„Ganztagsschule | Erweiterung Inselschule & Wohnraumschaffung" | Schulterblick Schulausschuss
Stand der Beratung
Ohne Beschluss behandelt · Schulausschuss der Gemeinde Spiekeroog · 7. Mai 2026
In Beratung — Entscheidung steht aus
am 07. Mai 2026 im Schulausschuss der Gemeinde Spiekeroog
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDie Gemeinde Spiekeroog plant einen Anbau an die Inselschule, der Ganztagsbetrieb und Wohnraum für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes kombiniert. Im Erdgeschoss entstehen Mensa, Aufenthaltsbereiche und Funktionsräume; im Obergeschoss ein Wohngeschoss. Die Finanzierung wird derzeit mit dem Landkreis Wittmund abgestimmt; eine abschließende Übersicht legt die Verwaltung dem Rat zu einem späteren Zeitpunkt vor. Diese Vorlage dient dem Schulausschuss als Sachstandsbericht — es wird kein Beschluss gefasst.
Einordnung
Informationsvorlage der Verwaltung (Patrick Kösters) für den Schulausschuss am 7. Mai 2026 — reiner Sachstandsbericht ohne Beschlussvorlage, Erstvorstellung des Planungskonzepts.
Hintergrund
Ein bundesweiter Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich verpflichtet auch Spiekeroog zum Handeln. Die Inselschule weist im laufenden Betrieb bereits Raumdefizite auf. Hinzu kommt die angespannte Wohnraumsituation auf der Insel, die es schwer macht, Lehrkräfte und andere öffentliche Beschäftigte zu gewinnen. Die Eigentumsverhältnisse an der bestehenden Schule sind historisch ungeklärt — Wohnungen stehen formell im Eigentum des Landkreises, werden aber von der Gemeinde bewirtschaftet; das soll im Projektverlauf bereinigt werden.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Schulkinder und ihre Familien profitieren vom geplanten Ganztagsangebot mit Mensa direkt an der Inselschule. Öffentliche Beschäftigte — vor allem Lehrkräfte — könnten durch die neuen Wohnungen leichter auf der Insel wohnen, was die Versorgung langfristig sichert. Die Finanzierung ist noch offen; konkrete Kosten für die Gemeinde stehen noch nicht fest.
Die wichtigsten Punkte
- Im Erdgeschoss des Anbaus entstehen Mensa, Aufenthaltsbereiche und ergänzende Funktionsräume für den Ganztagsbetrieb
- Im Obergeschoss ist ein Wohngeschoss für öffentliche Beschäftigte geplant; eine weitere Aufstockung wurde verworfen
- Als Küchenkonzept ist eine Ausgabe- und Regenerationsküche vorgesehen — angelieferte Speisen, keine Frischküche
- Für den Schulbau wird Ganztagsförderung beantragt, die wegen geringer Schülerzahlen aber begrenzt bleibt; für den Wohnungsbau wird KfW-40-Förderung angestrebt
- Eine belastbare Finanzierungsübersicht liegt noch nicht vor und wird dem Rat zu einem späteren Zeitpunkt zur Beschlussfassung vorgelegt
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/147/2026
- Typ
- ℹ️ Informationsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 19. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 27. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄InformationsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8117 kB≈ 5 k Zeichen Volltext
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- 1 - Gemeinde Spiekeroog Soziales Vorlagen-Nr. 01/147/2026 INFORMATIONSVORLAGE öffentlich ↓ Beratungsfolge Sitzungstermin TOP Schulausschuss der Gemeinde Spiekeroog 07.05.2026 Betreff: „Ganztagsschule | Erweiterung Inselschule & Wohnraumschaffung" | Schulterblick Schulausschuss Sachverhalt: 1. Ausgangslage und Zielsetzung Die Gemeinde Spiekeroog verfolgt mit dem Projekt das Ziel, die Inselschule baulich so zu erweitern, dass die Anforderungen an eine zukunftsfähige Ganztagsbetreuung erfüllt werden können. Hintergrund sind sowohl der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich als auch die konkreten räumlichen Bedarfe vor Ort. Ein weiterer wesentlicher Treiber des Projektes ist die Beseitigung bestehender Defizite im Raumprogramm der Inselschule, die sich im laufenden Betrieb deutlich gezeigt haben. Gleichzeitig soll das Projekt genutzt werden, um dringend benötigten Wohnraum für öffentliche Beschäftigte – insbesondere im schulischen Bereich – zu schaffen. Vor dem Hintergrund der angespannten Wohnraumsituation auf der Insel ist dies ein zentraler Baustein zur Sicherung der Daseinsvorsorge. Das Vorhaben kombiniert somit bewusst drei Zielsetzungen: die Erfüllung einer kommunalen Pflichtaufgabe (Ganztagsschule), die Verbesserung der bestehenden schulischen Infrastruktur sowie die Schaffung von dauerhaft gesichertem Wohnraum. 