Im gemeindlichen Wohnprojekt 'Achter d´ Diek' ist eine Wohnung vom Typ B (45,1 m²) frei geblieben, weil alle verbliebenen Bewerber ihre Bewerbung zurückgezogen haben. Die Verwaltung schlägt vor, diese Wohnung vorrangig als Werksmietwohnung für Kindergartenpersonal zu nutzen, da dort Bedarf entsteht. Der Rat soll zwischen drei Optionen entscheiden: als Werksmietwohnung reservieren, nur für B-Bewerber ausschreiben oder für A- und B-Bewerber gemeinsam ausschreiben.
Schule & Kinder
Inselschule, Ganztagsschule, Kita, Kinder- und Jugendangebote.
Die Inselschule Spiekeroog ist die einzige Schule der Gemeinde — Grundschule plus Sekundarstufe I in einem Gebäude, mit überschaubarer Klassenstärke. Sie ist das größte kommunalpolitische Dauerthema der letzten Jahre.
Beratungen drehen sich um den Ganztagsbetrieb ab dem Schuljahr 2026/2027, die Ferienbetreuung im Rahmen des Ganztagsförderungsgesetzes, Schülerförderung bei Auslandsaufenthalten und vor allem um den geplanten Erweiterungsbau — der Schule, Mensa und Lehrer-/Personalwohnraum kombiniert.
Schwierig wird es bei Finanzierungsanteilen, Förderkulissen (KfW-40) und der Frage, wie groß die Schule für eine schrumpfende Insel-Bevölkerung geplant werden soll.
Die Geschichte dazu
- Schule und Wohnen unter einem Dach: Wie Spiekeroog zwei Sorgen mit einem Gebäude löst
Ohne Wohnung kein Lehrer, ohne Lehrer keine Schule — und ab 2026 ein gesetzlicher Anspruch auf Ganztag. Spiekeroog beantwortet beides mit einem einzigen Gebäude: unten die Mensa, oben Wohnungen. Die Geschichte eines Projekts, das seit 2024 von 4,06 auf 5,78 Millionen Euro gewachsen ist.
10 Vorlagen, chronologisch erzählt
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Der Kindergarten 'Lütt Insulaners' meldet dringenden Bedarf, für das Kindergartenjahr 2019/2020 eine FSJlerin — eine Person im Freiwilligen Sozialen Jahr — einzustellen. Die Verwaltung hatte nach der Einstellung einer zusätzlichen Teilzeitkraft im Juni 2018 dokumentiert, keine weitere FSJlerin aufzunehmen. Da der Kindergarten im Jahr 2019/2020 mit 29 Kindern stark belegt sein wird, beantragt er nun eine Ausnahme. Die Kosten für die Gemeinde belaufen sich auf rund 11.567 Euro pro Jahr.
Die Gemeinde Spiekeroog will für Badeausflüge des Kindergartens Lütt Insulaners professionelle Badeaufsicht mit Rettungsfähigkeit beauftragen und die Kosten dafür übernehmen. Geplant ist ein Schlüssel von einer Aufsichtsperson pro fünf Kinder, maximal zehn Kinder pro Ausflug, sowohl im Inselbad als auch am Strand. Die Aufsichtspflicht der Erzieher:innen bleibt davon unberührt. Der Rat soll das Konzept beschließen und die Kosten der rettungsfähigen Aufsichtspersonen übernehmen.
Die Gemeinde soll die Gebühren und Satzungen des Kindergartens Lütt Insulaners zum Kindergartenjahr 2019/2020 neu kalkulieren. Auslöser sind drei Änderungen: Der bisherige kostenpflichtige Frühdienst für Kinder unter 3 Jahren wird zur regulären Öffnungszeit, weil eine zweite Fachkraft frei wird. Die Geschwisterkind-Ermäßigung muss angepasst werden, weil Kinder über 3 Jahre seit August 2018 beitragsfrei sind und die bisherige Regelung zu Ungleichgewichten führt. Außerdem sollen die Vergabekriterien für Kindergarten- und Ganztagsplätze aktualisiert werden. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, alle Punkte in eine Gesamtkalkulation einzubeziehen, die zum 01.08.2019 in Kraft treten soll.
