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Spiekeroog-Radar
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Informationsvorlage
Information aus der Verwaltung an die Politik — kein Beschluss vorgesehen.

Wohnraum für Beschäftigte der Inselschule

Stand der Beratung

Einstimmig beschlossen · Rat der Gemeinde Spiekeroog · 23. Januar 2020

Beschluss

Beschlossen — einstimmig

am 23. Januar 2020 im Rat der Gemeinde Spiekeroog

Worum es ging

Die Gemeinde und der Landkreis Wittmund erkennen die aus Ihrer Schulträgerschaft resultierenden Verpflichtungen, für einen reibungslosen Schulbetrieb zu sorgen, an. Dazu gehört u. a. auch die Vorhaltung von in Anzahl und Güte passendem Wohnraum für Lehrer und Bedienstete der Inselschule. Der Wohnraum ist bestmöglich abzusichern. Die Schulträgerschaft kann die Wohnraumschaffung und -vorhaltung nur anerkennen, wenn das Land Niedersachsen seinen entsprechenden Anteil daran leistet. RV Redelfs schlägt vor, Herrn Kösters als Elternvertreter der Inselschule als Redner zu akzeptieren. Der Vorschlag wird von allen Ratsmitgliedern akzeptiert. Sie erläutert das Thema der Wohnraumsituation für neue Lehrerinnen und Lehrer, bzw. Bedienstete der Schule, anhand Diskussion in der Schulausschuss Sitzung vom 27.11.2019. Sie erläutert die Zuständigkeit des Landes und des Landkreises, die für die Wohnraumsituation hauptsächlich zuständig sind. Die Gemeinde wäre nicht an erster Stelle zuständig, den Wohnraum zu schaffen. RM Breuer ergänzt, dass ein verlässlicher Schulbetrieb notwendig ist. Der Gemeinde Spiekeroog wurde bisher noch nicht vom Land für die Schaffung von Wohnraum geholfen. Daher sollte es keine Einzelfallentscheidungen mehr geben, sondern es sollte ein Wohnraumkonzept geschaffen werden, um das Thema umfassend zu lösen. Ein Ratsbeschluss wäre wichtig, um ein Mandat für die Erarbeitung eines Konzeptes zu bekommen. Da ein Neubau mit Wohnung ca. 4-6 Jahre dauern würde und auch Zwischenlösungen notwendig wären, wäre ein Mandat zum jetzigen Zeitpunkt wichtig. Die Gemeinde sollte den Landkreis mit in die Verpflichtung nehmen, damit der Termin im März mit dem Landrat konstruktiv und verpflichtend verlaufen kann. Die jetzige Informationsvorlage zu diesem Thema müsse in eine Beschlussvorlage umgeändert werden. RV Redelfs bekräftigt, dass das Land und der Landkreis eindeutig in die Pflicht genommen werden müssten. Ansonsten könne es passieren, dass die Gemeinde Spiekeroog auch finanziell in die Verpflichtung genommen würde. Dies würde sie nicht wollen. Da die Angestellten der Inselschule beim Land angestellt sind, müssten Werkmietverträge mit dem Landkreis / Land erreicht werden, was bisher verweigert wurde. Ohne Werkmietvertrag besteht immer das Risiko, dass die Gemeinde die Wohnung verlieren würde, wenn sich das Arbeitsverhältnis eines Mieters ändert. Herr Kösters ergänzt, dass die Landesschulbehörde über die Problematik informiert ist und das Thema der Werkmietverträge entschieden werden müsse. RM Warenski erwähnt, dass man sich nicht starr auf die Kostenseite festlegen solle, sondern mit dem Landkreis im Gespräch bleiben solle. BM Piszczan merkt an, dass die integrierte Oberschule in der Inselschule keine Verpflichtung seitens des Landkreises ist. RV Redelfs erläutert, dass die Gemeinde eine Mitverpflichtung bei der Umsetzung der Wohnraumschaffung habe, wobei Land und Landkreis in der Hauptverpflichtung stünden. Kämmerer Koffinke ergänzt, es dürfe nicht nur die Verwaltung sein, die Druck aufbaut, sondern auch die Elternschaft. Ziel müsse sein, dass das Land zur Bebauung zur Verfügung gestellt wird, Werkmietverträge abgeschlossen würden, sowie günstige Kredite zur Finanzierung abgeschlossen werden könnten. RM Breuer ergänzt, dass ein Projektteam gefunden werden müsse, um den gesamten Prozess zu begleiten. Bis zu einem Neubau müssten Überbrückungslösungen geschaffen werden. Hierbei sollte z. B. Wohnraum im ehemaligen Künstlerhaus angefragt werden. Es gab seinerzeit einen Ratsbeschluss, der genau das nicht vorgesehen hat. RV Redelfs bestätigt, dass die Aufhebung des genannten Ratsbeschlusses auf die nächste Tagesordnung kommen müsse, damit Wohnraum im ehemaligen Künstlerhaus für Lehrer und Bedienstete dort geschaffen werden könne. Diese Lösung kann nur interimsmäßig sein, da ein neuer Wohnbau für Lehrer und Bedienstete der Gemeinde notwendigerweise geschaffen werden muss. Herr Kösters ergänzt, man könne auch einen Stellenplan mit der Schule und der Landesschulbehörde erstellen, damit man den zu schaffenden Wohnraum besser planen könne. BM Piszczan stellt die Situation für die jetzige, neue Lehrerin vor, die zunächst in einem Gemeinde Appartement wohnen und dann ggf. umziehen würde.

