Bauvoranfrage: Sanierung und Erweiterung des EDEKA-Marktes:
Stand der Beratung
Mehrheitlich beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 3. März 2022
Beschlossen — mehrheitlich
am 03. März 2022 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
(2 Beratungen insgesamt — finaler Beschluss aus dem Rat der Gemeinde Spiekeroog)
ZusammenfassungAutomatisch · KI
Wie das funktioniertVon Claude (KI) ausschließlich aus der Originalvorlage erstellt — kein amtlicher Text der Gemeinde. Verbindlich ist die verlinkte Originalvorlage.
Der EDEKA-Markt auf Spiekeroog soll saniert und erweitert werden, um die Grundversorgung der Insel zu sichern. Die Verkaufsfläche soll von 460 auf rund 700 Quadratmeter wachsen, der Markt barrierefrei und energetisch modernisiert werden. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, die planungsrechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen und einen Projektfahrplan mit dem Eigentümer abzustimmen.
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung zur Bauvoranfrage für Sanierung und Erweiterung des EDEKA-Marktes, der im Bereich des Bebauungsplans 8C Ortsmitte West liegt. Der Rat wird in Folgeberatung nach dem Bauausschuss vom 10. Februar 2022 um eine Beauftragung der Verwaltung gebeten.
Hintergrund
Der Frischemarkt ist seit 1983 der größte Einzelhandelsstandort auf Spiekeroog und heute der Hauptversorger der Insel mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs. Bereits 2016 scheiterte ein erster Erweiterungsversuch unter anderem an Denkmalschutzauflagen. Der in Aufstellung befindliche Bebauungsplan Nr. 22 Dorf soll nun die planungsrechtliche Grundlage für die Erweiterung liefern; das Grundstück liegt im Bereich des geltenden Bebauungsplans 8C Ortsmitte West, eine Genehmigung nach Paragraf 34 BauGB ist damit nicht möglich.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Alle Insulaner:innen und Gäste sind vom EDEKA-Markt als einzigem großen Lebensmittelversorger abhängig. Die geplante Erweiterung soll breitere Gänge, barrierefreie Regale, ein Kunden-WC und ein erweitertes Sortiment bringen. Die Bauarbeiten sollen laut Vorlage so geplant werden, dass die laufende Versorgung nicht unterbrochen wird.
Die wichtigsten Punkte
- Die Verkaufsfläche soll von 460 auf rund 700 Quadratmeter wachsen
- Der Markt soll barrierefrei umgebaut und energetisch modernisiert werden, unter anderem mit Photovoltaikanlage und Wärmerückgewinnung
- Die Mitarbeiterwohnfläche soll von 362 auf rund 605 Quadratmeter nahezu verdoppelt werden
- Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, in Abstimmung mit dem Landkreis Wittmund die nötigen Planungsrechtsvoraussetzungen zu schaffen
- Die überarbeitete Entwurfsplanung wurde im Hinblick auf die Baugestaltungssatzung bereits freigegeben
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 10. September 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/011/2022
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 10. September 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8707 kB≈ 8 k Zeichen Volltext
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Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Der Edeka-Markt auf Spiekeroog soll saniert, erweitert und um fünf Mitarbeiterwohnungen ergänzt werden. Die Bauordnungsbehörde des Landkreises Wittmund hat die Gemeinde um Stellungnahme gebeten. Da das Vorhaben im Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 23 liegt und mit der Gemeinde abgestimmt ist, ist kein gesondertes gemeindliches Einvernehmen erforderlich. Die Gemeinde begrüßt das Vorhaben ausdrücklich.
Ein privater Eigentümer fragt vorab an, ob die Sanierung und Erweiterung eines Wohnhauses im Bereich des Bebauungsplans Dorf-Teil A planungsrechtlich zulässig ist. Das Grundstück ist 1.723 m² groß und liegt im Sondergebiet Besonderes Wohngebiet II. Mehrere konkrete Detailfragen — etwa zur Veranda-Größe, Dachform und Brandschutzabständen — sind noch nicht abschließend geklärt und werden teils vom Landkreis entschieden. Ein Beschlussvorschlag fehlt in der öffentlichen Vorlage; die Detailanlagen sind nicht öffentlich.
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog soll den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 24 Hotel Inselfriede als Satzung beschließen. Das Hotel Inselfriede plant eine Modernisierung und Erweiterung um bis zu 13 zusätzliche Zimmer sowie Verbesserungen bei Barrierefreiheit, Brandschutz und Energieeffizienz. Das Verfahren mit zwei Beteiligungsrunden ist abgeschlossen; Bauausschuss und Verwaltungsausschuss empfehlen die Beschlussfassung. Der Bürgermeister soll zudem ermächtigt werden, den Durchführungsvertrag zu unterzeichnen.
Ein privater Eigentümer will seine bestehende Dauerwohnung in einem Wohnhaus um rund 61 Quadratmeter erweitern, um familiengerechten Dauerwohnraum zu schaffen. Das Gebäude enthält zusätzlich eine Ferienwohnung; die Dauerwohnung bleibt nach dem Umbau weiterhin als solche vermietet. Gleichzeitig soll der Altbau außen saniert und optisch auf seinen ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden. Der Rat soll das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag erteilen.