Beratung und ggf. Beschluss über die zukünftige Pflege bzw. Erhaltung des Dorfplatzes
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 28. Mai 2020
Beschlossen — einstimmig
am 28. Mai 2020 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
(3 Beratungen insgesamt — finaler Beschluss aus dem Rat der Gemeinde Spiekeroog)
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDie Gemeinde muss die künftige Pflege des Dorfplatzes und der Dorfwiese vor dem Rathaus neu regeln. Bisher hat Frauke Strothmann diesen zentralen Ort ehrenamtlich und mit eigenen Mitteln sowie Spendengeldern unterhalten. Da sie ihr Engagement reduzieren will, schlägt sie vor, bestimmte Aufgaben — Unkrautbeseitigung, Rasenmähen, Beschneiden der Rankrosen und Bewässerungswartung — auszuschreiben. Einen konkreten Beschlusstext enthält die Vorlage nicht.
Einordnung
Verwaltungsvorlage der Gemeinde Spiekeroog, eingebracht im Bereich Grünanlagen/Bäume, zur Beratung und Beschlussfassung über ein neues Pflegekonzept für den Dorfplatz. Die Vorlage durchläuft mehrere Gremien: Umweltausschuss, Verwaltungsausschuss und Rat.
Hintergrund
Der Dorfplatz mit der Dorfwiese vor dem Rathaus wird seit Jahren von Frauke Strothmann ehrenamtlich gepflegt — finanziert aus eigenen Mitteln und Spenden. Bereits 2018 befassten sich Vorlagen mit dem Thema (Vorlagen-Nrn. 01/066/2018 und 01/095/2018). Nun hat Strothmann angekündigt, ihr Engagement zu verringern, was eine dauerhafte Lösung notwendig macht.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Der Dorfplatz ist ein viel genutzter öffentlicher Treffpunkt für Insulaner:innen und Gäste. Wie und durch wen er künftig gepflegt wird, bestimmt, ob der Platz weiterhin gepflegt und sicher nutzbar bleibt. Eine mögliche Ausschreibung von Pflegearbeiten könnte Gemeindekosten verursachen, die bisher durch Ehrenamt aufgefangen wurden.
Die wichtigsten Punkte
- Frauke Strothmann pflegt den Dorfplatz bisher ehrenamtlich mit eigenen Mitteln und Spendengeldern
- Sie will ihr persönliches Engagement künftig reduzieren
- Fünf Pflegeaufgaben — darunter Unkrautbeseitigung, Rasenpflege und Bewässerungswartung — sollen laut ihrem Vorschlag ausgeschrieben werden
- Strothmann würde die Gesamtleitung der Platzzpflege weiterhin ehrenamtlich übernehmen
- Ein konkreter Beschlusstext fehlt in der Vorlage
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/011/2020
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8101 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Eine ehrenamtliche Inselbewohnerin pflegt den Dorfplatz und die Dorfwiese seit rund 20 Jahren aus eigener Tasche und mit Spendengeldern — das kann sie künftig nicht mehr im bisherigen Umfang leisten. Die Verwaltung legt dem Umweltausschuss dar, welche Pflegeaufgaben bisher ehrenamtlich erledigt wurden, und fragt, welche davon die Gemeinde übernehmen oder finanzieren will. Die handschriftliche Kostenaufstellung nennt jährliche Ausgaben von grob 1.000 bis 1.700 Euro allein für die Topfbepflanzung sowie rund 2.500 Euro für Möbel- und Sandkastenpflege.
Die Gemeinde Spiekeroog soll die Pflege der Dorfwiese dauerhaft als freiwillige Leistung übernehmen und einen neuen Sandkasten anschaffen. Der Rat entscheidet, welche Einzelaufgaben — Mähen, Möbelreinigung, Reparatur, Einlagerung, Wässerung, Ersatzbeschaffung — die Verwaltung künftig regelmäßig erledigt. Für den Sandkasten werden einmalig rund 2.500 Euro und jährlich 500 Euro Unterhalt veranschlagt.
Die Gemeinde Spiekeroog berät über das weitere Vorgehen bei Gestaltung und Pflege des Dorfplatzes sowie anderer Grünanlagen. Welche Maßnahmen konkret geplant sind, geht aus dem Titel nicht hervor.
Die Verwaltung hat die Grünpflege für den Dorfplatz und andere öffentliche Grünflächen 2020 ohne vorherigen Ratsbeschluss an einen externen Dienstleister vergeben und holt die Genehmigung nun nachträglich ein. Hintergrund: Der neue Bauhofmitarbeiter wurde kurzfristig als Schulhausmeister eingesetzt und konnte die Grünpflege daher nicht übernehmen. Drei Firmen wurden angefragt; das günstigste Angebot über 2.284,80 Euro brutto erhielt den Zuschlag. Der Rat soll die Vergabe rückwirkend genehmigen.