Aufstellung einer ADAC-Radservicestation
Wie geht es weiter?
Nächster Schritt: Entscheidung im Rat der Gemeinde Spiekeroog · 8. Oktober 2026
Wenn dich das Thema betrifft, kannst du einfach hingehen und zuhören. Die Sitzung ist öffentlich, in der Einwohnerfragestunde kannst du Fragen stellen.
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Die Gemeinde Spiekeroog soll eine öffentlich zugängliche Fahrrad-Selbsthilfestation aufstellen, die der ADAC Weser-Ems kostenlos bereitstellt. Die Edelstahlsäule mit fest angebrachten Werkzeugen und einer Luftpumpe soll auf einem gemeindeeigenen Grundstück stehen — als möglicher Standort wird der Dorfplatz genannt. Der Rat soll beschließen, die Vereinbarung mit dem ADAC zu unterzeichnen und die Verwaltung mit der Umsetzung zu beauftragen.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung zur Erstberatung im Verwaltungsausschuss und abschließenden Beschlussfassung im Rat. Anlass war eine Bürger:innenanregung, die die Verwaltung gemeinsam mit dem ADAC Weser-Ems zu einem konkreten Vorschlag ausgearbeitet hat.
Hintergrund
Fahrräder sind auf Spiekeroog das zentrale Fortbewegungsmittel für Bewohner:innen und Gäste. Eine öffentliche Reparaturmöglichkeit vor Ort gibt es bislang nicht. Der ADAC Weser-Ems bietet Kommunen standardisierte Radservicestationen an und übernimmt Anschaffung sowie Fundament. Die Gemeinde trägt Wartung, Verkehrssicherung und den Fährtransport der Station.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Die Station wäre für alle Radfahrenden auf der Insel frei nutzbar — Insulaner:innen wie Gäste. Wer unterwegs einen Platten hat oder etwas einstellen muss, kann die fest montierten Werkzeuge und die Luftpumpe selbst nutzen. Für die Gemeinde entstehen laufende Pflichten: Kontrolle, Wartung und Reinigung liegen dauerhaft bei ihr.
Die wichtigsten Punkte
- Der ADAC Weser-Ems stellt Station und Fundament kostenlos bereit; das Eigentum an der Station bleibt beim ADAC
- Die Gemeinde übernimmt Fährtransport, Aufbau, Wartung und Verkehrssicherungspflicht
- Als Standort kommt ein gemeindeeigenes Grundstück infrage, beispielhaft wird der Dorfplatz genannt
- Die Vereinbarung läuft auf unbestimmte Zeit; erstmalige Kündigung ist zum 31. Oktober 2028 möglich
- Bei dauerhaftem Vandalismus oder Diebstahl kann der ADAC fristlos kündigen
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 1. Oktober 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/182/2026
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 1. Oktober 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 1. Oktober 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8109 kB≈ 4 k Zeichen Volltext
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde will neue Verkehrsschilder an mehreren Stellen auf Spiekeroog aufstellen lassen. Grundlage ist ein Beschilderungsplan der Verkehrssicherheitskommission, die die Insel im Oktober 2017 besichtigt hat. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, beim Landkreis Wittmund ein offizielles Antragsverfahren einzuleiten.
Die Freiwillige Feuerwehr Spiekeroog fordert ein verbindliches Konzept, das regelt, wie Straßen und Seitenräume jährlich von Bewuchs freigeschnitten werden. Feuerwehrfahrzeuge brauchen mindestens 4,50 m Höhe und 3,50 m Breite, um sicher zu fahren und Einsatzkräfte ein- und aussteigen zu lassen. Die Feuerwehr hat dieses Konzept seit 2017 in sechs Besprechungen mit dem Bürgermeister gefordert, ohne Ergebnis. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, das Konzept bis 31. Juli 2019 auszuarbeiten und mit der Feuerwehr abzustimmen.
Der Rat soll einer neuen LED-Beleuchtung auf dem Dorfplatz zustimmen. Das Beleuchtungskonzept hat Frauke Strothmann gemeinsam mit der Firma Oest entwickelt; die Anschaffungskosten trägt sie aus Spendengeldern. Die laufenden Stromkosten für die LED-Leuchten soll die Gemeinde übernehmen. Die Beleuchtung ist auf die Wintermonate beschränkt und soll bereits zur Adventszeit in Betrieb gehen.
Ratsmitglied Warenski beantragt, den Schwimmponton der DGzRS — der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger — an die Ostmole Spiekeroogs zu verlegen. Am aktuellen Standort können Rettungsdienst und Feuerwehr das DGzRS-Boot rund fünf Stunden um Niedrigwasser nicht erreichen; außerdem ist die Deichzufahrt für den Rettungswagen problematisch. Die Verwaltung soll bis zum 30. Juni 2017 eine Lösung entwickeln und umsetzen; Haushaltsmittel sollen bereitgestellt werden.