2. Grundzüge der Planung Geplant ist eine bauliche Erweiterung der bestehenden Inselschule. Im Erdgeschoss sollen die Flächen für den Ganztagsbetrieb entstehen, insbesondere Mensa- und Aufenthaltsbereiche sowie ergänzende Funktionsräume. Für den Küchenbereich ist bewusst eine Ausgabeküche mit ergänzender Regenerationsküche vorgesehen. Eine Frischküche ist aufgrund der geringen Schülerzahlen weder wirtschaftlich noch betrieblich sinnvoll. Die Versorgung erfolgt daher über angelieferte Speisen, die vor Ort ausgegeben und bei Bedarf regeneriert werden. Im Obergeschoss ist die Schaffung von Wohnraum vorgesehen. In der politischen Vorberatung wurde festgelegt, dass ein Wohngeschoss umgesetzt werden soll. Eine weitergehende Aufstockung wurde verworfen, um sowohl gestalterische - 2 - als auch wirtschaftliche Aspekte angemessen zu berücksichtigen. Architektonisch wird das Gebäude als Weiterentwicklung des bestehenden Schulensembles verstanden. Als Planungsgrundlage dient ein Satteldach, das sich in die ortsbildprägende Struktur einfügt und den gestalterischen Anforderungen auf Spiekeroog entspricht. Leitgedanke der Planung ist eine funktionale, wirtschaftliche und betrieblich robuste Lösung („so viel Technik wie nötig, nicht wie möglich“). 3. Aktueller Planungsstand Die Grundkonzeption des Projektes ist abgestimmt und bildet die Basis für die weitere Planung. Die funktionalen Anforderungen für den Ganztagsbereich sind definiert. Die Kombination mit Wohnraum im Obergeschoss ist planerisch berücksichtigt. Die wesentlichen städtebaulichen und gestalterischen Leitplanken sind gesetzt. Das Projekt befindet sich aktuell im vorgesehenen Zeitrahmen und entwickelt sich planmäßig weiter. Hervorzuheben ist der enge und konstruktive Schulterschluss mit dem Landkreis Wittmund, mit dem zentrale Fragestellungen frühzeitig abgestimmt werden. Dies trägt maßgeblich dazu bei, das Projekt zielgerichtet und verlässlich voranzubringen. In diesem Zusammenhang werden auch grundsätzliche Eigentumsfragen geklärt. Für die bestehende Schule ist die Eigentumssituation historisch nicht eindeutig geregelt (die Wohnungen stehen formell im Eigentum des Landkreises, werden jedoch durch die Gemeinde bewirtschaftet). Ziel ist es, im Zuge des Projektes eine klare und zukunftsfähige Struktur zu schaffen, voraussichtlich in Form einer Wohnungseigentümergemeinschaft / Erbbaurecht. Der aktuelle Planungsstand wird in der Sitzung vorgestellt. 4. Finanzierung und weiteres Vorgehen Zur Finanzierung des Gesamtprojektes laufen derzeit Abstimmungen mit dem Landkreis, insbesondere zur konkreten Zuordnung der Kostenanteile zwischen Schulbau und Wohnungsbau. Für die Förderkulissen gilt derzeit folgender Stand: Für den Schulbau wird die Ganztagsförderung in Anspruch genommen. Diese ist für Spiekeroog aufgrund der Deckelung nach Schülerzahlen sehr begrenzt. Für den Wohnungsbau wird eine Förderung im Standard KfW 40 angestrebt. Eine abschließende und belastbare Finanzierungsübersicht wird derzeit erarbeitet und zu gegebener Zeit dem Rat zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. 5. Zusammenfassung Das Projekt stellt einen zentralen Baustein für die zukünftige Entwicklung der Inselschule und der Daseinsvorsorge auf Spiekeroog dar. Durch die Kombination von Schulbau, der Verbesserung der bestehenden schulischen Infrastruktur und der Wohnraumschaffung wird eine nachhaltige und standortgerechte Lösung verfolgt. - 3 - Spiekeroog, den 27.04.2026 (Kösters, Patrick) Abstimmungsergebnis: Fachausschuss Ja: Nein: Enth.: VA Ja: Nein: Enth.: RAT Ja: Nein: Enth.: Anlagenverzeichnis:
Maschinell extrahiert am 21. Mai 2026. Layout-Elemente wie Tabellen oder Spalten können dabei verloren gehen — maßgeblich ist das Original-PDF.
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde Spiekeroog plant einen Erweiterungsbau an der Inselschule: Im Erdgeschoss entsteht ein Ganztagsbereich mit Mensa, im Obergeschoss vier Wohnungen für Lehrkräfte und andere öffentliche Beschäftigte. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 5,78 Mio. Euro, davon trägt die Gemeinde rund 3,32 Mio. Euro. Der Rat soll die Planung freigeben und den Bauantrag für Sommer 2026 genehmigen.
Die Verwaltung informiert den Schulausschuss über den aktuellen Stand zweier laufender Projekte: den Anbau an die Schule und die Schaffung von Wohnraum. Die Vorlage selbst enthält keine inhaltlichen Details — diese werden mündlich in der Sitzung am 19. Juni 2025 präsentiert.
Die Inselschule soll um einen Ganztagsbereich und Wohnraum für Lehrkräfte erweitert werden. Der Anbau ist östlich des bestehenden Schulgebäudes geplant und soll im Erdgeschoss eine sogenannte Mesa mit Küche, Speise- und Ruheraum sowie Freizeitflächen für Kinder und Jugendliche erhalten. In den oberen Etagen sind Wohnungen für Beschäftigte der öffentlichen Hand vorgesehen. Der Bauausschuss soll eine Richtungsentscheidung zu Geschossanzahl, Fassade und Dach treffen — ein konkreter Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert.
Der Rat soll grünes Licht geben für einen Neubau auf dem Gelände der Inselschule: Im Erdgeschoss entstehen rund 300 m² Schulfläche für die Ganztagsschule (Küche, Speiseraum, Musikraum u.a.), im Obergeschoss rund 220 m² Wohnfläche für Beschäftigte in öffentlichen Diensten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf grob 4,06 Millionen Euro brutto; die Gemeinde trägt davon rund 2,85 Millionen Euro. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dem Landkreis Wittmund die Baufreigabe zu erteilen — mit der Bedingung, dass die Wohnungen ins Eigentum der Gemeinde übergehen.