Beratung und Beschluss über die Vergabe von Bauleistungen Achter d´Diek - Heizung u. Sanitär
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 11. Oktober 2018
Beschlossen — einstimmig
am 11. Oktober 2018 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Der Gemeinderat der Gemeinde Spiekeroog beauftragt den Bürgermeister mit der Firma G+C H-L-S GmbH aus 26736 Krummhörn-Loquard zum Betrag von 369.782,98 EUR einen Vertrag nach VOB zu schließen zur Erbringung der Bauleistung „Heizung und Sanitär“ für das Projekt Achter d´Diek. Der Vertragsabschluss darf erst nach Vorlage der Genehmigung des Rechnungsprüfungsamtes erfolgen. Obwohl 12 Firmen die Ausschreibungsunterlagen abgerufen haben, wurde nur ein Angebot abgegeben.
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDie Gemeinde Spiekeroog vergibt die Heizungs- und Sanitärarbeiten für das Wohnbauprojekt Achter d'Diek. Das einzige eingegangene Angebot der Firma G+C H-L-S GmbH beläuft sich auf rund 369.783 Euro — das sind rund 113 Prozent der ursprünglichen Kostenschätzung von 327.197 Euro. Die Mehrkosten von gut 42.586 Euro sollen durch Einsparungen bei anderen Gewerken gedeckt werden. Der Rat soll den Bürgermeister beauftragen, den Vertrag nach Genehmigung durch das Rechnungsprüfungsamt abzuschließen.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung zur Vergabe eines Bauauftrags im Rahmen des kommunalen Wohnbauprojekts Achter d'Diek. Zuständig sind Verwaltungsausschuss und Rat der Gemeinde Spiekeroog in ihren Sitzungen im Oktober 2018.
Hintergrund
Die Gemeinde Spiekeroog errichtet im Projekt Achter d'Diek Wohngebäude in kommunaler Wohnungswirtschaft. Für die Heizungs- und Sanitärarbeiten wurde eine öffentliche Ausschreibung über das niedersächsische Vergabeportal durchgeführt. Zwölf Firmen forderten Unterlagen an, aber nur eine gab ein Angebot ab. Eine Erklärung des Planungsbüros zu den Kostensteigerungen steht noch aus.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Das Projekt Achter d'Diek schafft kommunalen Wohnraum auf Spiekeroog und ist damit für Insulaner:innen relevant, die auf bezahlbares Wohnen angewiesen sind. Die Vergabe ist ein technischer Bauabschnitt ohne unmittelbare Auswirkungen auf den Alltag der Bevölkerung. Indirekt zeigt die Kostensteigerung jedoch, dass das Projekt teurer wird als geplant.
Die wichtigsten Punkte
- Für die Heizungs- und Sanitärarbeiten ging trotz zwölf Anfragen nur ein einziges Angebot ein
- Das Angebot der G+C H-L-S GmbH liegt bei 369.782,98 Euro und damit rund 42.586 Euro über der Kostenschätzung
- Die Mehrkosten sollen durch Einsparungen bei anderen Gewerken (ca. 90.000 Euro) aufgefangen werden
- Der Vertrag darf erst nach Genehmigung durch das Rechnungsprüfungsamt unterzeichnet werden
- Eine Begründung des Planungsbüros für die Kostensteigerung wurde noch nicht vorgelegt
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/088/2018
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8201 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde Spiekeroog vergibt Bauleistungen für die Außenanlagen des Wohnbauprojekts Achter d'Diek. Konkret geht es um die innere Erschließung und die Entwässerung des Geländes. Die Ausschreibung lief im beschränkten Verfahren, weil die Kosten unter 150.000 Euro netto liegen. Firma und Preis sollten in der Sitzung am 12. April 2019 ergänzt und dann vom Rat beschlossen werden.
Die Gemeinde Spiekeroog vergibt den Auftrag für Kunststofffenster und Außentüren im Wohnbauprojekt Achter d'Diek. Vier Firmen haben sich an der Ausschreibung beteiligt; das wirtschaftlichste Angebot legte die Tischlerei Sunken GmbH aus Aurich mit 105.381,50 Euro vor. Der Rat soll den Bürgermeister beauftragen, mit dieser Firma einen Vertrag nach VOB zu schließen — vorbehaltlich der Genehmigung des Rechnungsprüfungsamtes.
Die Gemeinde Spiekeroog berät und beschließt die Vergabe von Fachplanungsleistungen für ein Wohnbauprojekt. Betroffen sind die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro. Mit dem Beschluss werden Planungsbüros beauftragt, die technische Gebäudeausstattung zu planen.
Für das Wohnbauprojekt Achter d'Diek sollen Blitzschutzarbeiten vorgezogen werden, bevor der Rohbau weitere Fortschritte macht. Die Firma Böhling hat dafür ein Nachtragsangebot über 18.436,18 Euro eingereicht. Es entstehen keine Mehrkosten: Die Position wird später aus der noch ausstehenden Elektro-Ausschreibung gestrichen. Der Rat soll dem Nachtragsangebot zustimmen.