des Landkreises Wittmund hat dies 2024 beanstandet und die nachträgliche Beschlussfassung gefordert. Die Beteiligung selbst hat die Aufsicht als inhaltlich rechtmäßig bestätigt.
Die NSB beantragt eine Ausnahmegenehmigung vom allgemeinen Kraftfahrzeugverbot auf Spiekeroog für ein elektrisches Quad-Fahrzeug. Geplanter Einsatz: DLRG-Rettungsdienst am Hauptstrand und Mülltouren im Außenbereich. Die Verwaltung sieht den Müllentransport per E-Quad als nicht genehmigungsfähig an, da andere Fahrzeuge ausreichen. Für den DLRG-Einsatz stellt der Beschlussvorschlag dem Rat die Entscheidung anheim — bei Zustimmung nur mit strengen Auflagen.
Ein ortsansässiger Spediteur beantragt die Genehmigung, einen Hoflader (kompaktes Radladerfahrzeug) ganzjährig auf Gemeindestraßen zu nutzen. Geplante Einsätze sind das Verladen von Schüttgut am Hafen, Transporte in engen Hausgassen sowie die Unterstützung des Reitbetriebs Petschat bei der Pferdeversorgung. Zusätzlich soll das Fahrzeug im Sommerhalbjahr der Nordseebäderbetriebe (NSB) für Strandreinigung und Strandkorbauf- und -abbau zur Verfügung stehen. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dem Hafeneinsatz zuzustimmen; über die übrigen Punkte berät und beschließt der Rat in der Sitzung.
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog soll dem Gesellschaftsvertrag der neu zu gründenden 'Unser Neuharlingersiel GmbH' zustimmen. Diese GmbH soll Tourismus, Kultur, Hafen und Wirtschaft in Neuharlingersiel fördern und sich am Masterplan für den dortigen Kutterhafen orientieren. Gesellschafter werden die Gemeinde Neuharlingersiel (75 %) und der Hafenzweckverband Neuharlingersiel (25 %) mit einem Stammkapital von 25.000 Euro. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Rat zustimmt und die Spiekerooger Verbandsvertreter beauftragt, dem Vertrag in der Verbandsversammlung des Hafenzweckverbandes ebenfalls zuzustimmen.
Der Rat soll dem Grünen Inselmarkt (Betreiber Eilers) erlauben, einen überbreiten EDEKA-Kühlanhänger dauerhaft für die tägliche Warenlieferung vom Hafen zum Markt einzusetzen. Der Anhänger ist 2,55 m breit und überschreitet damit das in der Kraftfahrzeugrichtlinie der Gemeinde festgelegte Limit von 2,10 m. Die Verwaltung hält die Ausnahme für gerechtfertigt und schlägt eine auf drei Jahre befristete Genehmigung mit fester Route und Auflagen vor.
Ein Spiekerooger Spediteur beantragt die ganzjährige Sondernutzung der Gemeindestraßen mit einem Pferdeanhänger. Bisher darf der Anhänger nur am Hafen eingesetzt werden — Pferde müssen dort verladen werden, was bei Betrieb und Unruhe am Hafen oft schwierig ist. Mit TÜV-Zulassung sollen Pferde künftig direkt am Stall oder auf der Weide verladen und zur Fähre gebracht werden. Der Beschlussvorschlag lautet: Dem ganzjährigen Betrieb des Pferdeanhängers wird zugestimmt.
Die Nordseebad Spiekeroog GmbH will für ein Mehrfamilienhaus-Bauvorhaben am Minigolfplatz eigene Lkw-Anhänger für den Materialtransport vom Hafen zur Baustelle nutzen. Dafür ist eine Ausnahmegenehmigung nötig. Die Verwaltung empfiehlt die Ablehnung: Der Transport sei auch anders möglich, und das Lärmargument greife nicht, da ohnehin erst ab 1. November — also in der regulären Bauzeit — begonnen werden kann. Der Rat soll entscheiden, ob er der Ausnahmegenehmigung zustimmt.
