Umbau Feuerwehrgerätehaus - Beratung vor Bauantragsstellung
Stand der Beratung
Behandelt · Bauausschuss der Gemeinde Spiekeroog · 27. Oktober 2022
Beschluss-Text liegt vor (Detail siehe unten)
am 27. Oktober 2022 im Bauausschuss der Gemeinde Spiekeroog
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDas Feuerwehrgerätehaus auf Spiekeroog soll umgebaut werden, um festgestellte Mängel aus dem Feuerwehrbedarfsplan und einer Begehung zu beheben. Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktueller Schätzung auf rund 384.000 Euro brutto — deutlich mehr als die ursprünglich geplanten 110.000 Euro. Der Bauausschuss berät die Planung vor der eigentlichen Bauantragsstellung; ein konkreter Beschlussvorschlag soll erst in der Sitzung formuliert werden.
Einordnung
Beschlussvorlage der Gemeindeverwaltung an den Bauausschuss, eingebracht als vorbereitende Beratung vor Bauantragsstellung — also noch vor dem formalen Baugenehmigungsverfahren.
Hintergrund
Ein Feuerwehrbedarfsplan und eine anschließende Begehung der Feuerwehr-Unfallkasse Nord (FUK) haben Anpassungsbedarfe am rund 20 Jahre alten Gerätehaus dokumentiert. Der Maßnahmenkatalog wurde dem Rat bereits vorgestellt. Das ursprünglich mit dem Bau beauftragte Architekturbüro hat nun alle Einzelmaßnahmen in einer Planung gebündelt. Im Feuerwehrbedarfsplan waren lediglich 100.000 Euro für den Umbau und 10.000 Euro für die Planung eingeplant.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Die Freiwillige Feuerwehr ist die einzige Einsatzorganisation auf der Insel; ihre Einsatzfähigkeit betrifft alle Insulaner:innen und Gäste direkt. Die Finanzierung von rund 384.000 Euro wird im Haushalt 2023/24 beraten und belastet damit den Gemeindehaushalt erheblich stärker als ursprünglich geplant.
Die wichtigsten Punkte
- Die geschätzten Gesamtkosten betragen rund 384.000 Euro brutto
- Größter Einzelposten ist der Umbau inklusive reduzierter Planungsleistung mit 299.000 Euro
- Zur Kostensenkung erwägt die Verwaltung, die Bauleistungen nur bis Neuharlingersiel auszuschreiben, um den Inselzuschlag zu reduzieren
- Das Ortskommando hat schriftlich bestätigt, dass mit dem Umbau alle Defizite behoben werden
- Der konkrete Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/086/2022
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8202 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Das Feuerwehrgerätehaus auf Spiekeroog soll in mehreren Schritten umgebaut werden, um die Anforderungen des Feuerwehrbedarfsplans zu erfüllen. Geplant sind unter anderem: Entfernung einer Trennwand in der Fahrzeughalle, Erweiterung der Umkleideräume und Spinde, Herrichtung des Alarmeingangs sowie der Ausbau des Wasserrettungsraums. Für einen Teil der Maßnahmen soll ein externes Planungsbüro eine Kostenschätzung erstellen; die dafür nötigen 10.000 Euro sind bereits im Haushalt eingestellt. Bauausschuss und Rat sollen der geplanten Vorgehensweise zustimmen.
Die Gemeinde Spiekeroog will das rund 20 Jahre alte Feuerwehrgerätehaus umbauen und an aktuelle Anforderungen anpassen. Ein Maßnahmenkatalog wurde gemeinsam mit dem Ortskommando erarbeitet; die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 407.000 Euro brutto. Der Verwaltungsausschuss hat den Beschlussvorschlag angepasst: Die Planung soll im vollen Leistungsumfang beauftragt werden. Der Rat soll die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragen, vorbehaltlich der Haushaltsgenehmigung 2023/24.
Das Feuerwehrgerätehaus auf Spiekeroog soll umgebaut und erweitert werden — die Kosten sind gegenüber der ursprünglichen Planung gestiegen. Statt der bisher bereitgestellten 275.000 Euro rechnet die Verwaltung nun mit rund 302.260 Euro Gesamtkosten. Der Rat soll rund 28.000 Euro Mehrbedarf freigeben und den Verwaltungsausschuss ermächtigen, den Auftrag selbst zu vergeben, sobald Ausschreibungsergebnisse vorliegen.
Auf Spiekeroog soll westlich des Feuerwehrhauses eine neue, gesetzeskonforme Rettungswache entstehen. Bisher ist der Rettungsdienst provisorisch im Feuerwehrgerätehaus untergebracht — ohne eigenständige Rettungswache, wie sie das Gesetz vorschreibt. Landkreis Wittmund, der Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH) als Bauträger und die Gemeinde planen das Gebäude gemeinsam. Der Bauausschuss soll Planungshinweise für das bevorstehende Baugenehmigungsverfahren beraten.