Beratung und Beschluss über die Änderung eines Pachtvertrages
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Der Rat berät, wie mit dem Pachtvertrag für die Gemeinde-Fläche Südergroen (5,42 ha) weiterverfahren werden soll. Das geschlossene Kindererholungsheim Stranddistel der Stadt Hannover pachtete die Fläche seit 1996; die Stadt Hannover bitte darum, den Vertrag bis zum Tod ihrer zwei verbliebenen alten Pferde fortzuführen. Parallel liegt ein Antrag von Georg Feil und Gabriele Steinfelder-Feil vor, die Fläche ab 01.01.2016 für bis zu vier Pferde zu pachten. Der Rat hat zuvor beschlossen, den alten Vertrag zu kündigen und die Fläche öffentlich auszuschreiben; ein konkreter Beschlussvorschlag fehlt in der Vorlage.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung, eingebracht zur Wiederberatung nach einer Ratssitzung vom März 2016. Es handelt sich um eine Folge-Beratung zu einem laufenden Pachtvorgang.
Hintergrund
Die Fläche Südergroen (5,42 ha) ist seit 1996 an das Kindererholungsheim Stranddistel der Stadt Hannover verpachtet. Nach der Schließung des Heims zahlte die Stadt Hannover weiter den Pachtzins. Der Rat beschloss am 11.02.2016, den Vertrag zu kündigen und die Fläche öffentlich auszuschreiben. Die Nationalparkverwaltung weist darauf hin, dass die Fläche als Salzwiese unter besonderem Biotopschutz steht und als Brutvogelhabitat dient.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Die Entscheidung betrifft die Nutzung einer gemeindeeigenen Salzwiesenfläche im Süden Spiekeroogs. Für die meisten Insulaner:innen hat sie keine unmittelbaren Alltagsauswirkungen. Naturschutzrelevant ist, dass eine Weidenutzung mit Pferden auf ökologisch sensiblem Gebiet stattfinden würde, das unter dem Biotopschutz des Bundesnaturschutzgesetzes steht.
Die wichtigsten Punkte
- Die Gemeinde-Fläche Südergroen umfasst 5,42 ha und liegt größtenteils außerhalb, aber direkt neben dem Nationalpark
- Die Stadt Hannover bittet um Vertragsfortzführung bis zum Tod ihrer zwei alten Pferde
- Georg Feil und Gabriele Steinfelder-Feil beantragen einen neuen Pachtvertrag rückwirkend ab 01.01.2016 für bis zu vier Pferde
- Der aktuelle Pachtzins beträgt laut Ratsbeschluss von 2002 jeweils 102 Euro pro Pferd und Jahr
- Die Nationalparkverwaltung hält eine Beweidung mit vier Pferden von Juni bis September für grundsätzlich akzeptabel, wenn die Tiere im Frühsommer auf dem trockeneren Nordteil bleiben
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. August 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/035/2016
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 24. August 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde soll einen Pachtvertrag über die 54 Hektar große Gemeindefläche Ostergroen mit einem privaten Antragsteller abschließen. Der Vertrag soll ihm bis zu 21 Pferde-Stellplätze sichern, die durch Kündigung nicht mehr genutzter Gestattungsverträge anderer Pferdehalter frei wurden. Die Verwaltung empfiehlt einen Pachtzins von 40 Euro pro Hektar und schlägt vor, Laufzeit und Preis durch den Rat festlegen zu lassen.
Die Gemeinde soll den bestehenden Pachtvertrag über die 5,42 Hektar große Fläche Südergroen neu abschließen. Bisheriger Pächter war das Kindererholungsheim Stranddistel der Stadt Hannover; nach dessen Schließung beantragen Georg Feil und Gabriele Steinfelder-Feil nun einen eigenen Pachtvertrag. Geplant ist die Beweidung mit bis zu 4 Pferden von Juni bis September, der Pachtzins würde nach dem geltenden Ratsbeschluss pro Pferd berechnet, also 102 Euro je Tier und Jahr. Der Rat hat über das weitere Vorgehen zu beraten und zu beschließen.
Die Gemeinde Spiekeroog kauft die Immobilien des Wilbers-Geländes samt Inventar aus einer Insolvenzmasse und übernimmt gleichzeitig den laufenden Pachtvertrag mit dem Land Niedersachsen. Vertragspartner auf Verkäuferseite ist die insolvente Wundervolle Ferien GmbH, vertreten durch Insolvenzverwalter Michael Waculik. Der Rat soll dem ausgehandelten Kaufvertrag sowie der Übernahme des Pachtvertrags mit dem Domänenamt Oldenburg zustimmen.
Die Gemeinde Spiekeroog will das bislang nur per Pachtvertrag genutzte Wilbers-Gelände künftig auf Basis eines Erbbaurechtsvertrags nutzen. Ein Erbbaurecht gibt der Gemeinde mehr rechtliche Sicherheit, etwa wenn das Grundstück bebaut oder als Sicherheit für ein Darlehen eingesetzt werden soll. Die Kosten ändern sich nicht: Der Erbbauzins entspricht dem bisherigen Pachtpreis. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, den Vertrag mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems abzuschließen.