Das denkmalgeschützte Rettungshaus II auf Spiekeroog soll umgebaut und saniert werden. Im Erdgeschoss ist eine Dauerausstellung über die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger geplant, der frühere Bootsraum soll für Vorträge mit bis zu 50 Personen genutzt werden. Die bisherigen Nutzungen — Zeltplatz-Anmeldung, Lager und Notunterkunft — bleiben erhalten. Der Rat soll das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag erteilen.
Kultur & Vereine
Kulturstiftung, Vereinsleben, Veranstaltungen, Feuerwehr.
Kultur in Spiekeroog wird vor allem von ehrenamtlichen Strukturen getragen: Kulturstiftung Spiekeroog, Inselmuseum, Heimatverein, Sportverein, Feuerwehr, Kirchengemeinden. Die Gemeinde finanziert nicht selbst, sondern bezuschusst.
Vorlagen drehen sich um Vereinszuwendungen, Veranstaltungen für Insulaner:innen abseits der touristischen Programmlinie, Projekte wie die geplanten Audiostationen im Ortskern, kirchliche Belange und denkmalpflegerische Fragen.
Strittig wird es selten — meist geht es um Verteilungsfragen zwischen verschiedenen ehrenamtlichen Strukturen und die Höhe von Zuschüssen.
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Die Gemeinde will Grünstreifen entlang von Gemeindestraßen in Blühwiesen umwandeln. Anlass ist ein preisgekröntes Konzept der Spiekerooger Umweltstiftung, das mehrjährige, ortsübliche Blühpflanzenmischungen für öffentliche Flächen vorschlägt. Geplant ist eine Zusammenarbeit mit der Preisträgerin, der Friesenenergie und privaten Interessierten. Der Beschlussvorschlag beauftragt die Verwaltung, gemeinsam mit Partnern für Aussaat und Pflege zu sorgen.
Die Gemeinde Spiekeroog will einen international anerkannten Sternenpark — eine sogenannte Dark-Sky-Community der International Dark Sky Association (IDA) — einrichten. Grundlage sind Messungen eines Planetariumsleiters, der Spiekeroog als dunkelsten je von ihm gemessenen Punkt in Deutschland eingestuft hat. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, gemeinsam mit der Nordseebad Spiekeroog GmbH, der Nationalparkverwaltung und einem begleitenden Wissenschaftler die notwendigen Unterlagen aufzubereiten, um dann einen abschließenden Umsetzungsbeschluss vorzubereiten.
Die Gemeinde erhöht die Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr und verankert erstmals die Entschädigung für ehrenamtliche Inselmobi-Fahrer:innen in der Satzung. Für die FFW steigen die monatlichen Beträge deutlich, zwei neue Positionen — Atemschutzwart und Kleiderwart — kommen hinzu, der bisherige Sicherheitsbeauftragte entfällt. Die jährliche Gesamtsumme für die FFW-Entschädigungen steigt von rund 4.092 Euro auf rund 11.080 Euro. Der Rat soll den Änderungen zustimmen.
Die Kulturstiftung Spiekeroog hat über das Förderprogramm Landaufschwung einen Verkaufsanhänger angeschafft. Im Sommer steht er im Kurgarten und dient als Verkaufswagen für die Tombola. In der Nebensaison lagert er auf dem gemeindeeigenen Gelände am Wilbersgelände. Eine Baugenehmigung ist nach niedersächsischem Bauordnungsrecht nicht erforderlich.
Der Musikverein Spiekeroog möchte das gemeindliche Wappen „Kogge
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog soll einen Silvester-Appell des Nationalparkhauses Wittbülten offiziell unterstützen und unterzeichnen. Der Appell richtet sich an Insulaner:innen und Gäste und bittet darum, auf Böller und Feuerwerk zu verzichten — freiwillig, weil ein vollständiges Verbot nach Landes- und Bundesrecht rechtlich nicht durchsetzbar ist. Grundstückseigentümer:innen werden ausdrücklich gebeten, Feuerwerk auf ihrem Gelände nicht zu dulden, besonders im Außenbereich nahe der Nationalpark-Fläche. Beschlussvorschlag: Die Ratsvorsitzende unterschreibt den Appell im Namen des Rates.
Eine ehrenamtliche Inselbewohnerin pflegt den Dorfplatz und die Dorfwiese seit rund 20 Jahren aus eigener Tasche und mit Spendengeldern — das kann sie künftig nicht mehr im bisherigen Umfang leisten. Die Verwaltung legt dem Umweltausschuss dar, welche Pflegeaufgaben bisher ehrenamtlich erledigt wurden, und fragt, welche davon die Gemeinde übernehmen oder finanzieren will. Die handschriftliche Kostenaufstellung nennt jährliche Ausgaben von grob 1.000 bis 1.700 Euro allein für die Topfbepflanzung sowie rund 2.500 Euro für Möbel- und Sandkastenpflege.
