Die Gemeinde Spiekeroog soll einer neu einzustellenden Lehrkraft befristet bis Juli 2025 eine Wohnung zu einer Kaltmiete von rund 12,50 Euro pro Quadratmeter anbieten. Das Regionale Amt für Schule und Bildung hat eine Englischlehrerstelle für das Schuljahr 2024/25 in Aussicht gestellt, macht die Ausschreibung aber vom gesicherten Wohnraum abhängig. Der normale Vergabeweg für die Wohnung soll für diesen Fall ausgesetzt werden. Parallel soll der geplante Lehrerwohnraum über einer neuen Schulmensa mit Nachdruck weiterverfolgt werden.
Schule & Kinder
Inselschule, Ganztagsschule, Kita, Kinder- und Jugendangebote.
Die Inselschule Spiekeroog ist die einzige Schule der Gemeinde — Grundschule plus Sekundarstufe I in einem Gebäude, mit überschaubarer Klassenstärke. Sie ist das größte kommunalpolitische Dauerthema der letzten Jahre.
Beratungen drehen sich um den Ganztagsbetrieb ab dem Schuljahr 2026/2027, die Ferienbetreuung im Rahmen des Ganztagsförderungsgesetzes, Schülerförderung bei Auslandsaufenthalten und vor allem um den geplanten Erweiterungsbau — der Schule, Mensa und Lehrer-/Personalwohnraum kombiniert.
Schwierig wird es bei Finanzierungsanteilen, Förderkulissen (KfW-40) und der Frage, wie groß die Schule für eine schrumpfende Insel-Bevölkerung geplant werden soll.
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Die Inselschule soll um einen Ganztagsbereich und Wohnraum für Lehrkräfte erweitert werden. Der Anbau ist östlich des bestehenden Schulgebäudes geplant und soll im Erdgeschoss eine sogenannte Mesa mit Küche, Speise- und Ruheraum sowie Freizeitflächen für Kinder und Jugendliche erhalten. In den oberen Etagen sind Wohnungen für Beschäftigte der öffentlichen Hand vorgesehen. Der Bauausschuss soll eine Richtungsentscheidung zu Geschossanzahl, Fassade und Dach treffen — ein konkreter Beschlussvorschlag wird erst in der Sitzung formuliert.
Der Rat soll je eine Elternvertretung und eine Schülervertretung als Beigeordnete in den Schulausschuss berufen. Beigeordnete nehmen beratend an Ausschusssitzungen teil, haben aber kein Stimmrecht. Der Beschluss formalisiert die Beteiligung von Eltern und Schüler:innen an der schulpolitischen Arbeit der Gemeinde.
Die Vorlage befasst sich mit der Subventionierung von Mahlzeiten für Lehrkräfte im Rahmen des Ganztagsschulbetriebs auf Spiekeroog. Ob und in welchem Umfang die Gemeinde das Essen für Lehrpersonal bezuschussen soll, ist offenbar Gegenstand der Beratung. Ein konkreter Beschlussvorschlag ist aus dem Titel nicht erkennbar.
Die Gemeinde informiert den Rat über den aktuellen Stand beim Jugendoutdoorplatz. Welche konkreten Inhalte berichtet werden, geht aus dem Titel allein nicht hervor.
Die Gemeinde Spiekeroog berät über die Einrichtung eines Jugendoutdoorplatzes. Welche konkrete Fläche, welche Ausstattung und welche Kosten damit verbunden sind, geht aus dem Titel allein nicht hervor. Der Rat soll einen Beschluss fassen.
Familien auf Spiekeroog zahlen für den Besuch der Hermann Lietz-Schule trotz kommunaler Zuschüsse rund 4.000 Euro pro Jahr selbst. Die Verwaltung sieht darin einen Grund, warum Familien die Insel verlassen. Sie bittet den Schulausschuss um ein Stimmungsbild, ob der Schulbesuch mittelfristig für alle Jugendlichen kostenfrei werden soll — finanziert durch höhere kommunale Zuschüsse.
