Ganztagsschule | Erweiterung Inselschule & Wohnraumschaffung | Planungsfreigabe, Bauantrag und Finanzierung
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 18. Juni 2026
Beschlossen — einstimmig
am 18. Juni 2026 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
1. Die vorliegende Planung für den Erweiterungsbau der Inselschule mit Ganztagsbereich im Erdgeschoss und Wohnraum im Obergeschoss wird anerkannt. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit dem Landkreis Wittmund die Bauantragsunterlagen fertigzustellen und den Bauantrag im Sommer 2026 einzureichen. 3. Der Rat bestätigt die grundsätzliche Finanzierung des gemeindlichen Kostenanteils auf Grundlage der vorliegenden Kostenberechnung und des abgestimmten Kostenverteilers. 4. Die erforderlichen Haushaltsmittel einschließlich einer Verpflichtungsermächtigung für das Haushaltsjahr 2028 sind im Rahmen der Haushaltsplanung 2027 vorzusehen. 5. Die Verwaltung wird beauftragt, die Finanzierung gemeinsam mit dem Landkreis Wittmund und der Kommunalaufsicht weiter zu konkretisieren und dem Rat im Rahmen der Haushaltsberatungen 2027 vorzulegen. 6. Die Verwaltung wird beauftragt, die erforderlichen Vereinbarungen mit dem Landkreis Wittmund über Kostenverteilung, Eigentumsverhältnisse und Betriebskosten auf Grundlage der bisherigen Abstimmungen vorzubereiten und dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen. 7. Die Verwaltung wird beauftragt, die Ausschreibung und Bauabwicklung grundsätzlich auf eine Umsetzung innerhalb einer Bausaison auszurichten und hierfür erforderlichenfalls eine Ausnahmegenehmigung nach § 11 Abs. 1 der Spiekerooger Lärmschutzverordnung vorzubereiten
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Die Inselschule soll einen Erweiterungsbau erhalten, der im Erdgeschoss Mensa und Ganztagsbereiche und im Obergeschoss vier Wohnungen für öffentliche Beschäftigte umfasst. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 5,78 Mio. Euro, davon trägt die Gemeinde Spiekeroog voraussichtlich rund 3,32 Mio. Euro. Der Rat soll die Planung freigeben, den Bauantrag für Sommer 2026 genehmigen und die Finanzierung grundsätzlich bestätigen. Die endgültige Finanzierungsstruktur wird im Rahmen der Haushaltsberatungen 2027 festgelegt.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung zur Planungsfreigabe, Bauantragstellung und Finanzierungsbestätigung für den Erweiterungsbau der Inselschule, eingebracht gemeinsam mit dem Landkreis Wittmund als Mitschulträger. Es handelt sich um eine Folgeberatung nach dem Grundsatzbeschluss des Rates vom 22.11.2024.
Hintergrund
Der Rat beschloss das Projekt Ganztagsschule mit Speisesaal und Wohngebäude erstmals im April 2022. Zum Schuljahr 2023/2024 nahm die Ganztagsschule mit einer baulichen Übergangslösung den Betrieb auf. Der gesetzliche Ganztagsanspruch verpflichtet die Gemeinde schrittweise zur Ausweitung des Angebots, ab Schuljahr 2026/2027 auf fünf Betreuungstage. Die Inselschule weist seit Jahren Raumdefizite auf, und der Mangel an Dienstwohnungen erschwert die Gewinnung von Lehrkräften und pädagogischem Personal.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Familien auf Spiekeroog erhalten mit dem Neubau eine dauerhaft gesicherte Ganztagsbetreuung an fünf Tagen pro Woche. Die vier entstehenden Dienstwohnungen sollen helfen, Lehrkräfte und anderes öffentliches Personal langfristig auf der Insel zu halten und damit die Schulversorgung zu sichern. Der gemeindliche Kostenanteil von rund 3,32 Mio. Euro belastet den Haushalt erheblich; geplant sind eine Kreditaufnahme von 2 Mio. Euro sowie Erlöse aus dem Verkauf des gemeindlichen DLRG-Hauses. Der Bau soll möglichst innerhalb einer Saison abgewickelt werden, um Lärm und Beeinträchtigungen für Schule und Nachbarschaft gering zu halten.
