Beratung und Beschluss über die Vergabe von Bauleistungen Achter d´Diek - Holzfenster
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 11. Oktober 2018
Beschlossen — einstimmig
am 11. Oktober 2018 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Der Gemeinderat der Gemeinde Spiekeroog beauftragt den Bürgermeister mit der Firma Tischlerei Seel aus 49624 Löningen zum Betrag von 61.317,44 EUR einen Vertrag nach VOB zu schließen zur Erbringung der Bauleistung „Holzfenster“ für das Projekt Achter d´Diek. Der Vertragsasbchluss darf erst nach Vorlage der Genehmigung des Rechnungsprüfungsamtes erfolgen. Das Angebot des Anbieters E wies heilbare Fehler auf. RM Klasing fragt an, ob es sich bei der Vergabe um die Holzfenster für die Veranden handelt, was von Herrn Koffinke bejaht wird.
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDie Gemeinde vergibt den Einbau der Holzfenster für das Wohnbauprojekt Achter d'Diek an die Tischlerei Seel aus Löningen zum Preis von 58.449,54 Euro. Fünf Firmen hatten sich an der öffentlichen Ausschreibung beteiligt; das günstigste Angebot liegt 16 Prozent unter dem nächstgünstigeren. Gemeinsam mit dem bereits vergebenen Los für Kunststofffenster und Außentüren erreichen die Angebote 84 Prozent der ursprünglichen Plankosten. Der Rat soll den Bürgermeister beauftragen, den Vertrag nach Freigabe durch das Rechnungsprüfungsamt zu unterzeichnen.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung zur Auftragsvergabe im laufenden Bauprojekt Achter d'Diek; nach Verwaltungsausschuss entscheidet der Rat abschließend über den Zuschlag.
Hintergrund
Das Projekt Achter d'Diek ist ein kommunales Wohnbauvorhaben der Gemeinde Spiekeroog. Die Ausschreibung für Fenster und Außentüren wurde in zwei separate Lose aufgeteilt — Kunststoff- und Holzfenster — um günstigere Angebote zu erzielen. Das Los Kunststofffenster und Außentüren wurde bereits separat vergeben. Die Vergabe erfolgt nach VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen).
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Das Wohnprojekt Achter d'Diek schafft kommunalen Wohnraum auf Spiekeroog und betrifft damit potenzielle künftige Mieter:innen sowie alle, die von einem größeren Insel-Wohnungsangebot profitieren. Die Vergabeentscheidung selbst ist ein interner Bauprojektschritt ohne unmittelbare Auswirkung auf den laufenden Alltag der Insulaner:innen.
Die wichtigsten Punkte
- Die Tischlerei Seel aus Löningen gab mit 58.449,54 Euro das günstigste von fünf Angeboten ab
- Das zweitgünstigste Angebot lag mit 65.795,16 Euro rund 13 Prozent höher
- Die Ausschreibung lief vom 22. August bis 18. September 2018 über das Vergabeportal vergabe.Niedersachsen
- Alle Fenster- und Türangebote zusammen liegen bei 84 Prozent der Plankosten
- Der Vertrag darf erst nach Genehmigung des Rechnungsprüfungsamtes geschlossen werden
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/087/2018
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8525 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde Spiekeroog vergibt den Auftrag für Kunststofffenster und Außentüren im Wohnbauprojekt Achter d'Diek. Vier Firmen haben sich an der Ausschreibung beteiligt; das wirtschaftlichste Angebot legte die Tischlerei Sunken GmbH aus Aurich mit 105.381,50 Euro vor. Der Rat soll den Bürgermeister beauftragen, mit dieser Firma einen Vertrag nach VOB zu schließen — vorbehaltlich der Genehmigung des Rechnungsprüfungsamtes.
Die Gemeinde Spiekeroog vergibt die Heizungs- und Sanitärarbeiten für das Wohnbauprojekt Achter d'Diek. Das einzige eingegangene Angebot der Firma G+C H-L-S GmbH beläuft sich auf rund 369.783 Euro — das sind rund 113 Prozent der ursprünglichen Kostenschätzung von 327.197 Euro. Die Mehrkosten von gut 42.586 Euro sollen durch Einsparungen bei anderen Gewerken gedeckt werden. Der Rat soll den Bürgermeister beauftragen, den Vertrag nach Genehmigung durch das Rechnungsprüfungsamt abzuschließen.
Die Gemeinde vergibt die Elektroinstallation für das kommunale Wohnbauprojekt Achter d´Diek an die günstigste Bieterfirma. Das Angebot liegt mit rund 310.000 Euro jedoch fast doppelt so hoch wie die ursprüngliche Kostenschätzung von rund 169.000 Euro. Durch den Verzicht auf vorinstallierte Leuchtkörper und eine SAT-Anlage sollen etwa 65.000 Euro eingespart werden; verbleibende Mehrkosten von rund 95.000 Euro sollen aus Einsparungen anderer Gewerke und aus Rücklagen gedeckt werden. Der Rat soll den Bürgermeister beauftragen, den Vertrag zu schließen und Nachverhandlungen zur Kostenreduzierung zu führen.
Für das Wohnbauprojekt Achter d'Diek sollen Blitzschutzarbeiten vorgezogen werden, bevor der Rohbau weitere Fortschritte macht. Die Firma Böhling hat dafür ein Nachtragsangebot über 18.436,18 Euro eingereicht. Es entstehen keine Mehrkosten: Die Position wird später aus der noch ausstehenden Elektro-Ausschreibung gestrichen. Der Rat soll dem Nachtragsangebot zustimmen.