Vier Familien im Kindergarten „Lütt Insulaners
Schule & Kinder
Inselschule, Ganztagsschule, Kita, Kinder- und Jugendangebote.
Die Inselschule Spiekeroog ist die einzige Schule der Gemeinde — Grundschule plus Sekundarstufe I in einem Gebäude, mit überschaubarer Klassenstärke. Sie ist das größte kommunalpolitische Dauerthema der letzten Jahre.
Beratungen drehen sich um den Ganztagsbetrieb ab dem Schuljahr 2026/2027, die Ferienbetreuung im Rahmen des Ganztagsförderungsgesetzes, Schülerförderung bei Auslandsaufenthalten und vor allem um den geplanten Erweiterungsbau — der Schule, Mensa und Lehrer-/Personalwohnraum kombiniert.
Schwierig wird es bei Finanzierungsanteilen, Förderkulissen (KfW-40) und der Frage, wie groß die Schule für eine schrumpfende Insel-Bevölkerung geplant werden soll.
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Die Hermann-Lietz-Schule will auf ihrem Gelände neun Tiny-Häuser errichten — als Dauerwohnraum für langjährige Mitarbeiter:innen und ältere Internatsschüler:innen. Das Grundstück liegt im Außenbereich und im Geltungsbereich der gemeindlichen Erhaltungssatzung, weshalb die Gemeinde ihr Einvernehmen erteilen muss. Der Beschlussvorschlag stimmt der Errichtung zu, verlangt aber vertraglich gesicherte Dauerwohnnutzung und den Bau eines Löschwasserbrunnens auf dem Gelände.
Die Inselschule prüft, ob sie künftig ein Ganztagsangebot einführen soll. Die Verwaltung stellt dem Schulausschuss, dem Verwaltungsausschuss und dem Rat Grundsätze einer Ganztagsschule vor und diskutiert verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten. Ein Beschluss ist noch nicht vorgesehen — es handelt sich um eine erste Informationsrunde.
Der Gemeinderat befasst sich erneut mit der Frage, wie Lehrerinnen, Lehrer und weiteres Schulpersonal der Inselschule ausreichend mit Wohnraum versorgt werden können. Die Vorlage aktualisiert den Informationsstand nach dem Ratsbeschluss vom Januar 2020. Der Rat hatte damals einstimmig festgestellt, dass Gemeinde und Landkreis Wittmund als Schulträger verpflichtet sind, passendem Wohnraum für Schulpersonal vorzuhalten, und das Land Niedersachsen seinen Anteil leisten müsse.
Die Verwaltung informiert den Schulausschuss über die geplanten Haushaltsmittel für den Doppelhaushalt 2021/2022 im Bereich Schule und Schulträgerschaft. Die bisherigen Ansätze werden weitgehend beibehalten, da sie sich in den Vorjahren als ausreichend erwiesen haben. Für die Grundschule stehen jährlich 13.600 Euro im Deckungskreis „Schule
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog soll Tina Franz als Beisitzerin in den Ausschuss für Kindergarten, Jugend, Familie und Senioren berufen. Franz ist neue Elternvertreterin im Kindergarten „Lütt Insulaners
Der Gemeinderat soll entscheiden, ob Eltern die Kindergartengebühren für die Corona-Schließungszeit erlassen werden. Der Kindergarten 'Lütt Insulaners' war ab dem 16. März 2020 per Landesverordnung geschlossen; die Gebühren wurden seitdem vorläufig ausgesetzt. Der Landkreis Wittmund hat zugesagt, zwei Drittel der ausgefallenen Gebühren zu übernehmen. Der Beschlussvorschlag ermächtigt die Verwaltung zum Gebührenverzicht, sofern der Landkreis oder eine andere Stelle mindestens zwei Drittel des Ausfalls trägt.
Die Verwaltung informiert den Rat über die Corona-bedingte Notbetreuung im Kindergarten „Lütt Insulaners
Die Gemeindeverwaltung legt dar, wie die Personalsuche für den Kindergarten „Lütt Insulaners
Der Kindergarten 'Lütt Insulaners' hat zwei offene Vollzeitstellen besetzt. Ab dem 1. August 2020 sind 4,5 Vollzeitstellen mit unbefristeten Verträgen belegt; eine weitere Kraft ist krankheitsbedingt ausgefallen, sodass insgesamt 5,5 Vollzeitstellen bestehen. Eine der neuen Stellen entstand durch eine gesetzliche Vorgabe, die ab August 2020 eine dritte Fachkraft in Krippengruppen ab 11 Kindern vorschreibt. Die Vorlage dient zur Information der Gremien, ein Beschluss ist nicht vorgesehen.
