Ankauf eines Flurstücks im Bereich der Rettungswache
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 5. Oktober 2023
Beschlossen — einstimmig
am 05. Oktober 2023 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog weist die Verwaltung an, die benötigten Finanzmittel für den geplanten Grundstücksankauf für Flurstück 53/144 in den Haushalt 2023 oder 2024 einzustellen und das Grundstück, sofern es im Haushalt darstellbar ist, zu erwerben. Für den Fall, dass die Gemeinde in Zukunft das Flurstück im Bereich der Rettungswache bebauen möchte, wäre es gut, wenn das Flurstück Eigentum der Gemeinde wäre. Der Preis ist akzeptabel und kann ein Jahr gehalten werden. Daher sollte das Geld in den Haushalt eingestellt werden.
(2 Beratungen insgesamt — finaler Beschluss aus dem Rat der Gemeinde Spiekeroog)
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Die Gemeinde Spiekeroog will ein Grundstück neben der Rettungswache ankaufen, um dort langfristig ein Wohngebäude errichten zu können. Das Grundstück gehört dem Domänenamt, das einem Verkauf an die Gemeinde ausnahmsweise zugestimmt hat. Der Rat soll die Verwaltung anweisen, die Kaufsumme in den Haushalt 2023 oder 2024 einzustellen — der Kauf erfolgt nur, wenn er sich haushaltlich darstellen lässt.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung, eingebracht vom Bürgermeister, zur Entscheidung durch Bauausschuss, Verwaltungsausschuss und Rat im Herbst 2023. Es geht um einen vorbereitenden Grundstücksankauf für eine mögliche spätere Wohnbebauung in kommunalem Bereich.
Hintergrund
Im Zuge des Baus der Rettungswache prüfte die Gemeinde, ob auf dem angrenzenden kommunalen Grundstück ein Wohngebäude entstehen kann. Die Prüfung ergab: Bebaubarkeit ist nur möglich, wenn ein benachbartes Flurstück des Domänenamts dazugekauft wird. Das Domänenamt hat einem Verkauf — entgegen seinen regulären Regeln — zugestimmt und sichert zu, das Grundstück nicht anderweitig zu veräußern. Ein Wertgutachten liegt vor; der aktuelle Preis gilt für etwa ein Jahr.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Auf der Insel ist Wohnraum knapp, vor allem für Beschäftigte. Ein künftiges Wohngebäude neben der Rettungswache könnte dieses Angebot erweitern. Kurzfristig entsteht noch kein Gebäude — die Vorlage sichert nur die Möglichkeit dazu. Die Kosten trägt die Gemeinde und damit letztlich die Steuerzahlenden.
Die wichtigsten Punkte
- Die Gemeinde will ein Flurstück neben der Rettungswache kaufen, um dort langfristig Wohnraum schaffen zu können
- Das Grundstück gehört dem Domänenamt, das einem Verkauf an die Gemeinde ausnahmsweise und zeitlich befristet zugestimmt hat
- Ein Wertgutachten liegt vor; Bürgermeister Kösters bedauert, dass trotz Nachverhandlung kein niedrigerer Preis erzielt werden konnte
- Der Kauf soll nur vollzogen werden, wenn die Mittel im Haushalt 2023 oder 2024 darstellbar sind
- Eine konkrete Bebauung ist laut Bürgermeister nicht kurzfristig zu erwarten
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 10. September 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/088/2023
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 24. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 10. September 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-889 kB≈ 3 k Zeichen Volltext
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Verwaltung empfiehlt, auf den Bau eines Wohngebäudes neben der geplanten neuen Rettungswache vorerst zu verzichten. Die Kostenschätzung liegt bei 1,8 Mio. Euro — zu hoch und finanziell für die Gemeinde nicht darstellbar. Zusätzlich würden Zeitdruck und Planungsrisiken entstehen, wenn der Baubeginn parallel zur Rettungswache im November 2022 angestrebt würde. Der Beschlussvorschlag sieht vor, das Wohnbauprojekt zurückzustellen, aber die Möglichkeit einer späteren Realisierung im Bebauungsplan offenzuhalten.
Die Gemeinde Spiekeroog will neben der neuen Rettungswache gleichzeitig ein Wohngebäude für Dauerwohnraum errichten. Die Baukosten für den Wohnanteil schätzt das Architekturbüro auf rund 1,8 Mio. Euro. Als Alternative zur kommunalen Eigenrealisierung prüft die Verwaltung ein PPP-Modell — dabei baut und besitzt ein privater Träger das Gebäude auf einem Erbbaugrundstück und verpachtet es für 40 Jahre an die Gemeinde. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, eine Ausschreibung für dieses Modell vorzunehmen und die architektonischen Vorgaben als Planungsgrundlage festlegen.
Die Gemeinde Spiekeroog legt dem Rat ihr Wohnungssicherungskonzept vor: Sie benötigt 18 eigene Wohnungen für ihre Beschäftigten und weitere 13 für Beschäftigte von Landkreis und Land (Lehrkräfte, Ärzte, Rettungsdienst). Zwar besitzt die Gemeinde theoretisch 27 Wohneinheiten, real stehen jedoch nur 8 frei verfügbar zur Verfügung — der Rest ist zweckgebunden oder anderweitig belegt. Familienwohnraum für eigene Beschäftigte fehlt derzeit vollständig.
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog soll beschließen, den Neubau einer Mensa und eines Wohngebäudes auf dem Gelände der Inselschule freizugeben. Im Erdgeschoss entstehen rund 300 m² Schulräume für den Ganztagsbetrieb, im Obergeschoss etwa 220 m² Wohnfläche für kommunale und öffentliche Beschäftigte. Die Gesamtkosten für den Gemeindeanteil belaufen sich auf grob 2,85 Mio. Euro, finanziert über einen Kredit, Fördermittel und den Verkauf einer Gemeindeimmobilie. Der Beschlussvorschlag sieht vor, die Verwaltung zur Freigabe gegenüber dem Landkreis Wittmund zu beauftragen.