Ganztagsschule | Ausweitung Mittagsverpflegung im Rahmen des Ganztagsangebotes
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 18. Juni 2026
Beschlossen — einstimmig
am 18. Juni 2026 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Der Gemeinderat beschließt: - Die Verwaltung wird beauftragt, die Ausweitung der Mittagsverpflegung auf 4-5 Tage pro Woche weiter zu verfolgen. - Die Finanzierung erfolgt im Haushaltsjahr 2026 im Rahmen der vorhandenen Mittel, vorbehaltlich der tatsächlichen Entwicklung. - Für das Haushaltsjahr 2027 sind entsprechende Mittel einzuplanen. - Der Landkreis ist über die Ausweitung zu informieren; die Kostenbeteiligung ist abschließend zu klären. - Die Verwaltung wird beauftragt, die organisatorischen Voraussetzungen (Dünenklinik, ehrenamtl. Essensausgabe, Bauhof) abschließend zu prüfen.
(2 Beratungen insgesamt — finaler Beschluss aus dem Rat der Gemeinde Spiekeroog)
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Die Gemeinde Spiekeroog prüft, ob das warme Mittagessen an der Inselschule von drei auf vier oder fünf Tage pro Woche ausgeweitet wird. Bisher liefert die Dünenklinik das Essen an drei Schultagen; die Kosten teilen sich Gemeinde und Landkreis je zur Hälfte. Der Haushaltsansatz 2026 scheint laut Verwaltung vorerst ausreichend, ab 2027 sollen höhere Mittel eingeplant werden. Der Beschlussvorschlag beauftragt die Verwaltung, die Ausweitung weiter zu verfolgen und die organisatorischen sowie finanziellen Fragen abschließend zu klären.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung (Soziales), eingebracht von Maren Bruns, zur Erstberatung im Schulausschuss am 7. Mai 2026, danach Verwaltungsausschuss und Rat.
Hintergrund
Die Mittagsverpflegung an Ganztagsschulen ist gesetzlich Aufgabe des Schulträgers; ein Landeserlass schreibt warme, abwechslungsreiche und nachhaltige Kost vor. Die Inselschule Spiekeroog bietet das Mittagessen bereits an drei Tagen an, geliefert von der Dünenklinik. Kosten und Elternbeiträge werden hälftig mit dem Landkreis Wittmund als weiterem Schulträger geteilt. Landeszuschüsse für die Mittagsverpflegung sind noch nicht geregelt.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Familien mit Kindern an der Inselschule wären direkt betroffen: Ein Angebot an vier oder fünf Tagen würde die Betreuung im Ganztag verlässlicher machen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken. Eltern zahlen weiterhin einen Eigenanteil. Ob und wie viel mehr das kostet, hängt von der Kostenbeteiligung des Landkreises und den tatsächlichen Teilnehmerzahlen ab.
Die wichtigsten Punkte
- Die Inselschule bietet derzeit an drei Tagen warmes Mittagessen an, geliefert von der Dünenklinik
- Geprüft wird eine Ausweitung auf vier oder fünf Tage ab August 2026
- Der Haushaltsansatz 2026 gilt laut Verwaltung vorläufig als ausreichend, ab 2027 sind höhere Mittel nötig
- Die Dünenklinik hat grundsätzlich Bereitschaft signalisiert, Lieferengpässe durch den Kurbetrieb sind jedoch möglich
- Der Landkreis soll über die geplante Ausweitung informiert und seine hälftige Kostenbeteiligung abgestimmt werden
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/146/2026
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 19. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 31. August 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8107 kB≈ 6 k Zeichen Volltext
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde soll das Mittagessen für Lehrkräfte an der Inselschule subventionieren, die Dienst im offenen Ganztag haben. Sie zahlen wie die Schüler:innen 4,50 Euro pro Mahlzeit; die darüber hinausgehenden tatsächlichen Kosten würde die Gemeinde übernehmen. Die Schulleitung hatte die Frage aufgeworfen; der Landkreis beteiligt sich ausschließlich am Schüleressen. Der Beschlussvorschlag sieht Mehrkosten von rund 500 Euro pro Schuljahr vor, die im Haushalt einzustellen wären.
Der Rat soll den Raumbedarfsplan des Landkreises für die Inselschule Spiekeroog per Beschluss bestätigen. Das ist nötig, damit der Landkreis das Einvernehmen mit der Landesschulbehörde herstellen und die Planung ausschreiben kann. Ziel ist die Einführung des Ganztagsbetriebs für alle Grund- und Oberschulklassen. Der Beschluss soll die Beschlusskette für die Beantragung der Ganztagsbetreuung beim Kultusministerium im November vorbereiten.
Die Inselschule Spiekeroog soll ab dem Schuljahr 2023/24 eine offene Ganztagsschule werden — an zunächst drei Tagen pro Woche (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag) für Grund- und Oberschüler:innen. Ein externer Dienstleister liefert das Mittagessen; die Übergangslösung kostet rund 50.000–60.000 Euro, ein späterer Mensaneubau wird auf 1,2–1,6 Mio. Euro geschätzt. Der Rat soll beschließen, den Ganztagsantrag zum 1. Dezember 2022 bei der zuständigen Behörde zu stellen.
Die Inselschule wird ab 1. August 2023 zur Ganztagsschule — die Mittagsverpflegung dafür ist nach Angabe der Schulträger gesichert. Anbieter für Küchenausstattung und Essensproduktion sind bereits gefunden. Noch offen ist die Stelle für die Essensausgabe: Eine geringfügig beschäftigte Hauswirtschaftskraft wird gesucht. Der Gemeinderat muss den Bau einer Mensa noch formal beschließen, das ist für Ende 2023 vorgesehen.