(2 Beratungen insgesamt — finaler Beschluss aus dem Rat der Gemeinde Spiekeroog)

Zusammenfassung

Wie das funktioniert
Wie wichtig für die Insel?
hoch

Der Inselschule fehlt Wohnraum für neue Lehrkräfte und Schulbeschäftigte — bereits ab Frühjahr 2020 stehen Stellenneubesetzungen an, für die heute keine Betriebswohnungen vorhanden sind. Elternvertreter, Schulleitung und Gemeindeverwaltung haben am 14. November 2019 erste Schritte besprochen. Geplant ist außerdem, das Land Niedersachsen aktiv in die Lösungssuche einzubeziehen. Ein konkretes Konzept soll dem Rat baldmöglichst vorgelegt werden.

Einordnung

Informationsvorlage der Gemeindeverwaltung, eingebracht vom Ausschussvorsitzenden Oliver Breuer. Sie informiert Schulausschuss, Verwaltungsausschuss und Rat über ein Orientierungsgespräch vom November 2019; ein konkreter Beschlussvorschlag folgt in einer späteren Vorlage.

Hintergrund

Auf Spiekeroog ist Wohnraum für Festlandzuzügler grundsätzlich knapp. Die Inselschule beschäftigt Lehrkräfte und weiteres Personal, das auf Betriebswohnungen der Gemeinde angewiesen ist. Im Nachgang zur Gesamtkonferenz 2019 haben Elternvertreter und Schulleitung die Wohnraumsituation als akutes Problem benannt. Das Land Niedersachsen ist als Schulträger potenzieller Partner bei der Lösung.

Was bedeutet das für Insulaner:innen?

Fehlt Wohnraum für Schulpersonal, lassen sich offene Stellen an der Inselschule möglicherweise nicht besetzen — das betrifft direkt alle Familien mit schulpflichtigen Kindern. Mittelbar geht es um die Frage, ob die Inselschule langfristig funktionsfähig bleibt. Konkrete Maßnahmen oder Kosten sind in dieser Vorlage noch nicht beschlossen.

Die wichtigsten Punkte

  • Bereits ab Frühjahr 2020 drohen unbesetzte Stellen, weil Betriebswohnungen für neues Schulpersonal fehlen
  • Ein Orientierungsgespräch zwischen Elternvertretern, Schulleitung und Gemeindeverwaltung fand am 14. November 2019 statt
  • Die Gemeinde will das Land Niedersachsen aktiv in die Suche nach Lösungen einbinden
  • Ein ausgearbeitetes Konzept soll dem Rat in der nächstmöglichen Sitzung vorgestellt werden
  • Die Vorlage enthält noch keinen Beschlussvorschlag, sondern dient der Information

KI-gestützt zusammengefasst, Stand 25. Juli 2026. Im Zweifel gilt die Originalvorlage.

Eckdaten

Aktenzeichen
01/108/2019
Typ
ℹ️ Informationsvorlage
Anhänge
1 Dokument
Im Radar seit
25. Mai 2026
Zuletzt aktualisiert
25. Juli 2026
Original
Im Ratsinformationssystem öffnen ↗

Anlagen (1)

Beratungsfolge

  1. Schulausschuss der Gemeinde Spiekeroog27. November 2019, 20:00 UhrKenntnisnahmekein Beschluss
  2. Rat der Gemeinde Spiekeroog23. Januar 2020, 20:00 UhrKenntnisnahmeeinstimmig

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Wohnraum für Beschäftigte der Inselschule — Spiekeroog-Radar