60.1-01631-23 | 1. Nachtrag zur Baugenehmigung vom 13.03.2021 | Umbau und Sanierung Rettungshaus II
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 21. Dezember 2023
Beschlossen — einstimmig
am 21. Dezember 2023 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Das Einvernehmen wird analog der ursprünglichen Baugenehmigung nach § 36 i. V. mit § 35 Abs. 2 BauGB und § 172 Abs. 1 Satz 1, Nr. 1 BauGB erteilt. Der Bauantrag wurde bereits positiv beschieden, gegenüber der ursprünglichen Planung werden nun mit dem 1. Nachtrag zur Baugenehmigung geringfügige Änderungen angezeigt. Der Bauausschuss hat dazu vorberaten, die Änderungen sind nachvollziehbar und genehmigungsfähig.
(2 Beratungen insgesamt — finaler Beschluss aus dem Rat der Gemeinde Spiekeroog)
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Beim laufenden Umbau des denkmalgeschützten Rettungshauses am Zeltplatz ergeben sich geringfügige Planänderungen, für die ein Nachtrag zur Baugenehmigung nötig ist. Die WC-Anlage wird im Anbau neu angeordnet, ein barrierefreier Eingang entsteht an der Südseite. Im Inneren werden nachträglich eingebaute Räume zurückgebaut und der historische Rotklinkerboden nachempfunden. Der Rat soll das gemeindliche Einvernehmen für den Nachtrag erteilen.
Einordnung
Verwaltungsvorlage zum Nachtrag einer bestehenden Baugenehmigung für das denkmalgeschützte Rettungshaus am Zeltplatz auf Spiekeroog. Die Vorlage durchläuft Bauausschuss, Verwaltungsausschuss und Rat zur Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens.
Hintergrund
Der Umbau und die Sanierung des Rettungshauses wurde 2020 unter Vorlage 01/022/2020 beschlossen. Der Landkreis Wittmund erteilte die Baugenehmigung am 10. März 2021. Das Vorhaben befindet sich in der Umsetzung; das beauftragte Architekturbüro hat zwischenzeitlich gewechselt. Im Zuge der Ausführungsplanung wurden Abweichungen von der genehmigten Planung notwendig, die einen formellen Nachtrag erfordern.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Das Rettungshaus ist ein markantes Denkmal am Zeltplatz und wird durch den Umbau als Gebäude erhalten und aufgewertet. Für Besucherinnen und Besucher entsteht ein barrierearmer Zugang mit neuem WC-Eingang an der Südseite. Die Änderungen betreffen vor allem die Bauausführung; für den Inselalltag ergeben sich keine unmittelbaren neuen Belastungen.
Die wichtigsten Punkte
- Die WC-Anlage im Anbau wird neu angeordnet, sodass ein seitlicher Eingang an der Südseite entsteht
- Haupt- und WC-Eingang werden barrierefrei hergestellt, ein barrierefreies WC mit einseitiger Anfahrmöglichkeit kommt hinzu
- Nachträglich eingebaute Innenwände werden zurückgebaut, um den ursprünglichen Raumzuschnitt des Denkmals wiederherzustellen
- Der neue Boden wird dem historischen Rotklinkerboden nachempfunden
- Statt der behördlich gewünschten Holzfenster im Anbau werden eloxierte Aluminiumprofile in Anthrazit eingesetzt, weil Hersteller wegen der Witterungslage davon abraten
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 24. August 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/119/2023
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 24. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 24. August 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-892 kB≈ 4 k Zeichen Volltext
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Private Antragsteller wollen ein denkmalgeschütztes, seit Jahren leerstehendes Gebäude umbauen und sanieren. Geplant sind eine Dauerwohnung und vier Ferienwohnungen, je mit eigener Veranda. Die Gemeinde soll ihr baurechtliches Einvernehmen erteilen, damit der Landkreis Wittmund die Baugenehmigung ausstellen kann.
Die Gemeinde soll ihren Eigenanteil für die Sanierung des Historischen Rettungshauses erhöhen. Das LEADER-Förderprojekt der Nordseebad Spiekeroog GmbH (NSB) wird teurer als 2020 geplant. Das Amt für regionale Landesentwicklung erhöht die Förderung von 164.000 auf 200.000 Euro. Der Rat soll deshalb den kommunalen Kofinanzierungsanteil von bisher 43.793,75 Euro auf 50.000 Euro anheben.
Die Nordseebad Spiekeroog GmbH (NSB) will das Historische Rettungshaus im Winter 2023/24 sanieren und dafür bereits ab dem 1. Oktober 2023 mit dem Bau beginnen. Der frühe Baubeginn liegt außerhalb der regulären Bauzeiten und erfordert deshalb eine Ausnahmegenehmigung der Gemeinde. Der Rat soll diese Ausnahme anerkennen und die Verwaltung beauftragen, den entsprechenden Bewilligungsbescheid auszustellen.
Ein privater Eigentümer will eine denkmalgeschützte Hotelpension auf Spiekeroog zu drei Ferienwohnungen umbauen und dabei Dach, Fassade und Fenster sanieren. Kubatur und äußere Erscheinung des Gebäudes bleiben unverändert, Anbauten sind nicht geplant. Die Denkmalbehörde und das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege haben das Sanierungskonzept vorab als denkmalverträglich eingestuft. Der Rat soll das gemeindliche Einvernehmen nach Baugesetzbuch erteilen.