Information und ggf. Beschluss über Umbaumaßnahmen am Feuerwehrgerätehaus entsprechend des Feuerwehrbedarfsplanes
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 30. Juni 2022
Beschlossen — einstimmig
am 30. Juni 2022 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Der Gemeinderat stimmt der geplanten Vorgehensweise zu. RV Redelfs erläutert die Beschlussvorlage und den Stand der Vorberatung.
(2 Beratungen insgesamt — finaler Beschluss aus dem Rat der Gemeinde Spiekeroog)
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDas Feuerwehrgerätehaus auf Spiekeroog soll in mehreren Schritten umgebaut werden, um die Anforderungen des Feuerwehrbedarfsplans zu erfüllen. Geplant sind unter anderem: Entfernung einer Trennwand in der Fahrzeughalle, Erweiterung der Umkleideräume und Spinde, Herrichtung des Alarmeingangs sowie der Ausbau des Wasserrettungsraums. Für einen Teil der Maßnahmen soll ein externes Planungsbüro eine Kostenschätzung erstellen; die dafür nötigen 10.000 Euro sind bereits im Haushalt eingestellt. Bauausschuss und Rat sollen der geplanten Vorgehensweise zustimmen.
Einordnung
Beschlussvorlage der Gemeindeverwaltung (Liegenschaften, Hoch- und Tiefbau), eingebracht zur Erst-Beratung im Bauausschuss am 9. Juni 2022, danach Verwaltungsausschuss und Rat.
Hintergrund
Im gemeindlichen Feuerwehrbedarfsplan sind konkrete Planungs- und Umbaumaßnahmen für das Feuerwehrgerätehaus vorgeschrieben. Ein Begehungstermin der Feuerwehr-Unfallkasse (FUK) sowie interne Abstimmungen zwischen Verwaltung und Ortkommando haben den Maßnahmenkatalog konkretisiert. Auf einen externen Fachplaner wurde bisher aus Kostengründen verzichtet. Der Rettungsdienst wird künftig in eine neue Rettungswache ausgelagert, wodurch im Gerätehaus Kapazitäten frei werden.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Die Maßnahmen sichern die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Spiekeroog — und damit den Brandschutz für alle Insulaner:innen und Gäste. Da die Insel keine externe Feuerwehr in Reichweite hat, ist eine funktionierende und gut ausgestattete FFW besonders wichtig. Direkte Auswirkungen auf den Alltag der Bevölkerung entstehen durch die Umbauarbeiten selbst voraussichtlich nicht.
Die wichtigsten Punkte
- Elf Einzelmaßnahmen sind geplant, darunter Umbau der Fahrzeughalle, Erweiterung der Umkleiden auf bis zu 90 Spinde und Herrichtung des Alarmeingangs
- Der Rettungswagen zieht nach Fertigstellung der neuen Rettungswache aus dem Feuerwehrgebäude aus
- Ein externes Planungsbüro soll für fünf der elf Maßnahmen eine Baukostenschätzung erstellen
- Planungskosten von 10.000 Euro sind im Haushalt eingestellt
- Die Umsetzung erfolgt schrittweise, damit die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr erhalten bleibt
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/052/2022
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 2 Dokumente
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (2)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-899 kB
- 📄Feuerwehrhaus v2PDF; CHARSET=UTF-8503 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Das Feuerwehrgerätehaus auf Spiekeroog soll umgebaut werden, um festgestellte Mängel aus dem Feuerwehrbedarfsplan und einer Begehung zu beheben. Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktueller Schätzung auf rund 384.000 Euro brutto — deutlich mehr als die ursprünglich geplanten 110.000 Euro. Der Bauausschuss berät die Planung vor der eigentlichen Bauantragsstellung; ein konkreter Beschlussvorschlag soll erst in der Sitzung formuliert werden.
Die Gemeinde Spiekeroog will das rund 20 Jahre alte Feuerwehrgerätehaus umbauen und an aktuelle Anforderungen anpassen. Ein Maßnahmenkatalog wurde gemeinsam mit dem Ortskommando erarbeitet; die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 407.000 Euro brutto. Der Verwaltungsausschuss hat den Beschlussvorschlag angepasst: Die Planung soll im vollen Leistungsumfang beauftragt werden. Der Rat soll die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragen, vorbehaltlich der Haushaltsgenehmigung 2023/24.
Das Feuerwehrgerätehaus auf Spiekeroog soll umgebaut und erweitert werden — die Kosten sind gegenüber der ursprünglichen Planung gestiegen. Statt der bisher bereitgestellten 275.000 Euro rechnet die Verwaltung nun mit rund 302.260 Euro Gesamtkosten. Der Rat soll rund 28.000 Euro Mehrbedarf freigeben und den Verwaltungsausschuss ermächtigen, den Auftrag selbst zu vergeben, sobald Ausschreibungsergebnisse vorliegen.
Auf Spiekeroog soll westlich des Feuerwehrhauses eine neue, gesetzeskonforme Rettungswache entstehen. Bisher ist der Rettungsdienst provisorisch im Feuerwehrgerätehaus untergebracht — ohne eigenständige Rettungswache, wie sie das Gesetz vorschreibt. Landkreis Wittmund, der Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH) als Bauträger und die Gemeinde planen das Gebäude gemeinsam. Der Bauausschuss soll Planungshinweise für das bevorstehende Baugenehmigungsverfahren beraten.