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Spiekeroog-Radar
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Sitzungsvorlage
Sachverhalt, den ein Gremium berät.

7. Änderung des Flächennutzungsplanes und Bebauungsplan -Strandversorgung-

Stand der Beratung

Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 2. Juli 2020

Beschluss

Beschlossen — einstimmig

am 02. Juli 2020 im Rat der Gemeinde Spiekeroog

Worum es ging

1. Die Aufstellung der 7. Änderung des Flächennutzungsplans sowie des Bebauungsplans „Strandversorgung“ im Parallelverfahren gemäß § 8 Abs. 3 BauGB wird gem. § 2 Abs. 1 Satz 1 BauGB beschlossen. Die Beschlüsse sind gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2 BauGB orts-üblich bekannt zu machen. 2. Die Verwaltung der Gemeinde Spiekeroog wird beauftragt, für die Bauleitplanung, sobald aussagekräftige Vorentwurfsfassungen vorliegen, die Beteiligungen gemäß § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB und danach die öffentliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB durchzuführen. Der Änderungsbereich der 7. Änderung des Flächennutzungsplans sowie der räumliche Geltungsbereich des B-Planes Nr. 1 „Strandversorgung“ sind identisch. Die Abgrenzung ist dem als Anlage (Stand der Anlage: 26.06.2020) beigefügten Übersichts-plan zu entnehmen. RV Redelfs erläutert, dass das gesamte Strand Areal neu geplant würde, da die Strandhalle saniert werden müsse. In diesem Zusammenhang würde geplant und überlegt, ob z.B. Wohnraum u.a. auch für die DLRG geschaffen werden könne, sowie für die Strandhallenmitarbeiter. Daher benötige man einen Bebauungsplan. Bei der Gelegenheit würde auch der Flächennutzungsplan neu geplant. Die Fläche, auf der die Toilettenanlage steht, würde ebenfalls mit einbezogen. Kämmerer Koffinke plädiert für eine leichte Erweiterung des Beschlussvorschlags:

(2 Beratungen insgesamt — finaler Beschluss aus dem Rat der Gemeinde Spiekeroog)

ZusammenfassungAutomatisch · KI

Wie das funktioniert

Von Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.

Inselrelevanz
hoch

Die Gemeinde will die marode Strandhalle von 1976 am Slurpad grundlegend erneuern und erweitern — mit Aufstockung für Panoramablicke, erweiterter Gastronomie und neuem Wohnraum für Gastronomiepersonal. Dafür startet sie parallel ein Verfahren zur 7. Änderung des Flächennutzungsplans und zum neuen Bebauungsplan Strandversorgung für rund 0,81 Hektar nahe dem Hauptbadestrand. Der Rat soll den Aufstellungsbeschluss fassen und die Verwaltung mit der Beteiligung von Öffentlichkeit und Behörden beauftragen.

Einordnung

Beschlussvorlage der Verwaltung zum Aufstellungsbeschluss — dem formalen Start — für die 7. Änderung des Flächennutzungsplans und den Bebauungsplan Strandversorgung im Parallelverfahren nach BauGB. Die Vorlage durchläuft Bauausschuss, Verwaltungsausschuss und Rat.

Hintergrund

Die Strandhalle am Slurpad, etwa 130 Meter südlich des Hauptbadestrandes, wurde 1976 errichtet und ist stark sanierungsbedürftig. Teile des Gebäudes sind nicht mehr nutzbar, ein Ganzjahresbetrieb ist nicht möglich. Weder ein passender Flächennutzungsplan noch ein Bebauungsplan liegen bisher vor, sodass vor jedem Baurecht zunächst die Bauleitplanung abgeschlossen werden muss. Der NLWKN hat im August 2019 einen positiven Vorbescheid für eine deichrechtliche Ausnahmegenehmigung erteilt, da die Gebäude im Schutzdünenbereich liegen.

Was bedeutet das für Insulaner:innen?

Gäste und Insulaner:innen nutzen die Strandhalle als einzige Gastronomie direkt am Hauptbadestrand — ein Neubau an anderer Stelle ist laut Vorlage nicht möglich. Geplant sind neben erneuerter Gastronomie auch Dauerwohnungen für Gastronomiepersonal, was dem angespannten Wohnungsmarkt auf der Insel zugutekommen soll. Rettungsschwimmer und Bereitschaftspersonen sollen ebenfalls strandnahe Unterkünfte erhalten. Das Verfahren steht noch ganz am Anfang; konkrete Baumaßnahmen folgen erst nach Abschluss der Bauleitplanung.

Die wichtigsten Punkte

  • Das Plangebiet umfasst rund 0,81 Hektar an der Gemeindestraße Slurpad, etwa 130 Meter vom Hauptbadestrand entfernt
  • Strandhalle, Strandsporthalle und Strandkorbhalle liegen im Plangebiet, alle drei sind sanierungsbedürftig oder sollen umgenutzt werden
  • Die Strandsporthalle soll zur Schaffung von Dauerwohnungen für Gastronomiepersonal umgewidmet werden
  • Der Bebauungsplan soll Gastronomie, Kultur, Sport, Wohnen für Betriebspersonal und Unterkünfte für Rettungskräfte zulassen
  • Rat und Ausschüsse sollen den Aufstellungsbeschluss fassen und die Verwaltung mit Bürger- und Behördenbeteiligung beauftragen

KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. August 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.

Eckdaten

Aktenzeichen
01/026/2020
Typ
📄 Sitzungsvorlage
Anhänge
1 Dokument
Im Radar seit
25. Mai 2026
Zuletzt aktualisiert
24. August 2026
Original
Im Ratsinformationssystem öffnen ↗

Anlagen (1)

  • 📄
    Sitzungsvorlage
    PDF; CHARSET=UTF-8398 kB≈ 7 k Zeichen Volltext
    Volltext (automatisch extrahiert) anzeigen

Beratungsfolge

  1. Bauausschuss der Gemeinde Spiekeroog15. Juni 2020, 22:00 UhrVorberatungeinstimmig
  2. Rat der Gemeinde Spiekeroog2. Juli 2020, 22:01 UhrEntscheidungeinstimmig

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