Abgabe eines Förderantrages im Rahmen des Förderprogramms LandaufSchwung; Erstellung und Einrichtung eines Kommunikationsbereiches für Jugendliche und Personen mit Migrationshintergrund zur Förderung der Integration
Stand der Beratung
Mehrheitlich beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 8. September 2016
Beschlossen — mehrheitlich
am 08. September 2016 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog stimmt dem Förderantrag im Rahmen des Förderprogramms LandaufSchwung zu . BM Piszczan erläutert den TOP und bezieht sich auf die Vorlage. Der Antrag würde einen Rahmen für die Jugend und unsere ausländischen Mitbürger schaffen. Ein Nutzungskonzept muss dazu noch entwickelt werden. RM Heusipp hält ein gutes Konzept für wichtig. Vllt. könnte man auch schauen, ob die Kirche mit dem neuen Pastor mit einbezogen werden könnte. Weiterhin hätte Sie gerne in der nächsten Ratssitzung ein Sachstand zur Wilbershalle. RV Bücking würde dem nicht zustimmen. Er möchte erst wissen, was wollen wir und dann dafür Fördermittel beantragen. Aus seiner Sicht funktioniert die aktuelle Jugendarbeit. Weiterhin würde dann die Raumnutzung in den Räumen feststehen, ohne dass ein Konzept für die Nutzung des kompletten Gebäudes vorliegt. RM Redelfs sieht die aktuelle Jugendarbeit ohne Konzept und RM Klasing fürchtet, dass es so aussieht, als würde die Gemeinde die Ausländer in den Außenbereiches des Dorfes abschieben. RM Bauer fehlt auch das Konzept, aber eine Abschiebung sieht sie nicht. RV Bücking sieht bei einer anderen Jugendarbeit aber auch den Bedarf von ehrenamtlichen Helfern.
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Die Gemeinde Spiekeroog will einen Förderantrag im Bundesprogramm LandaufSchwung stellen, um Räume in einem gemeindeeigenen Gebäude als Treffpunkt für Jugendliche und Menschen mit Migrationshintergrund herzurichten. Die Renovierung kostet schätzungsweise 7.500 Euro; 80 Prozent davon trägt das Förderprogramm, 20 Prozent die Gemeinde — auch durch Eigenleistung möglich. Der Rat soll dem Förderantrag zustimmen; ein Nutzungskonzept für das Gebäude liegt noch nicht vor.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung zur Genehmigung eines Förderantrags im Bundesprogramm LandaufSchwung. Der Rat der Gemeinde Spiekeroog ist zur Zustimmung aufgerufen; zuvor berät der Verwaltungsausschuss.
Hintergrund
Die Gemeinde übernahm ein ehemaliges Wohngebäude, woraufhin frühere Pläne für eine Fahrzeughalle mit Jugendraum neben der Feuerwehr aufgegeben wurden. Der bisherige Jugendraum — ein Bauwagen — wurde verkauft; Jugendliche treffen sich seitdem im Kindergarten. Menschen, die auf der Insel mit Migrationshintergrund leben und arbeiten, äußerten den Wunsch nach einem eigenen Begegnungsort. Das Programm LandaufSchwung des Bundes fördert integrative Projekte im ländlichen Raum.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Jugendliche auf der Insel würden einen neu gestalteten, modernen Treffpunkt erhalten, da der bisherige Jugendraum nicht mehr existiert. Gleichzeitig soll der Raum als Begegnungsstätte für Menschen mit Migrationshintergrund dienen. Die Diskussion im Rat zeigt: Ein klares Nutzungskonzept für das gesamte Gebäude fehlt noch, und die Frage, wie die Jugendarbeit künftig organisiert wird, ist offen.
Die wichtigsten Punkte
- Die Renovierung der Räume kostet geschätzt 7.500 Euro, davon trägt das Förderprogramm LandaufSchwung 80 Prozent
- Die verbleibenden 20 Prozent kann die Gemeinde auch durch Eigenleistung erbringen
- Der Förderantrag muss bis zum 15. September 2016 eingereicht werden
- Im Rat wurde kritisiert, dass ein Nutzungskonzept für das Gebäude noch aussteht
- Ein Ratsmitglied äußerte die Sorge, der Standort könnte als Ausgrenzung wahrgenommen werden
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 10. September 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/084/2016
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 10. September 2026
- Original
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Anlagen (1)
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, einen Förderantrag für den Glasfaserausbau auf Spiekeroog zu stellen. Bund und Land übernehmen gemeinsam 75 Prozent der geschätzten Gesamtkosten von rund 8 Millionen Euro; Landkreis und Gemeinde teilen sich den Eigenanteil von 25 Prozent hälftig. Die Gemeinde soll rund 1 Million Euro als Investition in den Haushalt einstellen und die Finanzierung mit der Kommunalaufsicht abstimmen.
Die Gemeinde beantragt zwei Haushaltsanpassungen für 2025. Erstens sollen 10.500 Euro zusätzlich für Sanierungsarbeiten in einem gemeindeeigenen Wohngebäude freigegeben werden, weil der ursprünglich eingeplante Etat von 50.000 Euro für Grundstücks- und Gebäudeunterhaltung nicht ausreicht. Zweitens soll für den Ersatz von drei Gartenhäusern auf dem Gelände Noordertün 1 eine neue Haushaltsstelle über 12.038,10 Euro eingerichtet werden, weil die Investition korrekt als solche verbucht werden muss.
Die Gemeinde Spiekeroog soll einen neuen Rettungssteg im Hafen bauen, damit das DGzRS-Rettungsboot Patienten sicherer und zu mehr Tidezeiten anlegen kann. Der bisherige Steg ist durch Versandung so unbrauchbar geworden, dass rund sechs Stunden täglich kein Anlegen möglich ist. Bevorzugt wird eine Verlängerung der Kaimauer nach Süden (Variante F). Der Rat soll die Bauvariante festlegen und 75.000 Euro im Haushalt 2020 einplanen.
Die Gemeinde Spiekeroog will auf dem Schulgelände einen Outdoor-Treffpunkt für Jugendliche einrichten. Finanziert wird das Projekt zu 90 Prozent aus Landesmitteln des Aktionsprogramms Startklar in die Zukunft: 35.000 Euro Förderung, maximal 5.000 Euro Eigenanteil der Gemeinde. Geplant sind Sitz- und Liegemöglichkeiten, Sportstangen, eine Halfpipe und ein Bodentrampolin; die genaue Ausstattung soll die Inseljugend selbst mitbestimmen. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, das Vorhaben umzusetzen und den Eigenanteil freizugeben.