Ein denkmalgeschütztes Gebäude im Außenbereich Spiekeroogs soll im Dachgeschoss ausgebaut und in den Sanitärbereichen saniert werden. Im Dachgeschoss entstehen zwei Gruppenräume für Kleingruppen mit eigenem Bad; eine neue Treppe dient als erster Rettungsweg. Die äußere Form des Gebäudes bleibt erhalten; neue Dachfenster werden als historische Dachluken ausgeführt. Verwaltung und Rat sollen das gemeindliche Einvernehmen nach Baugesetzbuch erteilen.
Die Gemeinde will bis zu fünf Wohnungen im Neubau Achter d'Diek 3 für Beschäftigte öffentlicher Aufgabenträger – etwa Lehrkräfte – anmieten und an diese weitervermieten. Als Übergangslösung soll das den akuten Wohnungsmangel für diesen Personenkreis überbrücken, bis dauerhafter Wohnraum in etwa fünf bis sechs Jahren geschaffen ist. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, entsprechende Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern aufzunehmen – befristet auf maximal sechs Jahre.
Der Inselschule fehlt Wohnraum für neue Lehrkräfte und Schulbeschäftigte — bereits ab Frühjahr 2020 stehen Stellenneubesetzungen an, für die heute keine Betriebswohnungen vorhanden sind. Elternvertreter, Schulleitung und Gemeindeverwaltung haben am 14. November 2019 erste Schritte besprochen. Geplant ist außerdem, das Land Niedersachsen aktiv in die Lösungssuche einzubeziehen. Ein konkretes Konzept soll dem Rat baldmöglichst vorgelegt werden.
Der Gemeinderat soll Sara Junker als Beisitzerin in den Ausschuss für Kindergarten, Jugend, Familie und Senioren berufen. Sie ist neu gewählte Elternvertreterin im Kindergarten "Lütt Insulaners". Der Beschlussvorschlag sieht ihre förmliche Ernennung durch den Rat vor.
Die Verwaltung stellt dem Schulausschuss den Finanzhaushalt der Inselschule für das Jahr 2020 vor. Es handelt sich um eine reine Informationsvorlage ohne Beschlussvorschlag. Konkrete Haushaltszahlen oder Anlagen sind dem PDF nicht beigefügt.
Der Rat soll vier neue Beisitzende in zwei Ausschüsse ernennen. Patrick Kösters (Elternvertreter) und Hannes Ohmes (Schülervertreter) werden für den Schulausschuss vorgeschlagen. Silke Wolf (neue Kindergartenleitung) und Sara Junker (neue Elternvertreterin) sollen in den Ausschuss für Kindergarten, Jugend, Familie und Senioren berufen werden.
Eine Strandgutwerkstatt soll neu gebaut werden — ein wetterunabhängiges Gebäude mit rund 134 m² Nutzfläche für kreative Projekte mit Kindern und Jugendlichen rund um Strandgut, Nachhaltigkeit und Meeresschutz. Das Baugrundstück (3.937 m²) liegt im Außenbereich, also außerhalb bestehender Bebauungspläne. Die Gemeinde soll das bauplanungsrechtliche Einvernehmen nach § 35 BauGB erteilen.
Jemand möchte auf Spiekeroog eine Strandgutwerkstatt für Kinder und Jugendliche errichten und hat dafür eine Bauvoranfrage gestellt. Das geplante Gebäude in Holzrahmenbauweise umfasst zwei Lagerräume, eine Werkstatt und den eigentlichen Werkstattraum — insgesamt 114 m². Das Grundstück liegt im Außenbereich außerhalb der Bebauungspläne, weshalb die Zulässigkeit nach § 35 BauGB geprüft wird. Die Verwaltung kommt zu dem Ergebnis, dass das Vorhaben möglich ist, und schlägt dem Rat vor, dies so zu beschließen.
