Schulausschuss der Gemeinde Spiekeroog
9 Sitzungen · 0 kommend
Welche Themen tauchen in den Vorlagen dieses Gremiums auf? · 26 Vorlagen
Abstimmungsverhalten
3 Beschlussse insgesamt · 100 % einstimmig
- Einstimmig:
- 3
- Mehrheitlich:
- 0
- Abgelehnt:
- 0
- Andere:
- 0
Mitglieder (9)
- Juliane BellstedtVorsitzende/r
- Oliver BreuerRatsvorsitzende:r
- Maren BrunsSchriftführer:in
- Friederike GoedeckeRatsmitglied
- Patrick KöstersBürgermeister:in
- Frieda KöstersSchriftführer:in
- Sabine MankusSchriftführer:in
- Anna RauRatsmitglied
- Inge RedelfsRatsmitglied
Sitzungen
Vorlagen aus diesem Gremium
Die Gemeinde Spiekeroog legt eine überarbeitete Förderrichtlinie zur finanziellen Unterstützung von Schüler:innen bei Auslandsaufenthalten vor. Grundlage ist ein Ratsbeschluss vom Oktober 2025, der eine Ausweitung der Förderung auf alle schulischen Auslandsaufenthalte vorsah – einschließlich privat organisierter Programme mit zeitlicher Begrenzung. Der Rat soll die neue Richtlinie abschließend beschließen.
Die Verwaltung informiert den Schulausschuss über den aktuellen Planungsstand zur baulichen Erweiterung der Inselschule. Im Erdgeschoss sind Mensa und Ganztagsflächen vorgesehen, im Obergeschoss ein Wohngeschoss für öffentliche Beschäftigte. Die Grundkonzeption ist abgestimmt; eine belastbare Finanzierungsübersicht wird noch erarbeitet und später dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt.
Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben Grundschulkinder schrittweise einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung, auch in den Ferien. Die Verwaltung informiert den Schulausschuss über den aktuellen Stand der Umsetzung auf Spiekeroog, wo wegen der Insellage besondere Bedingungen gelten. Die VHS Friesland-Wittmund soll ein spezifisches Angebot entwickeln, möglichst mit lokalem Personal. Der Ausschuss soll die Umsetzung grundsätzlich unterstützen und den Schließzeiten (drei Winterferienwochen plus eine Sommerferienwoche) zustimmen.
Die Gemeinde Spiekeroog soll künftig den Mittagstisch für Schulbegleitungen im Ganztagsbetrieb subventionieren. Schulbegleitungen werden vom Landkreis gestellt und unterstützen Kinder mit besonderem Förderbedarf – auch beim gemeinsamen Mittagessen. Jede Mahlzeit kostet 9,10 €; die Gemeinde würde den Zuschussanteil von 4,60 € übernehmen, der Eigenanteil der Schulbegleitung beträgt wie bei Schüler:innen 4,50 €. Der jährliche Zuschussbedarf wird auf rund 850 € geschätzt.
Die Gemeinde Spiekeroog prüft, ob das warme Mittagessen an der Inselschule von derzeit drei auf vier oder fünf Tage pro Woche ausgeweitet werden soll. Aktuell liefert die Dünenklinik die Mahlzeiten; Kosten und Einnahmen werden hälftig mit dem Landkreis geteilt. Die Verwaltung schätzt, dass der Haushaltsansatz 2026 vorläufig ausreicht, empfiehlt aber eine Anpassung ab 2027. Der Beschlussvorschlag beauftragt die Verwaltung, die Ausweitung weiterzuverfolgen und organisatorische sowie finanzielle Voraussetzungen abschließend zu klären.
Die Schulleitung der Inselschule Spiekeroog berichtet dem Schulausschuss mündlich über die aktuelle personelle Situation an der Schule. Die Vorlage enthält keinen schriftlichen Sachverhalt; der Inhalt des Berichts wird erst in der Sitzung am 7. Mai 2026 dargelegt. Es ist kein Beschluss vorgesehen.
Die Schulleitung stellt dem Schulausschuss mündlich Änderungen im Konzeptentwurf zur Ganztagsschule vor, die ab dem Schuljahr 2026/2027 gelten sollen. Die Vorlage enthält keinen schriftlichen Sachverhalt; der Inhalt wird erst in der Sitzung am 7. Mai 2026 präsentiert. Es ist kein Beschlussvorschlag vorgesehen.
Der Landkreis Wittmund zahlt seit 1999 unverändert 54 Euro monatlich als freiwilligen Zuschuss für Spiekerooger Schüler:innen, die weiterführende Schulen oder die Hermann-Lietz-Schule auf dem Festland besuchen. Die Schulgebühren stiegen seitdem stark an, während die Gesamtförderung durch den Wegfall des Beförderungszuschusses gesunken ist. Der Eigenanteil der Familien wuchs so von 339 Euro (2014) auf 531 Euro (2024) monatlich. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, beim Landkreis Wittmund auf eine Erhöhung dieses Zuschusses hinzuwirken.
Die Gemeinde kann offene Lehrerstellen an der Inselschule ohne eigenen Wohnraum voraussichtlich nicht besetzen. Alle bisherigen Versuche, Wohnraum anzumieten oder über Land und Landesbehörden zu sichern, sind gescheitert. Die Verwaltung schlägt vor, die östliche Hälfte des Gebäudes Tranpad 1 befristet auf bis zu drei Jahre als Lehrerwohnraum bereitzustellen, bis der geplante Schulerweiterungsbau mit eigenen Wohnungen fertiggestellt ist.
Die Gemeindeverwaltung informiert den Schulausschuss über den aktuellen Stand zweier laufender Projekte: den geplanten Anbau an die Schule und die Schaffung von Wohnraum. Die Vorlage enthält selbst keinen Sachinhalt; die Details werden mündlich in der Sitzung am 19. Juni 2025 präsentiert. Ein Beschluss ist nicht vorgesehen.