Beratung und Beschluss über die Auszuführenden Tätigkeiten im Rahmen der Dorfplatzpflege und die freigabe der nötigen Mittel als freiwiliige Leitstung der Gemeinde Spiekeroog
Stand der Beratung
Ohne Beschluss behandelt · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 3. September 2020
In Beratung — Entscheidung steht aus
am 03. September 2020 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
(3 Beratungen insgesamt — finaler Beschluss aus dem Rat der Gemeinde Spiekeroog)
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Die Gemeinde soll die Pflege der Dorfwiese als freiwillige Leistung dauerhaft übernehmen und einen neuen Sandkasten anschaffen. Der Rat muss entscheiden, welche Einzelaufgaben die Verwaltung künftig erledigt: Mähen, Reinigung und Reparatur der Stadtmöbel, Einlagerung im Winter sowie Bewässerung der Bepflanzungen. Für den Sandkasten werden Einmalkosten von rund 2.500 Euro und jährliche Unterhaltungskosten von 500 Euro veranschlagt.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung, eingebracht im Mai 2020 als Folgebeschluss zur Grünpflegevergabe vom April 2020. Da es sich um neue freiwillige Leistungen handelt, ist ein gesonderter Ratsbeschluss erforderlich.
Hintergrund
In der Ratssitzung vom 23.04.2020 wurde die Vergabe der allgemeinen Grünpflege beschlossen. Dabei blieb offen, was mit Dorfwiese und Dorfplatz geschieht. Ein Ratsbeschluss aus 2019 schreibt vor, dass alle neuen freiwilligen Leistungen der Gemeinde ausdrücklich durch den Rat genehmigt werden müssen. Die Vorlage listet erstmals systematisch auf, welche Arbeiten bisher ohne klare Beauftragung anfielen.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Insulaner:innen und Gäste nutzen die Dorfwiese als öffentlichen Aufenthaltsbereich. Wird der Beschluss gefasst, kümmert sich die Gemeinde dauerhaft um Rasenpflege, Bänke und Spielgeräte. Ein neuer Sandkasten steht dann auf der Dorfwiese zur Verfügung.
Die wichtigsten Punkte
- Die Gemeinde soll einen neuen Sandkasten auf der Dorfwiese beschaffen und aufstellen lassen, Kosten rund 2.500 Euro einmalig plus 500 Euro jährlich
- Der Rat entscheidet, welche Teilaufgaben zur Dorfwiesenpflege die Verwaltung übernimmt: Mähen, Möbelreinigung, Reparatur, Wintereinlagerung und Bewässerung
- Viele vorhandene Stadtmöbel sind abgängig; Ersatz kostet jeweils 500 bis 1.000 Euro pro Stück
- Ersatzbeschaffungen sollen wenn möglich über das NSB-Projekt Spenden-Banke mitfinanziert werden
- Die Vorlage enthält noch offene Auswahlfelder, der Rat legt den genauen Leistungsumfang erst in der Sitzung fest
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. August 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/019/2020
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 24. August 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8208 kB≈ 4 k Zeichen Volltext
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Der Sandkasten auf der Dorfwiese muss abgebaut werden, weil er nach acht Jahren Nutzung nicht mehr den Unfallverhütungsvorschriften entspricht. Er wurde von freiwilligen Gestaltern im Zuge der Dorfplatzgestaltung errichtet, ohne Genehmigung der Gemeindeverwaltung. Da keine Haushaltsmittel für Unterhalt und Ersatz eingeplant sind, ist eine sofortige Wiederbeschaffung nicht möglich. Eine Neuerrichtung würde rund 2.500 Euro einmalig und etwa 500 Euro jährlich kosten.
Eine ehrenamtliche Inselbewohnerin pflegt den Dorfplatz und die Dorfwiese seit rund 20 Jahren aus eigener Tasche und mit Spendengeldern — das kann sie künftig nicht mehr im bisherigen Umfang leisten. Die Verwaltung legt dem Umweltausschuss dar, welche Pflegeaufgaben bisher ehrenamtlich erledigt wurden, und fragt, welche davon die Gemeinde übernehmen oder finanzieren will. Die handschriftliche Kostenaufstellung nennt jährliche Ausgaben von grob 1.000 bis 1.700 Euro allein für die Topfbepflanzung sowie rund 2.500 Euro für Möbel- und Sandkastenpflege.
Die Verwaltung hat die Grünpflege für den Dorfplatz und andere öffentliche Grünflächen 2020 ohne vorherigen Ratsbeschluss an einen externen Dienstleister vergeben und holt die Genehmigung nun nachträglich ein. Hintergrund: Der neue Bauhofmitarbeiter wurde kurzfristig als Schulhausmeister eingesetzt und konnte die Grünpflege daher nicht übernehmen. Drei Firmen wurden angefragt; das günstigste Angebot über 2.284,80 Euro brutto erhielt den Zuschlag. Der Rat soll die Vergabe rückwirkend genehmigen.
Die Gemeinde muss die künftige Pflege des Dorfplatzes und der Dorfwiese vor dem Rathaus neu regeln. Bisher hat Frauke Strothmann diesen zentralen Ort ehrenamtlich und mit eigenen Mitteln sowie Spendengeldern unterhalten. Da sie ihr Engagement reduzieren will, schlägt sie vor, bestimmte Aufgaben — Unkrautbeseitigung, Rasenmähen, Beschneiden der Rankrosen und Bewässerungswartung — auszuschreiben. Einen konkreten Beschlusstext enthält die Vorlage nicht.