Baumpflanzaktion 2025/26
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 18. Dezember 2025
Beschlossen — einstimmig
am 18. Dezember 2025 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog beschließt: Die Baumpflanzaktion 2025/2026 wird in Eigenleistung durch den Bauhof der Gemeinde und die Nordseebad Spiekeroog GmbH umgesetzt. Die bereits bestellten Bäume werden gemäß dem Angebot verwendet. Die Maßnahme wird vollständig aus dem dargestellten Baumbudget der Gemeinde und unter Einwerbung von Spenden finanziert. Zusätzliche Pflanzungen können erfolgen, sofern weitere Mittel aus Ersatzpflanzungen oder der Spendenaktion „Zukunftsbäume“ eingehen. Die Pflanzstandorte werden gemeinsam mit der AG Bäume festgelegt und orientieren sich am Baumkataster und den dort definierten Zukunftsbäumen.
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Die Gemeinde Spiekeroog pflanzt im Herbst/Winter 2025/26 neue Bäume im Dorfbereich. Externe Angebote lagen zwischen 18.655 und 54.443 Euro brutto und damit weit über dem Budget, weshalb Bauhof und Nordseebad Spiekeroog GmbH die Pflanzungen gemeinsam in Eigenleistung übernehmen. Die Gemeinde trägt nur die Materialkosten und wirbt zusätzlich Spenden über die Aktion Zukunftsbäume ein. Der Rat soll die Durchführung, die Finanzierung aus dem Baumbudget und die Standortwahl durch die AG Bäume beschließen.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung, eingebracht von Patrick Kösters, zur Erstberatung im Verwaltungsausschuss am 9. Dezember 2025 und zur Beschlussfassung im Rat am 18. Dezember 2025.
Hintergrund
Im Zuge der neuen Baumschutzsatzung, der Erstellung eines Baumkatasters und der Beratungen zur Fällung einer alten Ulme erkannte der Rat Nachpflanzungsbedarf im Dorfkern. Die AG Bäume begleitet das Thema und hat Standorte für sogenannte Zukunftsbäume benannt. Strafzahlungen nach der Baumschutzsatzung sowie Mittel für Ersatzpflanzungen fließen zweckgebunden ins Baumbudget. Drei externe Angebote wurden eingeholt, jedoch wegen Preisüberschreitung, technischer Abweichungen und fehlender Inseleignung einzelner Maschinen nicht vergeben.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Im Dorfbereich entstehen neue Bäume, die das Ortsbild prägen und das Kleinklima verbessern sollen. Die Kosten trägt die Gemeinde aus bestehendem Budget; Bürger:innen können die Aktion Zukunftsbäume vom 12. bis 31. Dezember 2025 durch Spenden unterstützen. Auf Privatgrundstücken geeignete Standorte werden nur nach Absprache mit den Eigentümer:innen genutzt.
Die wichtigsten Punkte
- Bauhof und Nordseebad Spiekeroog GmbH setzen die Pflanzungen in Eigenleistung um, externe Vergabe entfällt
- Die Finanzierung deckt Materialkosten wie Bäume, Substrate und Pfähle aus dem gemeindlichen Baumbudget
- Drei externe Angebote lagen zwischen 18.655 und 54.443 Euro brutto und übertrafen den Budgetrahmen deutlich
- Standorte werden mit der AG Bäume anhand des Baumkatasters ausgewählt; Kriterien sind unter anderem Wurzelraum und ortsbildprägende Wirkung
- Weitere Pflanzungen sind möglich, wenn zusätzliche Spenden oder Ersatzpflanzungsmittel eingehen
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. August 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/098/2025
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 19. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 24. August 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8109 kB≈ 5 k Zeichen Volltext
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde Spiekeroog soll eine Bürgschaft von 1,8 Millionen Euro für die Nordseebad Spiekeroog GmbH (NSB) übernehmen. Die Bürgschaft sichert die Finanzierung eines Neubaus von Mitarbeiterwohnungen auf der Insel. Der Rat soll zustimmen, dass die Gemeinde als Bürgin einspringt, falls die NSB ihren Kredit nicht bedienen kann. Mit der Bürgschaft steigen die gesamten Verpflichtungen der Gemeinde auf rund 12,2 Millionen Euro.
Der Rat soll eine zweite Bestellung neuer Spielgeräte für den Kindergartenspielplatz freigeben. Geplant sind eine Sitzgruppe mit Dach (3.272 Euro), zwei Pferde (2.700 Euro) und eine Doppelschaukel (1.035 Euro) — zusammen rund 7.000 Euro brutto. Finanziert wird die Bestellung aus Haushaltsmitteln (5.000 Euro), verbleibenden Spendengeldern (1.300 Euro) und einer Zusage der Volksbank (2.000 Euro).
Die Verwaltung hat im laufenden Abwägungsprozess zur möglichen Zusammenlegung des gemeindlichen Bauhofs mit dem Wirtschaftshof der Nordseebad Spiekeroog GmbH (NSB) eine Bedarfsanalyse erstellt. Ergebnis: Für die Pflichtaufgaben des Bauhofs — darunter gesetzliche Kontrollen von Straßen, Spielplätzen und Brandschutztechnik — werden mindestens 2,3 Vollzeitstellen benötigt. Die Informationsvorlage dient der zweiten Beratungsrunde im Haushalts- und Finanzausschuss.
Das Ratsmitglied Warenski regt an zu prüfen, ob der gemeindliche Bauhof und der Wirtschaftshof der NSB (Natur-Schutzstation Borkum / gemeindliches Betriebsunternehmen) zusammengeführt werden sollen. Der Haushalts- und Finanzausschuss berät erstmals darüber, wie dieser Prüfprozess strukturiert werden soll. Geplant sind fünf Schritte: Agenda, Datenzusammenführung, Arbeitsablaufanalyse, Wirtschaftlichkeitsanalyse und schließlich ein Beschlussvorschlag an den Rat.