Spiekerooger Lager- und Werkstatthof (DEP) | Sachstand und erste Entwicklungsüberlegungen
Stand der Beratung
Zur Kenntnis genommen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 3. September 2026
Zur Kenntnis genommen
am 03. September 2026 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Der Rat nimmt den Sachstand zur Entwicklung des Spiekerooger Lager- und Werkstatthofs sowie die dargestellten ersten Überlegungen zu möglichen baulichen, funktionalen und organisatorischen Lösungen zur Kenntnis. Eine Festlegung auf eine konkrete Planungs-, Finanzierungs- oder Umsetzungsvariante erfolgt zum jetzigen Zeitpunkt nicht.
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Die Gemeinde will die maroden Wilbers-Baracken durch einen neuen Lager- und Werkstatthof ersetzen. Das Grundstück umfasst rund 1.400 m²; geplant sind bis zu 700–800 m² Nutzfläche in einfacher Hallenbauweise. Die Investitionskosten werden vorläufig auf 0,9 bis 1,3 Mio. Euro netto geschätzt. Der Rat soll den Sachstand zur Kenntnis nehmen — eine konkrete Entscheidung fällt noch nicht.
Einordnung
Verwaltungsvorlage der Gemeinde Spiekeroog im Bereich Liegenschaften und Bauwesen, eingebracht von Verwaltungsleiter Kösters. Es handelt sich um eine Erst-Beratung im Verwaltungsausschuss und Rat: Der Sachstand wird vorgestellt, eine Projektentscheidung ist noch nicht Gegenstand.
Hintergrund
Die Gemeinde hat die sogenannten Wilbers-Baracken vor einigen Jahren erworben und vermietet dort Lagerflächen an Handwerks- und Gewerbebetriebe. Die Gebäude sind baulich nicht dauerhaft nutzbar. Spiekeroog hat kein Gewerbegebiet und kaum freie Flächen; lokale Betriebe und Festland-Handwerker behelfen sich mit Kellern, Schuppen und Containern. Für den Standort besteht bereits ein langfristiger Erbbaurechtsvertrag, der die baulichen Optionen sichert.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Ein neuer Lager- und Werkstatthof würde vor allem Handwerks- und Gewerbebetriebe auf der Insel entlasten, die heute kaum geeignete Lagerflächen finden. Geprüft wird auch ein kleinteiliges Self-Storage-Angebot für Privathaushalte, die auf der Insel häufig über keinen Keller oder Nebenraum verfügen. Für alle Insulaner:innen hat das Projekt indirekte Bedeutung: Eine bessere Infrastruktur für Festland-Handwerker könnte Bau- und Wartungsarbeiten auf der Insel erleichtern.
Die wichtigsten Punkte
- Die Wilbers-Baracken auf einem rund 1.400 m² großen Grundstück sollen durch einen Neubau in Hallenbauweise ersetzt werden
- Als Arbeitsgröße werden etwa 500 m² Erdgeschoss plus Teilfläche im Obergeschoss angenommen, zusammen rund 700–800 m² Nutzfläche
- Die Investition wird vorläufig auf 0,9 bis 1,3 Mio. Euro netto geschätzt — eine belastbare Kalkulation folgt erst nach Festlegung des Raumprogramms
- Als mögliche Mietspanne nennt die Verwaltung 10 bis 14 Euro pro m² monatlich netto kalt; bei 650 m² vermietbarer Fläche ergäben sich rund 78.000 bis 109.000 Euro Jahreseinnahmen
- Bis Winter 2026/2027 sollen Bedarfserhebung, Varianten, Kosten und Finanzierungsmodelle so weit vorliegen, dass der Rat eine belastbare Projektentscheidung treffen kann
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 28. August 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/175/2026
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 28. August 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. September 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8142 kB≈ 11 k Zeichen Volltext
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde Spiekeroog soll einen neuen Rettungssteg im Hafen bauen, damit das DGzRS-Rettungsboot Patienten sicherer und zu mehr Tidezeiten anlegen kann. Der bisherige Steg ist durch Versandung so unbrauchbar geworden, dass rund sechs Stunden täglich kein Anlegen möglich ist. Bevorzugt wird eine Verlängerung der Kaimauer nach Süden (Variante F). Der Rat soll die Bauvariante festlegen und 75.000 Euro im Haushalt 2020 einplanen.
Das Kleinspielfeld und die Laufbahn an der Inselschule Spiekeroog müssen saniert werden. Ein Ingenieurbüro hat den Zustand begutachtet und die Gesamtkosten auf rund 421.000 Euro geschätzt. Die Gemeinde trägt davon die Hälfte, also etwa 210.500 Euro. Der Schulausschuss berät, wie es weitergehen soll.
Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, einen Förderantrag für den Glasfaserausbau auf Spiekeroog zu stellen. Bund und Land übernehmen gemeinsam 75 Prozent der geschätzten Gesamtkosten von rund 8 Millionen Euro; Landkreis und Gemeinde teilen sich den Eigenanteil von 25 Prozent hälftig. Die Gemeinde soll rund 1 Million Euro als Investition in den Haushalt einstellen und die Finanzierung mit der Kommunalaufsicht abstimmen.
Die Gemeinde Spiekeroog will das rund 20 Jahre alte Feuerwehrgerätehaus umbauen und an aktuelle Anforderungen anpassen. Ein Maßnahmenkatalog wurde gemeinsam mit dem Ortskommando erarbeitet; die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 407.000 Euro brutto. Der Verwaltungsausschuss hat den Beschlussvorschlag angepasst: Die Planung soll im vollen Leistungsumfang beauftragt werden. Der Rat soll die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragen, vorbehaltlich der Haushaltsgenehmigung 2023/24.