Sachstand Pfandbecher
Stand der Beratung
Ohne Beschluss behandelt · Umweltausschuss der Gemeinde Spiekeroog · 18. April 2018
In Beratung — Entscheidung steht aus
am 18. April 2018 im Umweltausschuss der Gemeinde Spiekeroog
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Die Einführung von Pfandbechern auf Spiekeroog verzögert sich. Die ursprünglich bestellten Becher sind durch eine Lizenzbindung der Firma Recup bundesweit nicht mehr lieferbar. Die Verwaltung sucht nun kurzfristig einen neuen Lieferanten; die Lieferung wird voraussichtlich erst in etwa acht Wochen möglich sein.
Einordnung
Informationsvorlage der Verwaltung (Nadine Korinth) an den Umweltausschuss vom April 2018. Die Vorlage berichtet über den aktuellen Stand bei der geplanten Einführung eines Pfandbecher-Systems auf Spiekeroog.
Hintergrund
Die Gemeinde Spiekeroog plant, ein Pfandbecher-System einzuführen, um Einwegbecher zu reduzieren. Im Februar 2018 wurde bereits eine konkrete Bestellung aufgegeben. Die ausgewählten Becher sind seitdem durch eine neue Lizenzbindung der Firma Recup — einem bundesweiten Mehrwegsystem — nicht mehr verfügbar. Die Verwaltung muss deshalb einen alternativen Lieferanten finden.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Insulaner:innen und Gäste müssen länger auf die Möglichkeit warten, Getränke in Mehrwegbechern zu erhalten. Das geplante System soll Einwegabfall auf der Insel verringern. Ein konkreter Starttermin steht zum Zeitpunkt der Vorlage noch nicht fest.
Die wichtigsten Punkte
- Die Markteinführung des Pfandbecher-Systems verzögert sich
- Die im Februar bestellten Becher sind durch eine Recup-Lizenzbindung bundesweit nicht mehr lieferbar
- Die Verwaltung sucht kurzfristig einen neuen Lieferanten
- Der neue Liefertermin liegt voraussichtlich rund acht Wochen nach Lieferantenwechsel
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/025/2018
- Typ
- ℹ️ Informationsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄InformationsvorlagePDF; CHARSET=UTF-895 kB≈ 1 k Zeichen Volltext
Volltext (automatisch extrahiert) anzeigen
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde will das Einweggeschirr-Verbot bei öffentlichen Veranstaltungen auf Spiekeroog praktisch umsetzen, kommt aber allein nicht weiter. Die Verwaltung soll deshalb die lokale Nachhaltigkeitsinitiative einbinden und sie um einen konkreten Umsetzungsvorschlag bitten. Der Beschlussvorschlag lautet, diesen Auftrag an die Nachhaltigkeitsinitiative zu erteilen.
Auf Spiekeroog gilt ab dem 1. Dezember 2014 ein ganzjähriges Verbot für Feuerwerk und Himmelslaternen — auch an Silvester. Der Rat beschloss das Verbot grundsätzlich bereits am 11. September 2014 und beauftragte die Verwaltung, die Lärmschutzverordnung SpLärmSchVO entsprechend zu ändern. Der Beschlussvorschlag lautet: Der Rat beschließt die 1. Änderung der SpLärmSchVO.
Die Gemeinde Spiekeroog will Einweggeschirr auf Veranstaltungen der Insel verbieten. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, eine Richtlinie zu erarbeiten, die eine Veranstaltungsgenehmigung künftig nur noch ohne Einweggeschirr erlaubt.
Ratsmitglied Friederike Goedecke beantragt, die acht im Dorf aufgestellten Bodenascher für Zigarettenkippen sofort abzubauen und durch ein umweltgerechteres System zu ersetzen. Die vorhandenen Ascher leiten bei Regen Giftstoffe direkt in den umliegenden Boden — ein Problem für das Grundwasser, das Spiekeroog auch zur Trinkwasserversorgung nutzt. Als Ersatz schlägt der Antrag einen Beitritt zum Verein TobaCycle vor, der wetterfeste Außenascher liefert und die gesammelten Kippen recycelt. Kosten könnten über eine Kooperation mit der NSB und dem Nachhaltigkeitsbeitrag gedeckt werden.