Beratung und ggf. Beschluss über die Ergänzung der Straßenbeleuchtung
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 17. Oktober 2019
Beschlossen — einstimmig
am 17. Oktober 2019 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog nimmt die Spenden von zusätzlichen Straßenlaternen an. BM Piszczan erläutert die Vorlage und ergänzt, dass die Vorschläge über die Standorte unabhängig vom Thema „Sternenpark“ zu betrachten sind. Die Vorlage soll heute dazu dienen, um ein Meinungsbild aus dem Rat einzuholen. Auf Nachfrage von RV Redelfs, welche Kosten durch die Stromanbindung hinzu kommen würden, erklärt BM Piszczan, dass ein Großteil der Zuwender erklärt hat, diese Kosten mit übernehmen zu wollen. RM Klasing erinnert an Beratungen aus dem Bauausschuss. Danach hat sich dieser dafür ausgesprochen, dass kein Spender über den Standort der Lampen bestimmen soll. Bzgl. des Sternenparks sollte zudem die Meinung der Fachleute nicht übergangen werden. Er mahnt an, vorsichtig mit den Standorten im Außenbereich zu sein. RV Redelfs hält die Vorschläge für sinnvoll und begrüßt das Engagement der Spender. Auch sie spricht sich dafür aus, die Fachleute des Arbeitskreises hinzuzuziehen. Für die Aufnahme von weiteren dunklen Stellen spricht sich RM Germis aus. RM Schreiber und RM Breuer befürworten eine Weiterverfolgung der Idee, die derzeitigen Lampen weiter abzudimmen. BM Piszczan verweist darauf, dass die Gemeinde auch für die Sicherheit auf den Straßen zu sorgen hat und dazu eine entsprechende Beleuchtung erforderlich ist. So sind aktuell viele Stolperfallen nicht erkennbar. Zudem ist unklar, ob Spiekeroog überhaupt die Auszeichnung zum Sternenpark erhält. Dem entgegnet RM Klasing, dass zur Sicherheit auf den Straßen auch die ausreichende Beleuchtung der Fahrradfahrer hinzuzählt. RV Redelfs ist es wichtig, dass nicht der Eindruck geweckt werden soll, dass Spender über den Standort der Straßenleuchten mitbestimmen sollen. Sie spricht sich dafür aus, die Vorschlagsliste an Herrn Dr. Hänel weiterzureichen und den Beschlussvorschlag auf den 1.Halbsatz zu reduzieren.
(2 Beratungen insgesamt — finaler Beschluss aus dem Rat der Gemeinde Spiekeroog)
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDie Gemeinde Spiekeroog will die Straßenbeleuchtung an mehreren dunklen Stellen im Ort durch zusätzliche Laternen ergänzen. Die Mehrkosten tragen Privatpersonen als Spende — eine Laterne kostet die Spendenden rund 1.390 Euro brutto, Montage extra. Der Rat soll entscheiden, an welchen konkreten Standorten nachgerüstet wird, und die Verwaltung mit den Spenderverhandlungen beauftragen.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung, eingebracht von Matthias Piszczan, zur Beratung in Bauausschuss, Verwaltungsausschuss und Rat im Herbst 2019.
Hintergrund
Die Gemeinde hat ihre gesamte Straßenbeleuchtung bereits auf LED umgerüstet. Dabei blieben einige Bereiche ohne Leuchte. Parallel plant die Gemeinde einen Sternenpark — ein Konzept zur Reduzierung von Lichtverschmutzung — weshalb neue Leuchten gezielt gesetzt werden sollen. Private Interessenten haben sich bereit erklärt, einzelne Laternen zu finanzieren; der Rat hat einer grundsätzlichen Annahme solcher Spenden bereits zugestimmt.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Insulaner:innen und Gäste profitieren von helleren Wegen an den nachgerüsteten Stellen. Die Kosten für die Hardware trägt jeweils eine Privatperson als Spende; die Gemeinde gibt die Anschaffungskosten 1:1 weiter. Montagekosten werden zusätzlich je nach Aufwand berechnet.
Die wichtigsten Punkte
- Sechs konkrete Standorte sind bereits vorgeschlagen: Süderloog, Noorderloog, Bi d' Utkiek, Wüppspoor, Ostend und Up de Höcht
- Eine Laterne kostet Spendende rund 1.390 Euro brutto, Montage wird separat berechnet
- Die Gemeinde gibt die Anschaffungskosten ohne Aufschlag weiter
- Der Rat wählt die endgültigen Standorte aus und beauftragt die Verwaltung mit den Verhandlungen
- Weitere nachrüstungswürdige Bereiche sollen im Bauausschuss zusätzlich benannt werden
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/083/2019
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8287 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde Spiekeroog erneuert ihre gesamte Straßenbeleuchtung und vergibt den Auftrag für 60 neue Lampenköpfe und 27 neue Masten. Die ursprüngliche öffentliche Ausschreibung wurde wegen zu hoher Kosten zurückgezogen; stattdessen wurden drei Fachfirmen direkt angeschrieben. Zwei Firmen gaben Angebote ab: Firma A für 64.299 Euro brutto (Lampen baugleich zu bisherigen), Firma B für 60.832 Euro brutto (Lampen teilweise abweichend). Der Rat soll die Verwaltung mit der Vergabe an eine der beiden Firmen beauftragen.
Die Gemeinde will die gesamte Straßenbeleuchtung Spiekeroogs auf moderne LED-Technik umrüsten. Die bisherigen Leuchten sind veraltet und nur noch mit Notbehelfen funktionsfähig. Dafür hat die Gemeinde einen Bundesförderbescheid über rund 20.053 Euro erhalten — 25 Prozent der förderfähigen Kosten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 87.139 Euro; rund 70.000 Euro muss die Gemeinde selbst finanzieren. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, das Projekt bis zum 31. März 2018 abzuschließen.
Die Gemeinde Spiekeroog befasst sich mit der Beleuchtung des Dorfplatzes. Konkrete Details zum Beschlussvorschlag oder zum Umfang der Maßnahme liegen nicht vor, da kein Vorlagentext verfügbar ist.
Die Inselschule soll ein neues Schulsekretariat erhalten, das durch den Umbau eines Vorbereitungsraums im Eingangsbereich entsteht. Der Lageplan zeigt zwei Varianten: eine bereits bekannte und eine günstigere, bei der das Sekretariat rechts neben dem Eingang eingerichtet wird — rund 24 Prozent preiswerter. Der Kreisausschuss hat dem Umbau am 13. Dezember 2016 zugestimmt, allerdings nur unter dem Vorbehalt, dass sich die Gemeinde Spiekeroog finanziell beteiligt. Rat und Verwaltungsausschuss sollen nun über das weitere Vorgehen entscheiden.