Die Gemeinde soll die Verwaltung beauftragen, Optionen für eine geordnete Hotelentwicklung auf Spiekeroog auszuarbeiten — insbesondere mit Blick auf das Hotel zur Linde. Der Rat gibt dabei erste Rahmenbedingungen vor: Hotelbetriebe sollen gesichert, eine Umwandlung in Ferienwohnungen ausgeschlossen und ausreichend Mitarbeiterwohnraum nachgewiesen werden. Die Ergebnisse sollen bis Sommer 2022 dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden.
Die Gemeinde Spiekeroog will einen neuen Bebauungsplan für das frühere Bahngelände zwischen Westerloog und Deich aufstellen. Das Plangebiet umfasst Teile des heutigen Betriebshofs der Nordseebad Spiekeroog GmbH (NSB) sowie angrenzende Brachflächen. Ziel ist es, den Betriebshof planungsrechtlich zu sichern und auf den Brachflächen Dauerwohnraum sowie Gewerbe zu ermöglichen. Der Rat soll den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 21 „Dorf Teil D
Die Gemeinde Spiekeroog will den Kurbeitrag neu berechnen lassen und beauftragt dafür ein externes Büro. Das Niedersächsische Kommunalabgabengesetz (NKAG) schreibt vor, dass die Beitragshöhe neu kalkuliert werden muss. Der Rat soll die Verwaltung ermächtigen, einen Dienstleister im Wettbewerbsverfahren zu beauftragen. Die Kosten trägt die NSB GmbH.
Die Gemeinde soll eine bestehende Bürgschaft für die Nordseebad Spiekeroog GmbH (NSB) erneuern. Hintergrund ist eine Umschuldung: Drei laufende Kredite für das Schwimmbad werden zu einem einzigen Kredit zusammengefasst. Die bisherige Bürgschaftslast von 5,28 Mio. Euro sinkt dabei auf 3.446.300 Euro. Der Rat soll der erneuerten Bürgschaft in dieser Höhe zustimmen.
Die Nordseebad Spiekeroog GmbH will das Kurmittelhaus umbauen und die bisherigen Kurmittelflächen in Büro-, Verwaltungs- und Gewerberäume sowie Praxisräume umnutzen. Der Rat soll der Gemeinde-Verwaltung den Auftrag geben, das gemeindliche Einvernehmen zu diesem Bauantrag zu erteilen.
Die Gemeinde Spiekeroog will einen international anerkannten Sternenpark — eine sogenannte Dark-Sky-Community der International Dark Sky Association (IDA) — einrichten. Grundlage sind Messungen eines Planetariumsleiters, der Spiekeroog als dunkelsten je von ihm gemessenen Punkt in Deutschland eingestuft hat. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, gemeinsam mit der Nordseebad Spiekeroog GmbH, der Nationalparkverwaltung und einem begleitenden Wissenschaftler die notwendigen Unterlagen aufzubereiten, um dann einen abschließenden Umsetzungsbeschluss vorzubereiten.
Die Nordseebad Spiekeroog GmbH (NSB) will im Bereich des Kurplatzes eine 15-Bahn-Abenteuergolfanlage errichten. Der bestehende Bebauungsplan 'Kurzentrum' lässt das in den Parkflächen bisher nicht zu — deshalb soll er geändert werden. Der Rat soll den Aufstellungs- und Auslegungsbeschluss zur 1. Änderung des Bebauungsplans 'Kurzentrum' im vereinfachten Verfahren nach § 13 BauGB fassen.
Die Gemeinde Spiekeroog gibt 6.000 Euro außerplanmäßig aus, um die Kurbeiträge neu kalkulieren zu lassen. Die Nordseebad Spiekeroog GmbH hat diese Nachkalkulation beantragt, um zu prüfen, ob die bestehenden Kurbeiträge noch kostendeckend sind. Die Kosten sind durch außerplanmäßige Einnahmen gedeckt. Der Rat soll die Ausgabe beschließen.