Der Rat soll den Bürgermeister ermächtigen, eine Vereinbarung zwischen dem Landkreis Wittmund und der Gemeinde Spiekeroog über die Wahrnehmung von Aufgaben der öffentlichen Jugendhilfe zu unterzeichnen. Die Vereinbarung regelt, wie Betriebskosten des Kindergartens künftig zwischen Landkreis und Gemeinde aufgeteilt werden: zwei Drittel trägt der Landkreis, ein Drittel die Gemeinde. Außerdem legt sie fest, dass der Landkreis Investitionen in Kindertagesstätten im Zeitraum 2019–2022 mit Zuschüssen fördert. Der Beschlussvorschlag lautet, den Bürgermeister zur Unterzeichnung zu beauftragen.
Die Gemeinde Spiekeroog aktualisiert die Satzung für den Kindergarten 'Lütt Insulaners'. Anlass sind gesetzliche Änderungen seit 2018 sowie eine Bedarfsanalyse zu den Öffnungszeiten. Wesentliche Neuerungen: Der bisherige Frühdienst entfällt, stattdessen gibt es künftig nur noch Kernöffnungszeit und Ganztagsbetreuung; über 3-Jährige haben bei Ganztagsplätzen Vorrang. Außerdem wird ein Impfberatungsnachweis bei der Aufnahme Pflicht, und die Begriffe 'Eltern' und 'Erziehungsberechtigte' werden durch 'Sorgeberechtigte' ersetzt. Der Rat soll die 2. Änderungssatzung mit Wirkung zum 1. August 2019 beschließen.
Die Gemeinde Spiekeroog passt die Gebührensatzung für den Kindergarten 'Lütt Insulaners' an. Auslöser sind gesetzliche Änderungen seit 2018, eine Überarbeitung des Kindergartenkonzepts und eine Bedarfsanalyse zu den Öffnungszeiten. Die neuen Gebühren staffeln sich nach Familieneinkommen und Kinderzahl im Haushalt. Der Rat soll die 3. Änderungssatzung beschließen; sie soll zum 1. August 2019 in Kraft treten.
Der Rat soll das aktualisierte Pädagogik-Konzept des gemeindeeigenen Kindergartens "Lütt Insulaners" in der Version 2.4 beschließen. Anlass sind gesetzliche Änderungen seit 2018: Kinder ab drei Jahren besuchen den Kindergarten kostenfrei, und die Zuständigkeit für die primäre Sprachförderung ist von der Grundschule auf den Kindergarten übergegangen. Außerdem wurde auf Grundlage einer Eltern-Bedarfsabfrage die Nachmittagsbetreuung umgestellt: statt bisher dienstags bis donnerstags gilt ab sofort montags bis freitags von 13:00 bis 16:30 Uhr. Der Rat soll mit dem Konzeptbeschluss zugleich die neuen Öffnungszeiten genehmigen.
Die Schulleiterin der Inselschule soll als ständige Beisitzerin in den Ausschuss für Kinder, Jugend, Familie und Senioren (AKJFS) berufen werden. Ziel ist ein besserer Informationsaustausch zwischen Schule und Kindergarten. Im Gegenzug soll die Kindergartenleitung als ständige Beisitzerin in den Schulausschuss berufen werden. Der Rat soll diesen Beschluss fassen.
Im gemeindlichen Wohnprojekt 'Achter d´ Diek' ist eine Wohnung vom Typ B (45,1 m²) frei geblieben, weil alle verbliebenen Bewerber ihre Bewerbung zurückgezogen haben. Die Verwaltung schlägt vor, diese Wohnung vorrangig als Werksmietwohnung für Kindergartenpersonal zu nutzen, da dort Bedarf entsteht. Der Rat soll zwischen drei Optionen entscheiden: als Werksmietwohnung reservieren, nur für B-Bewerber ausschreiben oder für A- und B-Bewerber gemeinsam ausschreiben.
Der Kindergarten 'Lütt Insulaners' meldet dringenden Bedarf, für das Kindergartenjahr 2019/2020 eine FSJlerin — eine Person im Freiwilligen Sozialen Jahr — einzustellen. Die Verwaltung hatte nach der Einstellung einer zusätzlichen Teilzeitkraft im Juni 2018 dokumentiert, keine weitere FSJlerin aufzunehmen. Da der Kindergarten im Jahr 2019/2020 mit 29 Kindern stark belegt sein wird, beantragt er nun eine Ausnahme. Die Kosten für die Gemeinde belaufen sich auf rund 11.567 Euro pro Jahr.