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Spiekeroog-Radar
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Sitzungsvorlage
Sachverhalt, den ein Gremium berät.

Einführung eines DMS inkl. nötiger Schnittstellen zu Fachverfahren der Verwaltung

Stand der Beratung

Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 11. Oktober 2018

Beschluss

Beschlossen — einstimmig

am 11. Oktober 2018 im Rat der Gemeinde Spiekeroog

Worum es ging

Die Verwaltung der Gemeinde Spiekeroog wird beauftragt einen Direkt-Auftrag an die KDO zu beauftragen, der die Einrichtung eines DMS ermöglicht. Damit wird eine einheitliche Lösung im IT-Netzverbund hergestellt. Die hierfür notwendigen Haushaltsmittel in Höhe von ca. 25.000 Euro für Einmalleistungen und die nötigen Lizenzgebühren von jetzt ca. 15.000 € werden für den Haushalt 2018 freigegeben und für Folgejahre zusätzlich zu den bestehenden Kosten zur Verfügung gestellt. RM Warenski verlässt um 21.47 Uhr die Sitzung. Herr Koffinke erläutert den Hintergrund dieses von ihm eingebrachten TOP. RM Warenski nimmt ab 21.50 Uhr wieder an der Sitzung teil. Auf Nachfrage von RM Weibels erklärt Herr Koffinke, dass an der derzeitigen 10 MBit-Leitung die NSB ebenfalls beteiligt ist. Der Landkreis weiß, dass 100 MBit benötigt werden, die Fa. SpiekeroogKom kann nach eigenen Aussagen 2 GBit leisten. RV Redelfs wiederholt ihre Kritik an der Pflicht, diese Vorgaben von höheren Stellen umsetzen zu müssen, ohne dass es dafür finanzielle Ausgleichzahlungen gibt. Einsparmöglichkeiten bestehen lt. Herrn Koffinke nicht. Lediglich ist eine bessere Datenchronologie zu erwarten, die in den letzten Jahren durch den ständigen Mitarbeiterwechsel im Rathaus gelitten hat Auch müssen alte Akten nicht nachträglich aufgearbeitet werden, sondern sollten nur dann erfasst werden, wenn diese einmal genutzt werden. Er erhofft sich, dass in etwa 10 Jahren die bisherige Aktenführung hinfällig geworden ist.

Zusammenfassung

Wie das funktioniert
Wie wichtig für die Insel?
eher gering

Die Gemeinde Spiekeroog will ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) einführen — eine Software, die alle Verwaltungsakten digital verwaltet. Das System soll direkt bei der kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) beauftragt werden, ohne öffentliche Ausschreibung. Einmalige Einrichtungskosten betragen rund 25.000 Euro, dazu kommen jährliche Lizenzgebühren von etwa 15.000 Euro.

Einordnung

Beschlussvorlage der Verwaltung, eingebracht zur Erstberatung in Verwaltungsausschuss und Rat. Sie beantragt die Freigabe von Haushaltsmitteln und die Beauftragung der KDO als Direktauftrag ohne förmliche Ausschreibung.

Hintergrund

Bundesrecht verpflichtet Kommunalverwaltungen, bis spätestens 2020 bestimmte Bereiche zu digitalisieren und E-Rechnungen verarbeiten zu können. Spiekeroog betreibt derzeit fünf Fachverfahren (Einwohnermeldeamt, Personenstandswesen, Gewerbeamt, Kasse/Steueramt, Ratsinformationssystem), die keinen eigenen Schriftverkehr verwalten. Der Landkreis Wittmund und mehrere Gemeinden sind bereits im IT-Netzverbund zusammengeschlossen und nutzen gemeinsam die KDO. Nur ein bei der KDO gehostetes System lässt sich technisch mit den dort laufenden Fachverfahren verbinden.

Was bedeutet das für Insulaner:innen?

Die Vorlage betrifft in erster Linie die interne Arbeit der Gemeindeverwaltung, nicht unmittelbar den Inselalltag. Mittelfristig kann ein DMS Verwaltungsvorgänge beschleunigen, etwa bei Anträgen oder Anfragen von Bürger:innen. Die Kosten fließen in den Gemeindehaushalt ein, aus dem alle Insulaner:innen indirekt finanzieren.

Die wichtigsten Punkte

  • Die Gemeinde hat bisher kein Dokumentenmanagementsystem im Einsatz
  • Geplant ist die Beauftragung des Systems „DMS&more

KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.

Eckdaten

Aktenzeichen
01/076/2018
Typ
📄 Sitzungsvorlage
Anhänge
1 Dokument
Im Radar seit
25. Mai 2026
Zuletzt aktualisiert
25. Juli 2026
Original
Im Ratsinformationssystem öffnen ↗

Anlagen (1)

Beratungsfolge

  1. Rat der Gemeinde Spiekeroog11. Oktober 2018, 20:00 UhrEntscheidungeinstimmig

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