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Spiekeroog-Radar
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Informationsvorlage
Information aus der Verwaltung an die Politik — kein Beschluss vorgesehen.

Notfallplan Gas- und Stromausfall

Stand der Beratung

Ohne Beschluss behandelt · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 26. Januar 2023

Beschluss

In Beratung — Entscheidung steht aus

am 26. Januar 2023 im Rat der Gemeinde Spiekeroog

Zusammenfassung

Wie das funktioniert
Wie wichtig für die Insel?
sehr hoch

Die Verwaltung informiert Rat und Verwaltungsausschuss über den Arbeitsstand zur Vorbereitung auf eine mögliche Strom- oder Gasmangellage auf Spiekeroog. Das Konzept setzt auf dezentrale Lösungen: Trinkwasser ist per Notstromaggregat für etwa zehn Tage gesichert, Wärme soll über rund 60 kaminbeheizbare Gebäude bereitgestellt werden, die medizinische Versorgung über den MANV-Anhänger. Bei einem Ausfall von mehr als sechs Stunden werden Gäste gebeten, die Insel zu verlassen. Ein abgestimmtes Notfallkonzept soll noch erarbeitet werden; der Rat soll seine Empfehlungen einbringen.

Einordnung

Informationsvorlage der Verwaltung (Bürgermeister Kösters), eingebracht zur Erst-Beratung im Verwaltungsausschuss und Rat im Januar 2023. Sie dient als Zwischenbericht und Diskussionsgrundlage für ein noch zu erstellendes Notfallkonzept.

Hintergrund

Anlass ist die bundesweite Debatte über eine mögliche Strom- und Gasmangellage infolge der Energiekrise 2022/23. Kommunen sind gesetzlich gehalten, Vorsorge zu treffen. Die Verwaltung hat vor Erstellung dieser Vorlage bereits Gespräche mit Wasserversorger, Feuerwehr, NLWKN, Reederei und Inselärzten geführt. Ein formelles Notfallkonzept liegt noch nicht vor; die Vorlage dokumentiert den Zwischenstand.

Was bedeutet das für Insulaner:innen?

Die Vorlage betrifft alle Insulaner:innen und Gäste direkt: Sie beschreibt, wie Wasser, Wärme, Strom, medizinische Versorgung und Kommunikation im Ernstfall gesichert werden sollen. Gästen wird bei einem Ausfall über sechs Stunden die Abreise empfohlen; für Einheimische sind dezentrale Kaminwärme und eine gesicherte Wasserversorgung für etwa zehn Tage vorgesehen. Offene Punkte — etwa Krankentransporte zum Festland und Kommunikation mit der Leitstelle Wittmund — sind noch nicht abschließend geregelt.

Die wichtigsten Punkte

  • Die Trinkwasserversorgung ist per Notstromaggregat für rund zehn Tage gesichert, bei Sparmaßnahmen auch länger
  • Wärme im Gasausfall soll dezentral über etwa 60 kaminbeheizbare Gebäude sichergestellt werden, eine Liste mit 19 bekannten Objekten liegt vor
  • Das Feuerwehrgerätehaus hat derzeit keine eigene Notstromversorgung; die Anschaffung wird empfohlen
  • Die NSB-Schiffstanks werden dauerhaft auf mindestens 50 Prozent gehalten, um Diesel für Aggregate und Fährbetrieb vorzuhalten
  • Bei einem Ausfall über sechs Stunden werden Gäste gebeten, die Insel zu verlassen; Sonderschiffe der NSB stehen bereit

KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.

Eckdaten

Aktenzeichen
01/012/2023
Typ
ℹ️ Informationsvorlage
Anhänge
1 Dokument
Im Radar seit
25. Mai 2026
Zuletzt aktualisiert
25. Juli 2026
Original
Im Ratsinformationssystem öffnen ↗

Anlagen (1)

Beratungsfolge

  1. Rat der Gemeinde Spiekeroog26. Januar 2023, 20:00 UhrKenntnisnahmekein Beschluss

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Notfallplan Gas- und Stromausfall — Spiekeroog-Radar