Die Elternvertreter des Kindergartens Lütt Insulaners haben im Dezember 2018 eigeninitiativ eine Betreuungsbedarfsabfrage unter allen Kindergarteneltern durchgeführt. Die Ergebnisse stellen sie in der Ausschusssitzung am 28. Januar 2019 persönlich vor. Die Unterlagen werden erst in der Sitzung verteilt, liegen der Vorlage selbst nicht bei.
Das Niedersächsische Kultusministerium plant, die Gebühren für Internatsplätze an niedersächsischen Internatsgymnasien ab August 2019 zu erhöhen. Für Schüler:innen mit Hauptwohnsitz auf einer niedersächsischen Insel steigt der monatliche Betrag von 375 auf 390 Euro — ein Plus von rund 4 Prozent. Der Ausschuss wird darüber informiert und kann bis zum 20. Februar 2019 eine Stellungnahme abgeben.
Die Gemeinde Spiekeroog will den seit 2015 bestehenden Kooperationsvertrag mit der Inselschule kündigen. Bislang stellt der Kindergarten Lütt Insulaners eine Fachkraft für die Frühbetreuung der Schulkinder (7:45 bis 8:45 Uhr) ab. Der gestiegene Bedarf an Betreuung von Unter-3-Jährigen und die neu eingeführte kommunale Sprachförderung binden dieses Personal im Kindergarten. Der Ausschuss für Kinder, Jugend, Familie und Senioren hat am 8. August 2018 empfohlen, den Vertrag zum nächstmöglichen Termin fristgerecht zu kündigen.
Ab dem 01.08.2018 übernimmt der Kindergarten Lütt Insulaners die Sprachförderung zur Schulreife, die bislang die Grundschule leistete. Der Kindergarten muss dafür seine Einrichtungskonzeption überarbeiten, die Sprachentwicklung jedes Kindes dokumentieren und im letzten Kindergartenjahr individuelle Förderung sowie Elterngespräche organisieren. Konkrete Maßnahmen kann die Verwaltung zum Zeitpunkt der Vorlage noch nicht benennen, weil klärende Regelungen und Fortbildungsangebote fehlen.
Die Kindergartengebührensatzung der Gemeinde Spiekeroog wurde zum 1. August 2018 angepasst, weil das Land Niedersachsen die Kita-Betreuung für Kinder über 3 Jahre bis zu 8 Stunden täglich kostenfrei gestellt hat. Da der Spiekerooger Kindergarten dienstags bis donnerstags 9,5 Stunden Ganztagsbetreuung anbietet, werden nur die 1,5 Stunden über die kostenfreien 8 Stunden hinaus noch berechnet. Der Rat hat diese 2. Änderungssatzung am 5. Juli 2018 einstimmig beschlossen. Diese Informationsvorlage informiert den Fachausschuss nachträglich über den bereits gefassten Beschluss.
Der Verwaltungstrakt einer Schule auf Spiekeroog soll umgebaut und energetisch saniert werden. Im Zuge des Umbaus entstehen drei neue Wohnungen für Angestellte im Dachgeschoss und Spitzboden; dazu wird ein Stockwerk aufgesetzt. Die Grundfläche des Gebäudes bleibt unverändert. Der Rat soll das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag erteilen.
Niedersachsen hat im Juni 2018 die Kindergartenbetreuung für Kinder über 3 Jahre bis zu 8 Stunden täglich kostenfrei gestellt. Der Kindergarten "Lütt Insulaners" bietet dienstags bis donnerstags jedoch 9,5 Stunden Betreuung an — 1,5 Stunden mehr als die Gratis-Grenze. Die Gemeinde passt ihre Gebührensatzung an, um diese 1,5 Stunden weiterhin in Rechnung stellen zu können. Der Rat soll die 2. Änderungssatzung zum 1. August 2018 beschließen.