Die Nordseebad Spiekeroog GmbH plant im Außenbereich des Kurzentrums einen barrierefreien Abenteuergolfplatz und hat dafür einen LEADER-Förderantrag gestellt. Das EU-Förderprogramm verlangt eine öffentliche Kofinanzierung von 25 Prozent. Der Rat soll eine Absichtserklärung abgeben, 18.750 Euro aus dem Gemeindehaushalt 2018 bereitzustellen.
Die Nordseebad Spiekeroog GmbH (NSB) schlägt zwei Änderungen bei den Hunderegelungen am Hauptbadestrand vor. Erstens soll probeweise ein kleiner Hundestrand ohne Freilaufzone im Grenzbereich des Hauptbadestrandes eingerichtet werden — mit rund zehn Strandkörben am Jugendhof, wo Hunde an der Leine erlaubt wären. Zweitens soll im Kernbereich des Hauptbadestrandes ein klar markiertes Hundeverbot von 15. Mai bis 15. Oktober gelten. Der Rat soll dazu eine Stellungnahme und Handlungsempfehlung beschließen.
Eine Arbeitsgemeinschaft aus Umweltstiftung, Nationalpark-Haus Wittbülten und Nordseebad Spiekeroog GmbH hat eine Initiative zur nachhaltigen Entwicklung der Insel eingereicht. Ziel ist ein Masterplan, der Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Tourismus, Umwelt und Bildung bündelt. Das Gesamtbudget wird auf 35.000 Euro geschätzt, wovon 20.000 Euro bei externen Förderern eingeworben werden sollen. Ein konkreter Beschlussvorschlag fehlt; der Ausschuss soll die Initiative diskutieren.
Der bisherige Betreiber der östlichen Pferdeweiden stellt seinen Reitbetrieb Ende 2025 aus Altersgründen ein. Die Gemeinde will die Weideflächen neu verpachten und dabei einen touristischen Kutschbetrieb auf der Insel sichern. Der Rat berät einen Entwurf für ein Interessenbekundungsverfahren und soll die Verwaltung beauftragen, eine finale Fassung vorzubereiten und dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen.
Die Nordseebad Spiekeroog GmbH will im Bereich der Strandhalle eine oder mehrere mobile Gastroeinheiten aufstellen. Die Verwaltung empfiehlt, das gemeindliche Einvernehmen — die formale Zustimmung der Gemeinde im Baugenehmigungsverfahren — befristet bis Ende 2025 zu erteilen. Die Einheiten sollen als Übergangslösung dienen, bis die neue Strandhalle fertiggestellt ist. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, dieses Einvernehmen zu erteilen.
Die Nordseebad Spiekeroog GmbH plant nördlich von Insel-Bad und Dünen-Spa ein Thalasso-Gesundheitszentrum mit zwölf Anwendungsräumen. Der Neubau hat eine Grundfläche von rund 370 m² und eine Gesamtnutzfläche von etwa 565 m² über Erd- und Untergeschoss. Alle Vorgaben des Bebauungsplans Kurzentrum — Grundflächenzahl, Geschosszahl, Trauf- und Gesamthöhe — sind laut Vorlage erfüllt. Der Beschlussvorschlag lautet, das gemeindliche Einvernehmen nach Baugesetzbuch zu erteilen.
Die Nordseebad Spiekeroog GmbH (NSB) will die Strandversorgungsinfrastruktur am Hauptstrand baulich weiterentwickeln. Behördliche Abstimmungen haben ergeben, dass dafür ein Bauleitverfahren nötig ist. Die NSB trägt die Finanzierungskosten des Verfahrens, da sie über einen Betrauungsakt mit dem Seebadbetrieb beauftragt ist. Die Gemeindeverwaltung übernimmt die hoheitlichen Verfahrensschritte; ihre Personalkosten werden über die Gästebeitragskalkulation abgerechnet.