Verbesserung der Insularen Lebensqualität
Stand der Beratung
Ohne Beschluss behandelt · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 3. März 2022
In Beratung — Entscheidung steht aus
am 03. März 2022 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDie Gemeindeverwaltung berichtet über die Ergebnisse einer Umfrage zur Lebensqualität auf Spiekeroog, die im Dezember 2021 als Rundbrief verschickt wurde. Von 47 Rückmeldungen (6 % der Bevölkerung) zeigt sich: Die Insel wird insgesamt positiv bewertet, die Wohnungssituation jedoch als größtes Problem. Als Reaktion plant die Verwaltung konkrete Maßnahmen — von einem Skatepark und einem Seniorenbeirat bis hin zu Arbeitsgruppen für Willkommenskultur und Gemeinschaft.
Einordnung
Informationsvorlage der Gemeindeverwaltung (Bereich Bürgermeisterin), eingebracht zur Erstberatung in Verwaltungsausschuss und Rat im Februar/März 2022. Es handelt sich um eine Bestandsaufnahme ohne Beschlussvorschlag.
Hintergrund
Die Verwaltung startete Anfang Dezember 2021 eine schriftliche Befragung der Einwohner:innen zur Lebensqualität auf Spiekeroog. Abgefragt wurden acht Kategorien per Schulnoten sowie offene Fragen. Bis zum 11. Februar 2022 antworteten 47 Personen — rund 6 % der Bevölkerung. Die Verwaltung wertet die geringe Beteiligung als Hinweis darauf, dass vor allem bereits gut integrierte Teile der Bevölkerung geantwortet haben und die Ergebnisse nicht repräsentativ sind.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Die Vorlage richtet sich an alle Insulaner:innen und greift Themen an, die den Alltag auf der Insel direkt betreffen: Wohnraummangel, Tourismusdruck, Treffpunkte für Jugendliche und Ältere sowie Gemeinschaftsleben. Geplante Maßnahmen wie ein Skatepark, ein Seniorenbeirat oder günstigere Nutzung von Gemeinschaftsräumen könnten konkrete Verbesserungen für verschiedene Bevölkerungsgruppen bringen. Die Vorlage ist rein informativ — Beschlüsse zu einzelnen Maßnahmen stehen noch aus.
Die wichtigsten Punkte
- 47 Bewohner:innen (6 % der Bevölkerung) haben den Fragebogen beantwortet — die Verwaltung wertet das als nicht repräsentativ
- Die Wohnungssituation erhält mit einem Durchschnitt von 4,02 die schlechteste Bewertung aller Kategorien
- Als Hauptkritikpunkt nennen Befragte den steigenden Tourismusdruck und den Mangel an bezahlbarem, arbeitgeberunabhängigem Wohnraum
- Geplant sind Arbeitsgruppen zu Willkommenskultur und Gemeinschaft sowie Projekte wie ein Skatepark und ein Seniorenbeirat
- Die Verwaltung versteht sich dabei als Schnittstelle für Kommunikation, Fördermittelakquise und Maßnahmenumsetzung
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/016/2022
- Typ
- ℹ️ Informationsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄InformationsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8400 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Spiekerooger Jugendliche wollen auf der Insel einen Skaterpark bauen und haben dafür den Dialog mit der Gemeindeverwaltung aufgenommen. Sie präsentieren in der Ausschusssitzung ein selbst produziertes Video zu ihrem Vorhaben. Die Gemeinde stellt daneben den aktuellen Stand zu möglichen Standorten und Fördermöglichkeiten vor.
Die Gemeinde Spiekeroog will einen Seniorenbeirat gründen, der die Interessen älterer Insulaner:innen gegenüber Rat und Verwaltung vertritt. Der Beirat soll parteipolitisch und konfessionell neutral arbeiten und ältere Menschen aktiv in das kommunalpolitische Geschehen einbinden. Der Fachausschuss für Kindergarten, Jugend, Familie und Senioren befürwortet die Bildung des Beirats.
Auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Spiekeroog soll eine eigenständige Rettungswache errichtet werden. Das geplante Gebäude mit 9,14 m Höhe überschreitet die Vorgaben des Bebauungsplans 15 „Kurzentrum
Im Spiekerooger Hafen fehlt eine zuverlässige, tideunabhängige Anlegestelle für das Seenotrettungsboot der DGzRS — und das gefährdet sowohl den Patiententransport per Rettungsdienst als auch die Nachführung von Feuerwehrkräften. Ratsmitglied Warenski beantragt, eine neue Anlegestelle an der südöstlichen Ecke des Hafens nach dem Vorbild Neuharlingersiel zu bauen. Der Beschlussvorschlag sieht vor, die Maßnahme spätestens bis Herbst 2018 umzusetzen und Haushaltsmittel bereitzustellen.