Wegevertrag für die Insel Spiekeroog
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Das Domänenamt Oldenburg will die Wegeverträge für Spiekeroog neu regeln und die Instandhaltungs- sowie Verkehrssicherungspflicht für Wege auf Landesflächen an die Gemeinde übertragen. Im Gegenzug entfällt das bisherige Gestattungsentgelt von 2.000 Euro jährlich. Wege, die weder vertraglich erfasst noch gewidmet sind, könnten bei Gefährdung gesperrt und zurückgebaut werden. Der Umweltausschuss soll beraten, welche Wege erhalten, ergänzt oder gestrichen werden.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung, eingebracht vom Bürgermeisterbereich, zur Erstberatung im Umweltausschuss mit anschließender Beratung im Verwaltungsausschuss und Rat.
Hintergrund
Bisher regeln Reit- und Wanderwegeverträge die Nutzung von Wegen auf Landesflächen; Wege außerhalb dieser Verträge sind rechtlich nicht gesichert unterhalten. Das Domänenamt Oldenburg drängt seit 2014 auf eine Neuregelung. Vergleichsinseln haben unterschiedlich reagiert: Juist und Borkum unterzeichneten ohne Vorbehalt, Langeoog ergänzte den Vertrag um eine Kostenteilungsregelung mit dem Eigentümer. Die für den Küstenschutz notwendigen Wege sind in einer Karte blau markiert und stehen außer Frage.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Reit-, Wander- und Freizeitwege auf der Insel könnten gesperrt oder zurückgebaut werden, wenn kein neuer Vertrag zustande kommt. Die Übernahme der Unterhaltungspflicht durch die Gemeinde kann langfristig Kosten für den Gemeindehaushalt bedeuten. Davon betroffen wären alle, die die Wege nutzen: Bewohner:innen ebenso wie Gäste.
Die wichtigsten Punkte
- Das Domänenamt will Instandhaltungs- und Verkehrssicherungspflicht auf die Gemeinde übertragen
- Im Gegenzug entfällt das Gestattungsentgelt von derzeit 2.000 Euro jährlich
- Wege ohne Widmung und ohne Vertragsgrundlage drohen bei Gefährdung gesperrt und zurückgebaut zu werden
- Der Umweltausschuss soll prüfen, welche Wege laut vorliegender Karte erhalten, ergänzt oder gestrichen werden
- Juist und Borkum haben bereits zugestimmt, Langeoog mit einem Zusatz zur Kostenteilung unterzeichnet
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. August 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/009/2015
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 24. August 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-889 kB≈ 3 k Zeichen Volltext
Volltext (automatisch extrahiert) anzeigen
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde Spiekeroog soll einen neuen Gestattungsvertrag mit dem Domänenamt des Landes Niedersachsen unterzeichnen, der die Nutzung und Unterhaltung der Freizeitwege außerhalb des Dorfes auf Landesflächen regelt. Der Vertrag überträgt der Gemeinde und der Nordseebad Spiekeroog GmbH die vollständige Verkehrssicherungs- und Unterhaltungspflicht für Wege, Brücken, Treppen und andere Anlagen. Im Gegenzug entfällt eine Pachtzahlung — der Vertrag gilt als unentgeltlich. Einige Wege werden neu als Küstenschutzwege ausgewiesen und vom NLWKN unterhalten.
Die Gemeinde Spiekeroog will ihre bestehende Baumschutzsatzung überarbeiten. Grundlage ist ein Baumkataster von 2013, das 60 ortsbildprägende Bäume auf Spiekeroog erfasst. Ein Baumsachverständiger hat eine Auswahl dieser Bäume vorgeschlagen, die der Umweltausschuss beraten soll. Vor der Sitzung war eine Ortsbegehung am 25. Februar 2014 geplant.
Die Verwaltung informiert den Umweltausschuss über laufende und geplante Arbeiten an der Oberflächenentwässerung auf der Insel. Im April beginnt eine Firma mit der Grabenreinigung in mehreren Bereichen des Dorfes; bis Mai folgen weitere Abschnitte. Ein Spülwagen des OOWV soll zudem Verrohrungen durchspülen, und einige Gebäude müssen noch an die Entwässerung angeschlossen werden.
Die Gemeinde muss fünf Bäume ersetzen, die sie 2015 und 2016 an der Straße Bi d' Utkiek aus Sicherheitsgründen gefällt hat. Der Umweltausschuss soll nun beraten, wo die Ersatzpflanzungen stattfinden sollen. Gartenbauunternehmen empfehlen, die Pflanzung bis zum Herbst zu verschieben, weil neue Bäume auf Spiekeroog intensiv bewässert werden müssen und der Gemeindearbeiter dafür nicht abkömmlich ist.