Die Gemeinde Spiekeroog scheitert seit Jahren daran, Wohnraum für Lehrkräfte zu schaffen. Da mehrere Lehrerinnen und Lehrer in den kommenden Jahren in Rente gehen, droht die Schule ohne neue Wohnmöglichkeiten ohne Nachfolger dazustehen. Weder das Kultusministerium noch das regionale Landesamt für Schule und Bildung haben auf Anfragen der Gemeinde reagiert. Die Verwaltung bittet den Schulausschuss nun um Ideen, wie weiter vorzugehen ist.
Die Inselschule wird ab 1. August 2023 zur Ganztagsschule — die Mittagsverpflegung dafür ist nach Angabe der Schulträger gesichert. Anbieter für Küchenausstattung und Essensproduktion sind bereits gefunden. Noch offen ist die Stelle für die Essensausgabe: Eine geringfügig beschäftigte Hauswirtschaftskraft wird gesucht. Der Gemeinderat muss den Bau einer Mensa noch formal beschließen, das ist für Ende 2023 vorgesehen.
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog soll Markus Bünnemeyer als stimmberechtigten Elternvertreter in den Schulausschuss berufen. Neuwahlen der Schüler- und Elternvertretung an der Inselschule haben die bisherigen Mitglieder im Ausschuss abgelöst. Ein Schülervertreter wurde nicht neu benannt. Der Rat beschließt die Benennung förmlich.
Die Gemeindeverwaltung legt dem Rat den Stellenplan für 2023/24 zur Genehmigung vor, bevor der Gesamthaushalt im Frühjahr 2023 aufgestellt wird. Der Personalbedarf steigt leicht von 15,36 auf 15,44 Vollzeitäquivalente. Im Kindergarten „Lütt Insulaners
Die Inselschule Spiekeroog soll ab dem Schuljahr 2023/24 eine offene Ganztagsschule werden — an zunächst drei Tagen pro Woche (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag) für Grund- und Oberschüler:innen. Ein externer Dienstleister liefert das Mittagessen; die Übergangslösung kostet rund 50.000–60.000 Euro, ein späterer Mensaneubau wird auf 1,2–1,6 Mio. Euro geschätzt. Der Rat soll beschließen, den Ganztagsantrag zum 1. Dezember 2022 bei der zuständigen Behörde zu stellen.
Die Hermann-Lietz-Schule will auf ihrem Gelände auf Spiekeroog acht Tiny Houses (Kleinsthäuser) und ein Technikgebäude neu bauen. Der Landkreis Wittmund hat die Gemeinde um eine Stellungnahme zum Bauantrag gebeten. Der Rat soll sein Einvernehmen erteilen und dabei erklären, dass der in Aufstellung befindliche Bebauungsplan die Bebauung in diesem Umfang ermöglichen wird.
Der Gemeinderat soll den Bürgermeister beauftragen, eine neue Vereinbarung mit dem Landkreis Wittmund über die Kita-Finanzierung zu unterzeichnen. Das neue Modell ersetzt ab 2023 die bisherige Ist-Kostenabrechnung: Der Landkreis übernimmt künftig das vollständige Defizit der Personalkosten für das pädagogische Kita-Personal zuzüglich eines Verwaltungskostenzuschlags von 5 Prozent. Die Beteiligung des Landkreises an Investitionskosten bleibt wie bisher bestehen.
Der Rat soll den Raumbedarfsplan des Landkreises für die Inselschule Spiekeroog per Beschluss bestätigen. Das ist nötig, damit der Landkreis das Einvernehmen mit der Landesschulbehörde herstellen und die Planung ausschreiben kann. Ziel ist die Einführung des Ganztagsbetriebs für alle Grund- und Oberschulklassen. Der Beschluss soll die Beschlusskette für die Beantragung der Ganztagsbetreuung beim Kultusministerium im November vorbereiten.
Für die Ganztagsschule auf Spiekeroog soll auf dem Schulgelände eine Mensa mit rund 300 Quadratmetern Fläche gebaut werden. Der Landkreis Wittmund beauftragt den Planer; Planungsgespräche starten im Sommer 2022. Die Verwaltung schlägt vor, im Obergeschoss zusätzlich Wohnraum zu schaffen, und bittet den Bauausschuss um Richtungsentscheidungen zu Standort, Gestaltung und Zielgruppe des Wohnraums. Der Beschlusstext wird erst in der Sitzung formuliert.
