Sandkasten auf der Dorfwiese
Stand der Beratung
Ohne Beschluss behandelt · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 23. April 2020
In Beratung — Entscheidung steht aus
am 23. April 2020 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDer Sandkasten auf der Dorfwiese muss abgebaut werden, weil er nach acht Jahren Nutzung nicht mehr den Unfallverhütungsvorschriften entspricht. Er wurde von freiwilligen Gestaltern im Zuge der Dorfplatzgestaltung errichtet, ohne Genehmigung der Gemeindeverwaltung. Da keine Haushaltsmittel für Unterhalt und Ersatz eingeplant sind, ist eine sofortige Wiederbeschaffung nicht möglich. Eine Neuerrichtung würde rund 2.500 Euro einmalig und etwa 500 Euro jährlich kosten.
Einordnung
Informationsvorlage der Gemeindeverwaltung, eingebracht im April 2020, zur Kenntnisnahme durch Verwaltungsausschuss und Rat. Es ist kein Beschluss vorgesehen, sondern eine Sachinformation als Grundlage für spätere Entscheidungen.
Hintergrund
Der Sandkasten entstand im Rahmen der Dorfplatzgestaltung durch freiwillige Bürger:innen, ohne Beteiligung oder Genehmigung der Verwaltung. Öffentlich zugängliche Spielgeräte unterliegen den Unfallverhütungsvorschriften: Sie müssen von Sachverständigen abgenommen und regelmäßig geprüft werden. Sand in öffentlichen Sandkästen sollte jährlich ausgetauscht werden. Beides ist für diesen Sandkasten nie erfolgt.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Familien mit Kleinkindern verlieren vorerst diesen Spielbereich auf der Dorfwiese. Eine Neuerrichtung ist nur möglich, wenn der Rat Mittel bewilligt und gleichzeitig ein Konzept für alle Stadtmöbel auf der Dorfwiese beschließt. Bis dahin bleibt die Fläche ohne genehmigtes Spielgerät.
Die wichtigsten Punkte
- Der Sandkasten wird abgebaut, weil Holzkonstruktion und Oberfläche nicht mehr sicher sind
- Es gab nie eine Sachverständigenabnahme und keinen nachgewiesenen Sandtausch
- Die Gemeinde trägt trotz fehlender Genehmigung die Verkehrssicherungspflicht für das öffentliche Gelände
- Eine Neuerrichtung kostet rund 2.500 Euro einmalig und etwa 500 Euro pro Jahr für Prüfung und Sandtausch
- Die Verwaltung empfiehlt, eine Entscheidung zusammen mit einem Gesamtkonzept für alle Stadtmöbel auf der Dorfwiese zu treffen
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/017/2020
- Typ
- ℹ️ Informationsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄InformationsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8200 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde Spiekeroog soll die Pflege der Dorfwiese dauerhaft als freiwillige Leistung übernehmen und einen neuen Sandkasten anschaffen. Der Rat entscheidet, welche Einzelaufgaben — Mähen, Möbelreinigung, Reparatur, Einlagerung, Wässerung, Ersatzbeschaffung — die Verwaltung künftig regelmäßig erledigt. Für den Sandkasten werden einmalig rund 2.500 Euro und jährlich 500 Euro Unterhalt veranschlagt.
Die Gemeinde soll Sanierungskosten für das Haus Frentz übernehmen und zugleich eine Instandhaltungsrücklage für das Objekt bilden. Beides muss der Rat beschließen. Nähere Details zu Umfang und Höhe der Kosten liegen ohne Vorlage nicht vor.
Der Rat soll entscheiden, ob der Sandkasten auf dem Dorfplatz erhalten bleibt. Die Vorlage betrifft das weitere Vorgehen bei der Gestaltung des Dorfplatzes insgesamt.
Die Gemeinde plant die Anschaffung weiterer Spielgeräte für den Kindergartenspielplatz. Über Art, Umfang und Kosten der Geräte liegen keine weiteren Angaben vor.