Glasfaserausbau auf der Insel Spiekeroog | 2 | Konzeptvorstellung
Stand der Beratung
Behandelt · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 2. März 2023
Beschluss-Text liegt vor (Detail siehe unten)
am 02. März 2023 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Zusammenfassung
Wie das funktioniertEin beauftragter Dienstleister stellt dem Rat ein Konzept zum möglichen Glasfaserausbau auf Spiekeroog vor. Das Konzept analysiert die bestehende Telekommunikationsinfrastruktur, benennt Schwachstellen des aktuellen Netzes und zeigt Fördermöglichkeiten von Bund und Land auf. Nach der Vorstellung bittet die Verwaltung den Rat um ein erstes Stimmungsbild. Ein konkreter Beschlussvorschlag soll erst in der Sitzung formuliert werden.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung in der zweiten Beratungsrunde zum Thema Glasfaserausbau — diesmal mit Konzeptvorstellung durch einen externen Dienstleister als Entscheidungsgrundlage für den Rat.
Hintergrund
In der Ratssitzung vom 26. Januar 2023 beauftragte der Rat die Verwaltung, ein Konzept als Grundlage für eine Entscheidung über den Glasfaserausbau erarbeiten zu lassen. 2019 hatten Spiekeroog und Langeoog im Landkreis Wittmund keinen Bedarf an einem Glasfaserausbau signalisiert, während Festlandsgemeinden mitmachten. Der Festlandausbau läuft seitdem, die bisherige Förderkulisse ist ausgelaufen und soll in den nächsten Monaten erneuert werden. Auf der Insel betreibt die SPIEKEROOGkom TV-, Internet- und Telefonieleistungen über das bestehende Netz.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Glasfaser würde die Internetversorgung für alle Insulaner:innen, Betriebe und Gäste grundlegend verbessern. Ob und wann ein Ausbau kommt, hängt von Fördermöglichkeiten und den begrenzten finanziellen sowie personellen Ressourcen der Gemeinde und der Nordseebad Spiekeroog GmbH ab. Die Vorlage ist zunächst eine Informations- und Orientierungsrunde — konkrete Auswirkungen auf Gebühren oder Infrastruktur ergeben sich erst aus späteren Entscheidungen.
Die wichtigsten Punkte
- Ein externer Dienstleister hat ein Konzept zum Glasfaserausbau erarbeitet und stellt es in der Ratssitzung am 2. März 2023 vor
- Das Konzept umfasst die Bestandsaufnahme der aktuellen Infrastruktur, Schwachstellen des Netzes und mögliche Fördervarianten von Bund und Land
- Die SPIEKEROOGkom erbringt derzeit TV-, Internet- und Telefonieleistungen über das bestehende Netz auf der Insel
- Gemeinde und Nordseebad Spiekeroog GmbH haben begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen, was die Umsetzbarkeit eines solchen Großprojekts einschränkt
- Ein Beschlussvorschlag liegt noch nicht vor und soll erst in der Sitzung formuliert werden
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/023/2023
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8214 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde Spiekeroog soll den Glasfaserausbau der Insel — inklusive Unterseekabel ans Festland — per gefördertem Vergabeverfahren anstoßen. Spiekeroog ist die einzige ostfriesische Insel ohne Glasfaseranbindung; das bestehende Koaxialkabelnetz und der Richtfunk gelten als technisch am Ende. Die geschätzten Gesamtkosten betragen rund 9,55 Mio. Euro, wovon Bund und Land zusammen etwa 7,85 Mio. Euro tragen; die Gemeinde soll 850.000 Euro als Eigenanteil im Haushalt 2028 einplanen. Beschlossen werden soll, die Verwaltung mit allen Schritten bis zum Kooperationsvertrag mit dem künftigen Telekommunikationsunternehmen zu beauftragen.
Die Gemeinde Spiekeroog entscheidet über die Stellung eines Förderantrags für den Glasfaserausbau auf der Insel. Der Titel deutet auf eine dritte Beratungsrunde hin, in der konkret über das Einreichen des Antrags beschlossen werden soll.
Die Gemeinde Spiekeroog startet das europaweite Ausschreibungsverfahren für den Glasfaserausbau auf der Insel. Das Projekt umfasst ein Unterseekabel zur Festlandsanbindung und Hausanschlüsse für alle Gebäude. Im Sommer 2026 soll ein Telekommunikationsanbieter ausgewählt werden. Der konkrete Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert.
Die Gemeinde soll eine Kooperationsvereinbarung mit dem Landkreis Wittmund unterzeichnen, die Konzeption, Durchführung und Finanzierung des Glasfaser-Breitbandausbaus (NGA) regelt. Der Rat wird gebeten, der Unterzeichnung zuzustimmen.