Konzept zur Erkundung der Süßwasserlinse durch den OOWV
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Bauausschuss der Gemeinde Spiekeroog · 14. September 2023
Beschlossen — einstimmig
am 14. September 2023 im Bauausschuss der Gemeinde Spiekeroog
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDer OOWV (Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband) soll ein Konzept zur Erkundung der Süßwasserlinse auf Spiekeroog entwickeln oder vorlegen. Die Süßwasserlinse ist das unterirdische Süßwasservorkommen unter der Insel, das die Trinkwasserversorgung sichert. Ob das Konzept bereits vorliegt oder erst beauftragt werden soll, geht aus dem Titel allein nicht hervor.
Einordnung
Verwaltungsvorlage, eingebracht im Jahr 2023, die ein Erkundungskonzept des Wasserversorgers OOWV zur unterirdischen Süßwasserlinse der Insel zum Gegenstand hat. Da kein PDF vorliegt, ist die genaue Phase (Beauftragung, Beschlussfassung oder Information) nicht feststellbar.
Hintergrund
Die Süßwasserlinse bezeichnet das natürlich entstandene Süßwasserreservoir im Untergrund einer Insel, das auf dem schwereren Salzwasser des Meeresuntergrundes schwimmt. Auf Nordseeinseln wie Spiekeroog ist sie die Grundlage der Trinkwasserversorgung. Der OOWV ist als Wasserverband für die Versorgung zuständig. Klimawandel, Sturmfluten und steigende Touristenbelastung können das Gleichgewicht der Linse gefährden, weshalb eine gezielte Erkundung relevant ist.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Die Süßwasserlinse ist die Trinkwasserquelle für alle Insulaner:innen und Gäste auf Spiekeroog — ihre Qualität und ihr Volumen betreffen die gesamte Insel unmittelbar. Ein Erkundungskonzept kann langfristig Aufschluss darüber geben, wie stabil und ausreichend die Wasserversorgung ist. Konkrete Auswirkungen auf Gebühren oder Einschränkungen lassen sich aus dem Titel allein nicht ableiten.
Die wichtigsten Punkte
- Der OOWV soll die Süßwasserlinse unter Spiekeroog systematisch erkunden
- Die Süßwasserlinse ist das unterirdische Trinkwasserreservoir der Insel
- Ob der Rat das Konzept beschließt, beauftragt oder nur zur Kenntnis nimmt, geht aus dem Titel nicht hervor
- Kein PDF liegt vor, daher sind Details zu Umfang, Kosten und Zeitplan unbekannt
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/087/2023
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 24. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 24. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) hat dem Gemeinderat Spiekeroog seine Pläne zur Sicherung der Trinkwasserversorgung vorgestellt. Kern ist ein mehrstufiges Erkundungsprojekt: Ab Herbst/Winter 2022/2023 werden neue Grundwassermessstellen und Versuchsbrunnen im östlichen Bereich der Süßwasserlinse gebohrt, um künftige Förderbrunnenstandorte zu erkunden. Parallel dazu plant der OOWV die Sanierung und Modernisierung des bestehenden Wasserwerks aus dem Jahr 1983. Es handelt sich um eine reine Informationsvorlage ohne Beschlussvorschlag.
Die Gemeinde Spiekeroog will die Trinkwasserversorgung dauerhaft an den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) übertragen, indem sie dort Mitglied im Bereich Trinkwasser wird. Auslöser ist das Auslaufen des bisherigen Vertrags mit dem OOWV zum 31. Dezember 2018. Die Verwaltung empfiehlt die direkte Mitgliedschaft als einfachste und rechtssicherste Lösung gegenüber drei Alternativen. Der Rat soll zum 1. Januar 2019 den Beitritt beschließen und einem ergänzenden Begleitvertrag zustimmen.
Der Rat soll beschließen, dass die Gemeinde Spiekeroog weiter als Projektpartnerin am EU-Forschungsprojekt INSuRe teilnimmt. Das Projekt will naturbasierte Lösungen entwickeln, um die Süßwasserlinse der Insel — die einzige Trinkwasserquelle — langfristig zu sichern. Konkret geht es um ein Pilotvorhaben: Oberflächenwasser aus einem Regenrückhaltebecken soll in die Dünen geleitet und dort versickern, damit es der Süßwasserlinse zugutekommt. Die Gemeinde trägt keine Projektkosten; sie beteiligt sich nur mit Personalstunden des Bürgermeisters oder seiner Vertretung.
Die Gemeinde Spiekeroog soll Projektpartner in einem EU-Forschungsprojekt zur Trinkwasserversorgung unter Klimawandelbedingungen werden. Der Wasserversorger OOWV hat Spiekeroog für das Vorhaben vorgeschlagen. Das Projekt ist vollständig EU-gefördert und kostenneutral für die Gemeinde; für Teilnahme an Terminen wird ein Aufwandsausgleich gezahlt. Der Rat soll der Teilnahme zustimmen und die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragen.