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Spiekeroog-Radar
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Sitzungsvorlage
Sachverhalt, den ein Gremium berät.

Beratung und Beschluss über eine außerplanmäßige Ausgabe zur Beschaffung von Software

Stand der Beratung

Mehrheitlich beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 4. Juli 2019

Beschluss

Beschlossen — mehrheitlich

am 04. Juli 2019 im Rat der Gemeinde Spiekeroog

Worum es ging

Der Rat Beschließt die Beschaffung weiter Software-Komponenten zum bestehenden Kassenprogramm mps NF als Investition in Form einer außerplanmäßigen Ausgabe. Hierfür stellt er der Verwaltung 19.063,80 € brutto zur Verfügung. Für die Folgejahre sind jährlich zusätzliche Mittel für Softwarepflege und Support von jährlich 3.200 € brutto einzuplanen. Herr Koffinke erläutert, dass die Einführung der E-Rechnung als weiterer Schritt zum Dokumentenmanagementsystem (DMS) zu sehen ist. Zukünftig werden sich dadurch die Kosten im Bereich der EDV auf jährlich 60.000€ erhöhen. Zukünftig wird dann die Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes für die Verwaltung anstehen. Demnach ist geplant, dass alle behördlichen Leistungen bis 2023 online verfügbar sein müssen. Auf Nachfrage von RM Weibels, ob diese Umstellung eine zeitliche Entlastung für die Verwaltung bedeuten würde, erklärt Herr Koffinke, dass er mit einer Entlastung von 0,1 bis 0,2 Stellen langfristig rechnet. RV Redelfs zeigt Unverständnis dafür, dass die Kommune die Vorgaben von Bund und Land erfüllen muss, ohne ihre Zustimmung dafür gegeben zu haben und auch keinen finanziellen oder zeitlichen Ausgleich dafür zu erhalten. RM Klasing fragt an, was geschehen würde, wenn sich die Gemeinde gegen eine solche Umsetzung aussprechen würde. Herr Koffinke erklärt, dass die Gemeinde ihren gesetzlichen Pflichten nicht nachkommen würde und die Rechtsaufsicht das Recht der Eigenständigkeit entziehen könnte. BM Piszczan ergänzt, dass vermutlich an anderer Stelle Genehmigungen nicht erteilt werden würden, wie z.B. bei der Aufnahme von Krediten. Außerdem bestünde das Risiko von nicht unerheblichen Anwaltskosten.

ZusammenfassungAutomatisch · KI

Wie das funktioniert

Von Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.

Inselrelevanz
eher gering

Die Gemeindeverwaltung Spiekeroog will ihr bestehendes Kassenprogramm um zwei Softwaremodule erweitern, um die gesetzlich vorgeschriebene elektronische Rechnungsverarbeitung (E-Rechnung) umzusetzen. Der Rat soll dafür eine außerplanmäßige Ausgabe von rund 19.064 Euro brutto freigeben. Zusätzlich entstehen jährliche Folgekosten von 3.200 Euro für Softwarepflege und Support. Für Hardware (Zweitmonitore, Scan-Arbeitsplätze) sind weitere rund 6.500 Euro eingeplant.

Einordnung

Verwaltungsvorlage, eingebracht vom Fachbereich Koffinke, zur Erstberatung im Verwaltungsausschuss und zur abschließenden Beschlussfassung im Rat. Beantragt wird eine außerplanmäßige Ausgabe — also eine Ausgabe, die nicht im laufenden Haushaltsplan vorgesehen ist.

Hintergrund

Die EU-Richtlinie 2014/55/EU verpflichtet öffentliche Auftraggeber ab 27. November 2019 zur Annahme und Verarbeitung elektronischer Rechnungen. Das bestehende Kassenprogramm mpsNF ist seit 2011 im Einsatz. Ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) wurde 2018 beschlossen und eingeführt; die Kosten für dessen Schnittstelle zum Kassenprogramm sind bereits gedeckt. Die nun beantragten Module mpsEEC und mpsMC2.0 schließen die noch fehlende Verbindung zum E-Rechnungs-Workflow.

Was bedeutet das für Insulaner:innen?

Diese Vorlage betrifft ausschließlich die interne Verwaltungsdigitalisierung. Für Insulaner:innen entstehen keine unmittelbaren Auswirkungen auf Gebühren, Leistungen oder den Inselalltag. Mittelbar sorgt die Umstellung dafür, dass die Gemeinde ihrer gesetzlichen Pflicht nachkommt und Rechnungen künftig digital empfangen und verarbeiten kann.

Die wichtigsten Punkte

  • Die Einführung der E-Rechnung ist gesetzlich vorgeschrieben und muss bis 1. November 2019 umgesetzt sein
  • Der Rat soll eine außerplanmäßige Ausgabe von 19.063,80 Euro brutto für die Softwaremodule freigeben
  • Für Hardware (Zweitmonitore, Scan-Arbeitsplätze) sind einmalig rund 6.500 Euro zusätzlich eingeplant
  • Ab dem Folgejahr fallen jährlich 3.200 Euro für Softwarepflege und Support an
  • Ein weiterer Schritt — die Einbindung des Abgaben- und Steuermoduls — ist geplant und wird auf 8.000 bis 10.000 Euro Einmalkosten geschätzt

KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.

Eckdaten

Aktenzeichen
01/062/2019
Typ
📄 Sitzungsvorlage
Anhänge
2 Dokumente
Im Radar seit
25. Mai 2026
Zuletzt aktualisiert
25. Juli 2026
Original
Im Ratsinformationssystem öffnen ↗

Anlagen (2)

  • 📄
    Sitzungsvorlage
    PDF; CHARSET=UTF-8204 kB≈ 3 k Zeichen Volltext
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  • 📄
    Beschreibung mpsEEC
    PDF; CHARSET=UTF-81.4 MB≈ 13 k Zeichen Volltext
    Volltext (automatisch extrahiert) anzeigen

Beratungsfolge

  1. Rat der Gemeinde Spiekeroog4. Juli 2019, 22:00 UhrEntscheidungmehrheitlich

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