Die Freiwillige Feuerwehr Spiekeroog muss ihren stellvertretenden Gemeindebrandmeister neu besetzen, nachdem der bisherige Amtsinhaber Rühmann plötzlich verstorben ist. Am 26. Februar 2018 wählte eine außerordentliche Mitgliederversammlung einen neuen Kandidaten. Der Rat soll dem Wahlvorschlag folgen und die Person für sechs Jahre zum stellvertretenden Gemeindebrandmeister berufen. Der Name des Kandidaten ist in der veröffentlichten Vorlage nicht genannt.
Der Gemeindebrandmeister und sein 2. Stellvertreter der Freiwilligen Feuerwehr Spiekeroog haben ihre Ämter niedergelegt. Da beide als Ehrenbeamte ernannt wurden, muss der Rat ihre Abberufung formal beschließen. Der 3. stellvertretende Gemeindebrandmeister hat seine Funktion zunächst ruhen lassen; sein Status sollte in der Ratssitzung geklärt werden. Am 8. Januar 2018 war die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr geplant, bei der neue Führungskräfte gewählt werden sollten.
Der Rat soll eine Vereinbarung zwischen der Gemeinde Spiekeroog und dem Spiekerooger Segelclub (SSC) nachträglich bestätigen. Im Zuge eines Baugenehmigungsverfahrens hatte der SSC einen Nachbarwiderspruch eingelegt; auf Basis eines Ratsbeschlusses von 2016 wurden Regelungen getroffen, denen der SSC zugestimmt und seinen Widerspruch zurückgezogen hat. Der Rat soll diese Regelungen nun formal bestätigen.
Die Gemeinde Spiekeroog legt ein neues Jugendkonzept vor, das einen festen Jugendtreff im ehemaligen Wilbersgelände verankert. Dort wurden mit Fördermitteln des Programms „LandaufSchwung
Die Freiwillige Feuerwehr Spiekeroog kann den Brandschutz auf der Insel mit dem aktuellen Personal nicht vollständig gewährleisten. Gemeindebrandmeister Keil hat Gemeinderat und Verwaltung am 29. November 2016 darüber informiert und fordert, dass die Gemeinde aktiv für die Feuerwehr wirbt und sie attraktiver gestaltet. Im Notfall werden Einsatzkräfte aus Esens und Neuharlingersiel per Rettungsboot oder Hubschrauber zur Insel verlegt. Die Vorlage dokumentiert das Gesprächsprotokoll ohne konkreten Beschlussvorschlag.
Die Gemeinde Spiekeroog berät über das weitere Vorgehen bei der Sanierung des Kleinspielfeldes und der Laufbahn. Aus dem Titel geht nicht hervor, welche konkreten Maßnahmen oder Kosten vorgeschlagen werden. Ein Beschlussvorschlag ist nicht bekannt.
Die Gemeinde Spiekeroog berät über den Umbau und die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes, das zudem einen Anbau erhalten soll. Ein genaues Vorhaben und Kosten sind aus dem Titel allein nicht ableitbar.
Die Gemeinde regelt die Aufwandsentschädigungen für den Gemeindebrandmeister und dessen Stellvertreter neu oder beschließt diese erstmals. Der Rat soll über Höhe und Modalitäten der Zahlungen entscheiden.
Eine Bauvoranfrage fragt vorab, ob ein Baudenkmal durch Grundstücksteilung von einem bestehenden Gebäudekomplex abgetrennt werden darf. Der Rat soll darüber befinden, ob dieses Vorgehen grundsätzlich genehmigungsfähig ist.
Ein denkmalgeschützter Altbau soll umgebaut und saniert werden. Der Gemeinderat befasst sich mit dem entsprechenden Vorhaben. Weitere Details liegen nur aus dem Titel vor.
Ein Bauantrag liegt vor für die saisonale Errichtung einer Jurte im Außenbereich, die als Andachtsraum genutzt werden soll. Der Rat soll über die Genehmigung entscheiden. Da kein PDF vorliegt, sind Standort, Zeitraum und weitere Details unklar.
Die Gemeinde Spiekeroog plant eine außerplanmäßige Ausgabe im Bereich der Feuerwehr und muss dafür den Haushalt nachträglich anpassen. Über diesen Nachtrag soll der Rat beschließen.
Die Gemeinde Spiekeroog soll eine Ausfallbürgschaft für die Kulturstiftung übernehmen. Eine Ausfallbürgschaft bedeutet, dass die Gemeinde einspringt, wenn die Stiftung ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Der Rat soll darüber abstimmen, ob und in welcher Form diese Bürgschaft gewährt wird.
Im Vorstand der Kulturstiftung Spiekeroog soll eine Stelle neu besetzt werden. Der Rat wird voraussichtlich über eine Personalnachfolge abstimmen. Details zu Person und Hintergrund liegen nicht vor.
Die Theatergruppe 'Das letzte Kleinod' beantragt bei der Gemeinde Spiekeroog Unterstützung für eine neue Aufführung. Art und Umfang der beantragten Unterstützung — finanziell, logistisch oder anderweitig — sind aus dem Titel allein nicht erkennbar. Der Rat soll über den Antrag beraten und entscheiden.
Der Rat soll entscheiden, ob der Sandkasten auf dem Dorfplatz erhalten bleibt. Die Vorlage betrifft das weitere Vorgehen bei der Gestaltung des Dorfplatzes insgesamt.