Genehmigung Stellenplan 2023/24
Stand der Beratung
Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 26. Januar 2023
Beschlossen — einstimmig
am 26. Januar 2023 im Rat der Gemeinde Spiekeroog
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog beschließt den beigefügten Stellenplan und bittet die Verwaltung, die Mittel im Haushalt 2023/24 einzustellen. BM Kösters stellt den Sachverhalt vor. Da es noch keinen beschlossenen Haushalt gibt, sollte der Stellenplan jetzt genehmigt werden, um personaltechnisch zum richtigen Zeitpunkt handeln zu können. Der Stellenplan ändert sich insgesamt kaum, allerdings gibt es inhaltliche Änderungen, auf die jeweils richtig reagiert werden sollte. RM JU Bellstedt fragt nach der Stelle der Gemeinwesenarbeit. BM Kösters informiert darüber, dass die Projektstelle zum Ende des Jahres nicht mehr gefördert und somit auslaufen würde. Die Inhalte der Gemeinwesenarbeit seien sehr wichtig und es ist angedacht, diese im Rahmen der Dorfentwicklung weiter durchzuführen. Stellenanteile aus der Gemeinwesenarbeit sollen in die neu geschaffene Projektstelle mit einfließen.
Zusammenfassung
Wie das funktioniertDie Gemeindeverwaltung legt dem Rat den Stellenplan für 2023/24 zur Genehmigung vor, bevor der Gesamthaushalt im Frühjahr 2023 aufgestellt wird. Der Personalbedarf steigt leicht von 15,36 auf 15,44 Vollzeitäquivalente. Im Kindergarten „Lütt Insulaners
Einordnung
Beschlussvorlage der Verwaltung, eingebracht vor der regulären Haushaltsaufstellung; Erst-Beratung im Verwaltungsausschuss, dann Beschluss im Rat.
Hintergrund
Der Gemeinderat beschloss den Haushalt 2023/24 zum Zeitpunkt dieser Vorlage noch nicht. Die Verwaltung bittet deshalb vorab um Genehmigung des Stellenplans, damit Personalentscheidungen rechtzeitig getroffen werden können. Zum 1. Januar 2023 vollzog die Gemeinde eine interne Reorganisation; deren Auswirkungen sollen zunächst abgewartet werden, bevor vakante Stellen neu besetzt werden.
Was bedeutet das für Insulaner:innen?
Die Vorlage betrifft vor allem Familien mit Kindern im Kindergarten „Lütt Insulaners": Die Zahl der Erzieher:innen steigt ab Sommer 2023 deutlich, während Sozialassistenz- und Hauswirtschaftsstellen wegfallen. Für den Rest der Inselbevölkerung ist die Vorlage überwiegend eine verwaltungsinterne Personalplanung ohne direkte Auswirkung auf den Alltag.
Die wichtigsten Punkte
- Der Gesamtpersonalbedarf steigt geringfügig von 15,36 auf 15,44 Vollzeitäquivalente
- Im Kindergarten steigt die Erzieher:innen-Kapazität ab Sommer 2023 von 3,5 auf 4,37 Vollzeitstellen
- Sozialassistenz- (1,0 VZ) und Hauswirtschaftsstellen (0,25 VZ) im Kindergarten entfallen
- Eine Fachbereichsleitung und eine Stelle für Jugendbetreuung bleiben vorerst unbesetzt
- Neu geschaffen wird eine Projektstelle für B-Plan- und Dorfentwicklungssteuerung mit 0,71 VZ für drei Jahre
Schlagworte
KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.
Eckdaten
- Aktenzeichen
- 01/006/2023
- Typ
- 📄 Sitzungsvorlage
- Anhänge
- 1 Dokument
- Im Radar seit
- 25. Mai 2026
- Zuletzt aktualisiert
- 25. Juli 2026
- Original
- Im Ratsinformationssystem öffnen ↗
Anlagen (1)
- 📄SitzungsvorlagePDF; CHARSET=UTF-8248 kB
Beratungsfolge
Verwandte Vorlagen
Die Gemeinde Spiekeroog überarbeitet die Gebührensatzung für ihren Kindergarten und legt eine Neufassung zur Beschlussfassung vor. Der Rat soll die neuen Regelungen zu Betreuungsgebühren beschließen. Einzelheiten zu konkreten Gebührenhöhen oder Änderungen liegen ohne PDF nicht vor.
Die Kindergarten-Gebührensatzung des Kindergartens „Lütt Insulaners
Der Kindergarten 'Lütt Insulaners' soll eine FSJ-Stelle erhalten, um die Krippengruppe mit einer zusätzlichen Betreuungskraft zu verstärken. Die Verwaltung schlägt monatliche Kosten von rund 601,70 Euro vor — ohne Wohnraum, was jährlich etwa 7.220 Euro ergibt. Wohnraum für die FSJ-Person steht derzeit nicht zur Verfügung, was die Kosten bei Bedarf weiter erhöhen würde. Der Rat soll die Stelle beschließen und die Verwaltung mit dem Vertragsabschluss beim AWO-Bezirksverband Weser-Ems beauftragen.
Die Gemeinde Spiekeroog ändert die Gebührensatzung für den Kindergarten 'Lütt Insulaners' und führt damit eine neue Betreuungsform ein: die sporadische Betreuung, also einzelne gebuchte Tage ohne feste monatliche Vereinbarung. Der Rat wählt zwischen zwei Varianten: Variante 1 behält die bisherigen Grundgebühren bei, Variante 2 senkt alle Gebühren leicht (sozialer Entwurf). Beide Varianten sollen zum 1. August 2017 in Kraft treten.