Breitbandausbau | Vergabe
Stand der Beratung
Behandelt · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 18. Dezember 2025
Beschluss-Text liegt vor (Detail siehe unten)
am 18. Dezember 2025 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDie Gemeinde Spiekeroog startet das europaweite Ausschreibungsverfahren für den Glasfaserausbau auf der Insel. Das Projekt umfasst ein Unterseekabel zur Festlandsanbindung und Hausanschlüsse für alle Gebäude. Im Sommer 2026 soll ein Telekommunikationsanbieter ausgewählt werden. Der konkrete Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung zur Einleitung des Vergabeverfahrens für den geförderten Glasfaserausbau; erste Beratung im Verwaltungsausschuss am 9. Dezember 2025, anschließend Ratsbeschluss am 18. Dezember 2025.
Hintergrund
Die Gemeinde hat gemeinsam mit dem Landkreis Wittmund alle Förderanträge für den Glasfaserausbau gestellt; die Mittel sind bewilligt. Die Umsetzung folgt dem sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenmodell — der Staat schließt dabei die Finanzierungslücke, die ein Anbieter allein nicht tragen würde. Eine auf Vergaberecht spezialisierte Kanzlei führt das zweistufige europaweite Ausschreibungsverfahren durch; die Ausschreibungsunterlagen sollen bis Mitte Dezember 2025 vorliegen.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Alle Insulaner:innen und Gewerbetreibenden auf Spiekeroog könnten von einem Glasfaseranschluss bis ins Haus profitieren. Schnelles, stabiles Internet verbessert Arbeiten, Versorgung und Kommunikation auf der Insel. Der konkrete Zeitplan hängt vom Vergabeverfahren ab; frühestens nach der Anbieterauswahl im Sommer 2026 beginnt die Bauplanung.
Die wichtigsten Punkte
- Das Projekt umfasst ein Unterseekabel zur Festlandsanbindung und Glasfaser bis zu den Hausanschlüssen
- Alle Förderanträge wurden gestellt und die Mittel sind bewilligt
- Eine vergaberechtliche Kanzlei führt ein zweistufiges europaweites Ausschreibungsverfahren durch
- Die Anbieterauswahl ist für Sommer 2026 geplant
- Der Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung am 9. Dezember 2025 formuliert
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/099/2025
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 19. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 24. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-895 kB≈ 2 k Zeichen Volltext
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- 1 - Gemeinde Spiekeroog Bauen & Planung Vorlagen-Nr. 01/099/2025 BESCHLUSSVORLAGE öffentlich ↓ Beratungsfolge Sitzungstermin TOP Verwaltungsausschuss der Gemeinde Spiekeroog 09.12.2025 Rat der Gemeinde Spiekeroog 18.12.2025 Betreff: Breitbandausbau | Vergabe Sachverhalt: Die Gemeinde Spiekeroog hat in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Wittmund inzwischen alle erforderlichen Förderanträge für den geplanten Glasfaserausbau gestellt. Das Projekt umfasst die Festlandsanbindung über ein Unterseekabel sowie den vollständigen Ausbau bis zu den Hausanschlüssen auf der Insel. Die Projektrealisierung nach dem Wirtschaftlichkeitslückenmodell durchgeführt. Zur rechtssicheren Umsetzung wurde eine auf Vergaberecht spezialisierte Kanzlei mit der Erstellung und Durchführung des europaweiten Vergabeverfahrens beauftragt. Entsprechende Fördermittel wurden dazu eingeworben und bewilligt. Es handelt sich um ein zweistufiges Verfahren (Teilnahmewettbewerb und anschließende Angebotsphase). Ziel ist es, im Sommer 2026 einen Telekommunikationsanbieter auszuwählen und den Zuwendungsbescheid wirksam umzusetzen. Die Inhalte der Ausschreibung orientieren sich an den verbindlichen Vorgaben der Förderkulisse und sind weitgehend standardisiert. Innerhalb des zulässigen Rahmens bestehen jedoch kommunale Gestaltungsspielräume, unter anderem hinsichtlich der Zuschlagskriterien, der Gewichtung, der Vertragslaufzeit bzw. Bindungsfrist sowie einzelner technischer und organisatorischer Detailregelungen. Die beauftragte Kanzlei hat zugesagt, auf Grundlage eines bereits mit der Verwaltungs- leitung sowie dem Projektleiter des Landkreises durchgeführten Abstimmungstermins die Entscheidungsvorlagen und den Entwurf der Ausschreibungsunterlagen bis Mitte Dezember vorzulegen. Beschlussvorschlag: Wird in der Sitzung formuliert. Spiekeroog, den 02.12.2025 Abstimmungsergebnis: Fachausschuss Ja: Nein: Enth.: - 2 - (Kösters, Patrick) VA Ja: Nein: Enth.: RAT Ja: Nein: Enth.: Anlagenverzeichnis:
Maschinell extrahiert am 21. Mai 2026. Layout-Elemente wie Tabellen oder Spalten können dabei verloren gehen — maßgeblich ist das Original-PDF.
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Der Rat soll den Startschuss für das europaweite Ausschreibungsverfahren zum Glasfaserausbau auf Spiekeroog geben. Die finalen Vergabeunterlagen liegen vor; alle zuvor politisch abgestimmten Punkte — darunter Zuschlagskriterien, Vertragslaufzeit und technische Details — sind eingearbeitet. Das Projekt umfasst ein Unterseekabel zur Festlandsanbindung und den vollständigen Ausbau bis zu den Hausanschlüssen. Der Beschlussvorschlag lautet: Vergabeverfahren auf Basis dieser Unterlagen einleiten.
Die Gemeinde Spiekeroog soll den Glasfaserausbau der Insel — inklusive Unterseekabel ans Festland — per gefördertem Vergabeverfahren anstoßen. Spiekeroog ist die einzige ostfriesische Insel ohne Glasfaseranbindung; das bestehende Koaxialkabelnetz und der Richtfunk gelten als technisch am Ende. Die geschätzten Gesamtkosten betragen rund 9,55 Mio. Euro, wovon Bund und Land zusammen etwa 7,85 Mio. Euro tragen; die Gemeinde soll 850.000 Euro als Eigenanteil im Haushalt 2028 einplanen. Beschlossen werden soll, die Verwaltung mit allen Schritten bis zum Kooperationsvertrag mit dem künftigen Telekommunikationsunternehmen zu beauftragen.
Die Gemeinde soll eine Kooperationsvereinbarung mit dem Landkreis Wittmund unterzeichnen, die Konzeption, Durchführung und Finanzierung des Glasfaser-Breitbandausbaus (NGA) regelt. Der Rat wird gebeten, der Unterzeichnung zuzustimmen.
Die Gemeinde Spiekeroog will das rund 30 Jahre alte Koaxialkabelnetz durch ein modernes Glasfasernetz ersetzen und dafür Bundesfördermittel nutzen. Zunächst soll ein externer Dienstleister eine Voruntersuchung erarbeiten, die Ausgangslage, Förderoptionen und Lösungswege aufzeigt. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass der Rat das Vorhaben unterstützt, den Bürgermeister mit der Beauftragung dieser Voruntersuchung betraut und dafür 5.000 Euro brutto in den Haushalt einstellt.