Beratung und ggf. Beschluss über die Schwerpunkte Haushalt 2018
Stand der Beratung
Ohne Beschluss behandelt · Haushalts - und Finanzausschuss · 4. August 2017
In Beratung — Entscheidung steht aus
am 04. August 2017 im Haushalts - und Finanzausschuss
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDer Haushalts- und Finanzausschuss berät im August 2017 über die Schwerpunkte für den Gemeindehaushalt 2018. Die Finanzverwaltung legt eine Liste möglicher Investitionen, Ausgabenposten und Einnahmemöglichkeiten vor. Themen sind unter anderem ein Kleinspielfeld, die Sanierung von Straßen, die Neuanschaffung eines Inselmobi, mögliche Steuererhöhungen sowie das Wohnprojekt Achter d'Diek. Ein konkreter Beschlussvorschlag fehlt in der Vorlage.
Einordnung
Beschlussvorlage der Finanzverwaltung zur Erstberatung der Haushaltsschwerpunkte 2018 im Haushalts- und Finanzausschuss am 4. August 2017.
Hintergrund
Die Vorlage listet Rahmendaten für den noch aufzustellenden Haushalt 2018. Ein früherer Ratsbeschluss zur Straßensanierung ist als Bezugspunkt genannt. Das Wohnprojekt Achter d'Diek sowie ein möglicher LEADER-Förderantrag (EU-Förderprogramm für ländliche Räume) tauchen als Planungsposten auf. Konkrete Beträge sind nur für wenige Positionen angegeben; die Steuerzahlen liegen als nichtöffentliche Anlage vor.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Die Beratung legt fest, welche Projekte im Jahr 2018 finanziert werden und welche Gebühren oder Steuern möglicherweise steigen. Mögliche Erhöhungen betreffen Zweitwohnungssteuer, Grundsteuer B, Gewerbesteuer und Straßenreinigungsgebühr. Das neue Inselmobi (Kosten ca. 12.000 Euro) und das Wohnprojekt Achter d'Diek könnten sich direkt auf Insulaner:innen auswirken.
Die wichtigsten Punkte
- Die Neuanschaffung eines Inselmobi ist mit Kosten von rund 12.000 Euro veranschlagt
- Mögliche Steuererhöhungen bei Zweitwohnungssteuer, Grundsteuer B und Gewerbesteuer werden geprüft
- Die Straßenreinigungsgebühr soll überarbeitet und neu berechnet werden
- Für das Wohnprojekt Achter d'Diek sind Zufahrtsstraße und Wendehammer zu finanzieren
- Eine Deckungsreserve soll unvorhergesehene Ausgaben wie Rechtsstreitigkeiten oder Reparaturen abfedern
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/071/2017
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8133 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde Spiekeroog ändert ihren Haushalt 2017, um den Neubau von 16 Wohnungen im Bereich Achter d'Diek finanzieren zu können. Nachdem Klagen gegen das Bauprojekt zurückgezogen wurden, fehlt noch die haushaltsrechtliche Grundlage — vor allem die Kreditermächtigung. Der Nachtrag erhöht die Kreditaufnahme von bisher 70.000 Euro auf 3.035.000 Euro und passt Einnahmen sowie Ausgaben im Kernhaushalt entsprechend an. Der Gemeinderat soll die 1. Nachtragssatzung 2017 in der vorliegenden Fassung beschließen.
Die Gemeinde vergibt die Elektroinstallation für das kommunale Wohnbauprojekt Achter d´Diek an die günstigste Bieterfirma. Das Angebot liegt mit rund 310.000 Euro jedoch fast doppelt so hoch wie die ursprüngliche Kostenschätzung von rund 169.000 Euro. Durch den Verzicht auf vorinstallierte Leuchtkörper und eine SAT-Anlage sollen etwa 65.000 Euro eingespart werden; verbleibende Mehrkosten von rund 95.000 Euro sollen aus Einsparungen anderer Gewerke und aus Rücklagen gedeckt werden. Der Rat soll den Bürgermeister beauftragen, den Vertrag zu schließen und Nachverhandlungen zur Kostenreduzierung zu führen.
Die Gemeinde vergibt die Planungsleitung für die Änderung des Bebauungsplans Achter d'Diek an ein Planungsbüro mit Inselerfahrung. Zwei Büros hatten sich auf die öffentliche Ausschreibung beworben; das günstigere Angebot lag bei rund 14.866 Euro, das teurere bei rund 22.250 Euro. Der Rat soll die bereits vollzogene Vergabe an das günstigere Büro nachträglich genehmigen — als außerplanmäßige Ausgabe.
Die Gemeinde soll eine Schlussrechnung über 3.956,75 Euro für externe Beratungsleistungen zum Wohnbauprojekt „Achter d'Diek