KWL Stromausschreibung 2020-2021
Stand der Beratung
Mehrheitlich beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 13. Dezember 2018
Beschlossen — mehrheitlich
am 13. Dezember 2018 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog beschließt die Teilnahme an der KWL-Stromausschreibung E/100-E/103 für den Zeitraum 01.01.2020 bis 31.12.2021 mit der optionalen Versorgung von „Ökostrom“. Die Verwaltung wird beauftragt, die Verträge abzuschließen. Herr Schütte erläutert, dass die KWL in der Vergangenheit die Ausschreibungen für die Gemeinde gut und rechtssicher durchgeführt hat. RM Klasing kritisiert das von der Regierung eng gefasste Konstrukt der Ausschreibungen von Versorgungsleistungen. Er würde gerne die Kosten dafür einsparen wollen. Dazu ergänzt Her Schütte, dass seitens der Verwaltung geprüft wurde, ob man diese Ausschreibung auch selbst bewältigen kann. Man ist jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass die KWL mit dem angebotenen Preis eine adäquate Hilfe in diesem Bereich darstellt.
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDie Gemeinde Spiekeroog soll sich an einer gemeinsamen Stromausschreibung niedersächsischer Kommunen für den Zeitraum 2020–2021 beteiligen. Organisiert wird die Ausschreibung durch die Kommunale Wirtschafts- und Leistungsgesellschaft mbH (KWL). Die Verwaltung empfiehlt erneut die Variante Ökostrom, die jährliche Mehrkosten von etwa 250–300 Euro gegenüber Normalstrom verursacht. Der Rat soll die Teilnahme beschließen und die Verwaltung mit dem Vertragsabschluss beauftragen.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung zur Entscheidung durch Verwaltungsausschuss und Rat. Sie betrifft die Beschaffung von Strom für gemeindliche Liegenschaften ab Januar 2020.
Hintergrund
Die Gemeinde nimmt bereits an KWL-Stromausschreibungen teil; der laufende Vertrag (Ausschreibung E/0071) endet zum 31.12.2019. Für den Anschlusszeitraum 2020–2021 schreibt die KWL erneut Strom für niedersächsische Kommunen europaweit aus. Der Rat hat bei früheren Ausschreibungen stets Ökostrom gewählt. Die Abwicklung durch die KWL verlief laut Verwaltung bisher reibungslos.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Die Vorlage betrifft unmittelbar die gemeindlichen Gebäude und Einrichtungen auf Spiekeroog, nicht private Haushalte. Mittelbar zeigt sie, dass die Gemeinde bei der Strombeschaffung auf erneuerbare Energien setzt. Für Insulaner:innen entstehen durch diesen Beschluss keine direkten Kosten oder Veränderungen im Alltag.
Die wichtigsten Punkte
- Die Gemeinde soll sich an der KWL-Stromausschreibung für den Zeitraum 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2021 beteiligen
- Die Verwaltung empfiehlt erneut die Variante Ökostrom
- Der Mehrpreis für Ökostrom gegenüber Normalstrom beträgt rund 250–300 Euro pro Jahr
- Die KWL führt die Ausschreibung europaweit nach Vergaberecht durch und berechnet dafür eine Grundgebühr von 650 Euro
- Der Rat soll die Teilnahme beschließen und die Verwaltung zum Vertragsabschluss bevollmächtigen
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/119/2018
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 2 Dokumente
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (2)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8199 kB
- 📄Informationsschreiben KWL-Stromausschreibungen E-0100 E-0103 (Teilnehmer E-0071)PDF; CHARSET=UTF-8344 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde Spiekeroog soll sich erneut an einer gemeinsamen Stromausschreibung der Kommunalen Wirtschafts- und Leistungsgesellschaft (KWL) beteiligen, um ihren Strombedarf für die Jahre 2018 und 2019 vergaberechtskonform einzukaufen. Die KWL übernimmt dabei die gesamte Ausschreibung im Auftrag der Gemeinde. Wie bei der letzten Vergabe empfiehlt die Verwaltung die Variante „Ökostrom
Die Gemeinde schreibt Strom für die Jahre 2016 und 2017 neu aus. Grundlage ist eine Ausschreibung im Rahmen der kommunalen Wirtschaftsbetriebe (KWL). Der Rat soll darüber beschließen.
Die Gemeinde Spiekeroog berät über eine Gestaltungsrichtlinie für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) auf der Insel. Die Richtlinie soll vermutlich Vorgaben zu Aussehen, Lage und Ausführung von Solaranlagen festlegen. Ein Beschlussvorschlag liegt dem Titel nach vor, der genaue Inhalt ist mangels PDF nicht bekannt.
Die Gemeinde will für die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Spiekeroog eine zusätzliche Unfallversicherung abschließen. Bei einer Überprüfung aller Versicherungsverträge stellte die Verwaltung fest, dass die bestehende Absicherung in seltenen Ausnahmefällen nicht greift. Die Zusatzversicherung kostet jährlich 289,46 Euro brutto und ist eine freiwillige Leistung der Gemeinde. Der Rat soll den Abschluss beschließen.