Der Rat soll die Einführung der Ganztagsschule für alle Klassen der Inselschule Spiekeroog zum nächstmöglichen Zeitpunkt beschließen. Die Verwaltung wird beauftragt, alle nötigen Schritte vorzubereiten, damit der Bürgermeister anschließend den förmlichen Antrag beim Kultusministerium stellen kann. Geplant sind zunächst eine Übergangslösung (offener Ganztag an 3 Tagen, freiwillig) und langfristig ein Neubau mit Mensa und Küche. Die Investitionskosten für die dauerhafte Lösung werden grob auf 50.000 bis 500.000 Euro geschätzt, wovon die Gemeinde etwa die Hälfte trägt.
Der Spielplatz im Lütt Slurpad ist seit Monaten außer Betrieb: Alle Geräte sind demontiert, alte Pfosten und Fundamente ragen aus dem Boden, der Bereich ist mit Flatterband abgesperrt. Die Verwaltung bittet den Rat um eine Richtungsentscheidung zwischen drei Optionen: Fläche aufgeben, Neubau ab 2023 für bis zu 20.000 Euro oder sofortige Übergangslösung für rund 2.500 Euro. Der Verwaltungsausschuss hat bereits Option c) — die Übergangslösung — als Beschlussvorschlag empfohlen.
Der Rat soll Tina Franz als Beisitzerin in den Ausschuss für Kinder, Jugend, Familie und Senioren berufen. Franz ist erneut Elternvertreterin im Kindergarten „Lütt Insulaners
Der Niedersächsische Landesrechnungshof hat 2021 eine landesweite Bestandserhebung zu Investitionsrückständen der niedersächsischen Kommunen durchgeführt und der Gemeinde Spiekeroog die Ergebnisse als Prüfungsmitteilung zugeleitet. Der ermittelte Gesamtrückstand beläuft sich auf rund 20,7 Mrd. Euro – das entspricht 2.586 Euro je Einwohner:in und liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die Schwerpunkte liegen bei Straßen (28,8 %) und Schulen (27,2 %). Hauptursachen sind laut den befragten Kommunen fehlende Finanzmittel und fehlendes Personal.
Der Rat soll den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 20 „Hermann Lietz-Schule Spiekeroog
Die Gemeinde Spiekeroog soll einen städtebaulichen Vertrag mit der Hermann Lietz Schule Spiekeroog gGmbH abschließen, um die Kosten und Zuständigkeiten für das Bebauungsplanverfahren Nr. 20 „Hermann Lietz-Schule Spiekeroog
Die Gemeinde Spiekeroog will den monatlichen Zuschuss für Schüler:innen, die auf dem Festland zur Schule gehen, um 10 Euro erhöhen. Der jährliche Höchstbetrag steigt damit von 720 auf 840 Euro pro Schüler:in. Anlass ist eine Anhebung des steuerlichen Freibetrags für Bildungsförderung zum 1. Januar 2021. Der Rat soll den Beschluss rückwirkend zum Schuljahresbeginn am 1. August 2021 fassen.
Die Gemeinde Spiekeroog soll einen Bebauungsplan für das Gelände der Hermann-Lietz-Schule (HLS) aufstellen und dazu den Flächennutzungsplan ändern. Vorausgegangene Bauanträge der Schule scheiterten, weil das Gelände planungsrechtlich als Außenbereich gilt. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, einen Vertrag mit der HLS vorzubereiten, der Kostenübernahme, Plangebiet und Zeitplan regelt; dieser Vertrag kommt dann erneut zur Abstimmung vor den Rat.
Spiekerooger Jugendliche wollen auf der Insel einen Skaterpark bauen und haben dafür den Dialog mit der Gemeindeverwaltung aufgenommen. Sie präsentieren in der Ausschusssitzung ein selbst produziertes Video zu ihrem Vorhaben. Die Gemeinde stellt daneben den aktuellen Stand zu möglichen Standorten und Fördermöglichkeiten vor.