Die wichtigsten Punkte
- Der Erweiterungsbau auf dem Schulgelände sieht im Erdgeschoss Mensa, Küche und Schulräume und im Obergeschoss vier Personalwohnungen vor
- Die Gesamtkosten betragen 5,78 Mio. Euro; der Gemeindeanteil liegt bei voraussichtlich 3,32 Mio. Euro
- Landkreis Wittmund und Gemeinde teilen die Schulbaukosten hälftig; die Mehrkosten für den Wohnungsbau trägt die Gemeinde allein
- Der Bauantrag soll im Sommer 2026 eingereicht werden, Baubeginn ist für September 2027 und Fertigstellung für Sommer 2028 geplant
- Zur Finanzierung des Gemeindeanteils sind eine Kreditaufnahme von 2 Mio. Euro und ein Erlös von 1 Mio. Euro aus dem Verkauf des DLRG-Hauses vorgesehen
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 10. September 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/158/2026
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 3 Dokumente
- Im Radar seit
- 9. Juni 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 10. September 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (3)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8195 kB≈ 19 k Zeichen Volltext
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- 📄A-01. LageplanPDF; CHARSET=UTF-8468 kB≈ 0 k Zeichen Volltext
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- 📄A-05. AnsichtenPDF; CHARSET=UTF-83.4 MB≈ 1 k Zeichen Volltext
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog soll beschließen, den Neubau einer Mensa und eines Wohngebäudes auf dem Gelände der Inselschule freizugeben. Im Erdgeschoss entstehen rund 300 m² Schulräume für den Ganztagsbetrieb, im Obergeschoss etwa 220 m² Wohnfläche für kommunale und öffentliche Beschäftigte. Die Gesamtkosten für den Gemeindeanteil belaufen sich auf grob 2,85 Mio. Euro, finanziert über einen Kredit, Fördermittel und den Verkauf einer Gemeindeimmobilie. Der Beschlussvorschlag sieht vor, die Verwaltung zur Freigabe gegenüber dem Landkreis Wittmund zu beauftragen.
Die Gemeinde Spiekeroog plant einen Anbau an die Inselschule, der Ganztagsbetrieb und Wohnraum für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes kombiniert. Im Erdgeschoss entstehen Mensa, Aufenthaltsbereiche und Funktionsräume; im Obergeschoss ein Wohngeschoss. Die Finanzierung wird derzeit mit dem Landkreis Wittmund abgestimmt; eine abschließende Übersicht legt die Verwaltung dem Rat zu einem späteren Zeitpunkt vor. Diese Vorlage dient dem Schulausschuss als Sachstandsbericht — es wird kein Beschluss gefasst.
Der Rat soll entscheiden, wie viele Wohnungen beim geplanten Erweiterungsbau der Inselschule entstehen. Die Verwaltung empfiehlt Variante A: ein Wohngeschoss mit vier Wohneinheiten auf rund 240 m² Wohnfläche. Zusätzlich soll Variante C mit einer optimierten Dachform geprüft werden; die größere Variante B mit bis zu zwölf Wohneinheiten soll vorerst nur als langfristige Option dokumentiert werden. Die weitere Planung läuft unter dem Vorbehalt einer detaillierten Kosten- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung.
Der Rat soll die Dachform für den geplanten Erweiterungsbau an der Inselschule festlegen, der Schulfläche und Wohnraum für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes vereint. Die Verwaltung hat fünf Varianten geprüft und empfiehlt ein Satteldach mit Gauben — es liefert zwar die kleinste Wohnfläche (rund 319 m²), fügt sich aber am besten in das bestehende Schulensemble und die Baugestaltungssatzung ein. Ein Flachdach würde mehr Fläche bieten, aber eine Ausnahme von der Satzung erfordern; ein Pultdach wäre flächenreicher, aber teurer und baulich dominanter. Der Beschlussvorschlag lautet: Satteldach mit Gauben als verbindliche Planungsgrundlage.