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Spiekeroog-Radar
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Sitzungsvorlage
Sachverhalt, den ein Gremium berät.

Satzungsänderung Hundesteuer

Stand der Beratung

Mehrheitlich beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 2. Mai 2019

Beschluss

Beschlossen — mehrheitlich

am 02. Mai 2019 im Rat der Gemeinde Spiekeroog

Worum es ging

Der Rat der Gemeinde Spiekeroog beschließt die Satzung zur 2. Änderung der Hundesteuersatzung der Gemeinde Spiekeroog in vorgelegter Fassung (s. Anlage 1). Die Anlage 1 ist Bestandteil des Beschlusses. Herr Koffinke erklärt, dass hier nur redaktionelle Änderungen vorgenommen wurden. Eine Erhöhung der Hundesteuer tritt nicht in Kraft.

Zusammenfassung

Wie das funktioniert
Wie wichtig für die Insel?
mittel

Die Gemeinde Spiekeroog passt ihre Hundesteuersatzung an geltendes Landesrecht an. Auslöser ist das Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG), das seit 2013 gilt, aber bisher nicht in der Satzung abgebildet war. Die Änderungen betreffen vor allem die Definition gefährlicher Hunde, Regeln zu Steuerbefreiungen und redaktionelle Korrekturen. Der Rat soll die 2. Änderungssatzung in vorgelegter Fassung beschließen.

Einordnung

Beschlussvorlage der Verwaltung, eingebracht zur Erst-Beratung im Verwaltungsausschuss und anschließend zur Beschlussfassung im Rat. Es geht um die 2. Änderung der bestehenden Hundesteuersatzung.

Hintergrund

Die ursprüngliche Hundesteuersatzung stammt aus dem Jahr 2005 und wurde 2012 erstmals geändert. Das Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG) wurde 2011 neu gefasst und gilt seit dem 1. Juli 2013. Seitdem weicht die Spiekerooger Satzung in mehreren Punkten vom geltenden Landesrecht ab. Die Verwaltung sieht zudem Lücken bei Steuerbefreiungen und formale Mängel, die nun behoben werden sollen.

Was bedeutet das für Insulaner:innen?

Hundehalter:innen auf Spiekeroog sind direkt betroffen, da sich die Regeln für Steuerbefreiungen und -ermäßigungen konkretisieren. Wer eine Befreiung oder Ermäßigung beantragt, muss künftig Nachweise vorlegen, etwa Ausbildungszertifikate oder ein amtsärztliches Zeugnis. Für als gefährlich eingestufte Hunde entfällt jede Steuerbefreiung. Änderungen an den Steuersätzen selbst enthält die Vorlage nicht.

Die wichtigsten Punkte

  • Der Begriff des gefährlichen Hundes wird neu definiert und an § 7 NHundG angepasst
  • Steuerbefreiungen und -ermäßigungen müssen künftig durch Nachweise belegt werden
  • Für gefährliche Hunde werden keine Befreiungen oder Ermäßigungen mehr gewährt
  • Befreiungen erlöschen, sobald der Hund nicht mehr zum begünstigten Zweck gehalten wird
  • Darüber hinaus enthält die Änderungssatzung redaktionelle Korrekturen ohne inhaltliche Wirkung

KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.

Eckdaten

Aktenzeichen
01/035/2019
Typ
📄 Sitzungsvorlage
Anhänge
2 Dokumente
Im Radar seit
25. Mai 2026
Zuletzt aktualisiert
25. Juli 2026
Original
Im Ratsinformationssystem öffnen ↗

Anlagen (2)

Beratungsfolge

  1. Rat der Gemeinde Spiekeroog2. Mai 2019, 20:00 UhrEntscheidungmehrheitlich

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