Informationsvorlage - Rettungssteg
Stand der Beratung
Ohne Beschluss behandelt · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 19. Mai 2022
In Beratung — Entscheidung steht aus
am 19. Mai 2022 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Zusammenfassung
Wie das funktioniertIm Hafen Spiekeroog wurde 2021 gemeinsam mit dem Landkreis Wittmund ein Rettungssteg gebaut, der die Anlegesituation für das Seenotrettungsboot der DGzRS verbessert. Das Projekt ist noch nicht vollständig abgeschlossen: Restarbeiten, eine Erhöhung des Steges für den WattnExpress, ein Pachtvertrag mit der Nordseebad Spiekeroog GmbH sowie eine Nutzungsverordnung stehen noch aus. Die Verwaltung informiert Rat und Verwaltungsausschuss über diese offenen Punkte und kündigt deren zeitnahe Umsetzung an.
Einordnung
Informationsvorlage der Verwaltung (Liegenschaften, Hoch- und Tiefbau) an Verwaltungsausschuss und Rat, ohne Beschlussvorschlag. Es wird über den aktuellen Stand eines laufenden Bauprojekts berichtet.
Hintergrund
Der Rettungssteg im Hafen Spiekeroog wurde 2021 in Kooperation mit dem Landkreis Wittmund errichtet. Er soll die Anlegebedingungen für das Seenotrettungsboot der DGzRS dauerhaft verbessern. Geplant ist, den Steg durch die Nordseebad Spiekeroog GmbH betreiben zu lassen und ihn auch für andere Boote zu nutzen. Das Abnahmeprotokoll vom Sommer 2021 hat noch offene Restarbeiten dokumentiert, die bisher nicht abgeschlossen wurden.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Ein funktionierender Rettungssteg im Hafen verbessert die Sicherheitslage auf der Insel, da das Seenotrettungsboot der DGzRS besser anlegen kann. Auch der WattnExpress — eine Verbindungsfähre ins Wattenmeer — soll von der geplanten Steghöhe profietieren. Für die meisten Insulaner:innen und Gäste sind die verbleibenden Schritte (Pachtvertrag, Nutzungsverordnung) zunächst verwaltungsinterne Vorgänge ohne unmittelbare Alltagswirkung.
Die wichtigsten Punkte
- Der Rettungssteg im Hafen wurde 2021 gebaut und verbessert die Anlegesituation für das DGzRS-Seenotrettungsboot
- Die Nordseebad Spiekeroog GmbH soll den Steg betreiben und auch andere Boote abfertigen
- Restarbeiten aus dem Abnahmeprotokoll von Sommer 2021 sind noch umzusetzen
- Der Steg soll erhöht werden, um die Anlegesituation für den WattnExpress zu verbessern
- Pachtvertrag zwischen Gemeinde und Nordseebad GmbH sowie eine Steg-Nutzungsverordnung müssen noch erarbeitet werden
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/044/2022
- Typ
- ℹ️ Informationsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄InformationsvorlagePDF; CHARSET=UTF-898 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Der Rat soll entscheiden, wie der Anleger für das Seenotrettungsboot der DGzRS verbessert wird, damit Patientinnen und Patienten sowie Rettungskräfte schneller und sicherer transportiert werden können. Fünf Varianten stehen zur Wahl: zwei Ponton-Lösungen am Südostkai, eine Ertüchtigung des vorhandenen Betonstegs, eine Instandsetzung der Schrägrampe oder eine Anlegestelle an der Fähre Spiekeroog III. Nach dem Beschluss sollen Gespräche mit Eigentümer:innen und Pächter:innen geführt und Fördermittel bei niedersächsischen Ministerien beantragt werden. Baubeginn ist erst nach Förderzusage vorgesehen.
Im Spiekerooger Hafen fehlt eine zuverlässige, tideunabhängige Anlegestelle für das Seenotrettungsboot der DGzRS — und das gefährdet sowohl den Patiententransport per Rettungsdienst als auch die Nachführung von Feuerwehrkräften. Ratsmitglied Warenski beantragt, eine neue Anlegestelle an der südöstlichen Ecke des Hafens nach dem Vorbild Neuharlingersiel zu bauen. Der Beschlussvorschlag sieht vor, die Maßnahme spätestens bis Herbst 2018 umzusetzen und Haushaltsmittel bereitzustellen.
Ratsmitglied Warenski beantragt, den Schwimmponton der DGzRS — der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger — an die Ostmole Spiekeroogs zu verlegen. Am aktuellen Standort können Rettungsdienst und Feuerwehr das DGzRS-Boot rund fünf Stunden um Niedrigwasser nicht erreichen; außerdem ist die Deichzufahrt für den Rettungswagen problematisch. Die Verwaltung soll bis zum 30. Juni 2017 eine Lösung entwickeln und umsetzen; Haushaltsmittel sollen bereitgestellt werden.
Die Gemeinde Spiekeroog soll einen neuen Rettungssteg im Hafen bauen, damit das DGzRS-Rettungsboot Patienten sicherer und zu mehr Tidezeiten anlegen kann. Der bisherige Steg ist durch Versandung so unbrauchbar geworden, dass rund sechs Stunden täglich kein Anlegen möglich ist. Bevorzugt wird eine Verlängerung der Kaimauer nach Süden (Variante F). Der Rat soll die Bauvariante festlegen und 75.000 Euro im Haushalt 2020 einplanen.