Information über Gespräch zwischen FFW, Gemeinderat u. Verwaltung
Stand der Beratung
Ohne Beschluss behandelt · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 15. Dezember 2016
In Beratung — Entscheidung steht aus
am 15. Dezember 2016 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDie Freiwillige Feuerwehr Spiekeroog kann den Brandschutz auf der Insel mit dem aktuellen Personal nicht vollständig gewährleisten. Gemeindebrandmeister Keil hat Gemeinderat und Verwaltung am 29. November 2016 darüber informiert und fordert, dass die Gemeinde aktiv für die Feuerwehr wirbt und sie attraktiver gestaltet. Im Notfall werden Einsatzkräfte aus Esens und Neuharlingersiel per Rettungsboot oder Hubschrauber zur Insel verlegt. Die Vorlage dokumentiert das Gesprächsprotokoll ohne konkreten Beschlussvorschlag.
Einordnung
Informationsvorlage der Verwaltung, eingebracht nach einem Gespräch zwischen Freiwilliger Feuerwehr, Gemeinderat und Verwaltung am 29. November 2016 im Feuerwehrgerätehaus. Die Vorlage dient der Kenntnisnahme durch Verwaltungsausschuss und Rat ohne Beschlussempfehlung.
Hintergrund
Gemeindebrandmeister Holger Keil hatte das Gespräch beantragt, weil die Personallage der Freiwilligen Feuerwehr Spiekeroog kritisch ist. Den Landkreis Wittmund und Kreisbrandmeister Frank Gerdes hatte er bereits vorab informiert. Als Notfallplan ist bei der Leitstelle hinterlegt, dass Einsatzkräfte aus Esens und Neuharlingersiel per DGzRS-Boot oder Hubschrauber anreisen; letzterer benötigt nach Alarmierung rund 30 Minuten. Rund um Niedrigwasser (je 2 Stunden davor und danach) kann das Rettungsboot nicht auslaufen, sodass nur der Luftweg bleibt.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Für alle Insulaner:innen bedeutet der Personalmangel, dass im Brandfall die Reaktionszeit länger sein kann als auf dem Festland, weil Verstärkung erst anreisen muss. Die Feuerwehr kündigt zudem an, den Winterdienst künftig nur noch auf den Strecken zur Lietz-Schule und zur Inselschule zu unterstützen; alle anderen Straßen liegen dann allein in der Zuständigkeit der Gemeinde. Zugewachsene Straßen, die die Einsatzwege behindern könnten, sollen in der Ratssitzung vom 15. Dezember 2016 behandelt werden.
Die wichtigsten Punkte
- Der Brandschutz ist mit dem derzeitigen Feuerwehrpersonal nach Aussage des Gemeindebrandmeisters nicht vollständig gewährleistet
- Im Notfall übernehmen Kräfte aus Esens und Neuharlingersiel die Unterstützung — per Boot oder Hubschrauber, Ankunft rund 30 Minuten nach Alarmierung
- Die Gemeinde soll die Feuerwehr aktiv bewerben und attraktiver gestalten, um mehr Mitglieder zu gewinnen
- Die Feuerwehr unterstützt den Winterdienst künftig nur noch auf den Schulwegen, nicht mehr flächendeckend
- Der Straßenbewuchs, der Einsatzwege beeinträchtigen kann, steht auf der Tagesordnung der Ratssitzung am 15. Dezember 2016
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/126/2016
- Typ
- ℹ️ Informationsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄InformationsvorlagePDF; CHARSET=UTF-889 kB
Beratungsfolge
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