Die Gemeinde soll die Sanierung der Außen-Schulsportanlage der Inselschule Spiekeroog mitfinanzieren. Die Gesamtkosten betragen 420.000 Euro; Gemeinde und Landkreis Wittmund teilen sich die Kosten je zur Hälfte. Eine Förderung scheiterte, sodass die Gemeinde nun einen Kredit von 70.000 Euro aufnehmen und eine Verpflichtungsermächtigung über 140.000 Euro einplanen soll. Der Rat soll zustimmen — mit der Auflage, dass der Landkreis die außerschulische Nutzung der einzigen Außensportanlage der Insel ausdrücklich anerkennt.
Der Kindergarten 'Lütt Insulaners' soll eine dritte Teilzeitstelle in der Kinderkrippe erhalten. Eine Mitarbeiterin wird ab Mitte Juni 2018 mit 20 Stunden pro Woche unbefristet eingestellt, um Vertretungen bei Krankheit, Urlaub und Fortbildung dauerhaft abzudecken. Ab 2020 wird eine dritte Betreuungskraft in der Krippe gesetzlich vorgeschrieben. Die Kosten der Stelle werden größtenteils durch Landesförderung gedeckt.
Die Hermann-Lietz-Schule beantragt kleine Umbauten im Gebäudeteil Naturwissenschaften: Ein Vorbereitungsraum wird durch eine Trockenwand zum Putzmittelraum abgetrennt, und die bisherige gemischte WC-Anlage wird in getrennte Damen- und Herren-WCs umgebaut. Die Gemeinde muss ihr Einvernehmen erteilen, weil das Schulgrundstück im Außenbereich und im Geltungsbereich der Erhaltungssatzung liegt. Die Verwaltung sieht keine Versagungsgründe und schlägt vor, das Einvernehmen zu erteilen.
Der Kindergarten 'Lütt Insulaners' verliert ab Mitte November seine bisherige Mittagsversorgung, weil das Haus Winfried in die Winterschließung geht. Der Rat muss entscheiden, ob das Haus Winfried trotzdem weiterkochen soll oder ob Dünenklink bzw. Herman-Lietz-Schule einspringen. Offen ist außerdem, wer die Transportkosten trägt: die Gemeinde oder die Eltern über einen Aufschlag pro Mittagessen.
Die Gemeinde Spiekeroog legt ein neues Jugendkonzept vor und will damit erstmals eine strukturierte, wöchentliche Kinder- und Jugendbetreuung auf der Insel etablieren. Grundlage ist ein neu eingerichteter Jugend- und Kommunikationsraum im ehemaligen Wilbersgelände, der mit Fördermitteln des Programms LandaufSchwung ausgebaut wurde. Die Betreuung soll zunächst einmal wöchentlich mittwochs von 17 bis 19 Uhr stattfinden, hauptsächlich durch Ehrenamtliche. Der Rat soll das Konzept beschließen.
Die Gemeinde will sich an den Mietkosten für ein Zimmer beteiligen, das für eine FSJ-Kraft im Kindergarten 'Lütt Insulaners' angemietet wurde. Die Gesamtmiete beträgt 366 Euro pro Monat; die Verwaltung schlägt vor, dass die Gemeinde davon 250 Euro monatlich übernimmt. Der Rat soll diesen Betrag beschließen.
Die Gemeinde Spiekeroog ändert die Gebührensatzung für den Kindergarten 'Lütt Insulaners' und führt damit eine neue Betreuungsform ein: die sporadische Betreuung, also einzelne gebuchte Tage ohne feste monatliche Vereinbarung. Der Rat wählt zwischen zwei Varianten: Variante 1 behält die bisherigen Grundgebühren bei, Variante 2 senkt alle Gebühren leicht (sozialer Entwurf). Beide Varianten sollen zum 1. August 2017 in Kraft treten.
Die Gemeinde Spiekeroog passt die Benutzungssatzung für den Kindergarten 'Lütt Insulaners' an zwei Punkten an. Eltern können künftig Frühdienst oder Ganztagsbetreuung auch noch während des laufenden Kindergartenjahres dazubuchen — nicht mehr nur zu Jahresbeginn. Außerdem ist eine tageweise, sporadische Nutzung dieser Zusatzangebote möglich, jeweils vorbehaltlich freier Plätze. Der Rat soll die Änderungssatzung beschließen, die zum 1. August 2017 in Kraft tritt.
Der Kindergarten 'Lütt Insulaners' soll eine FSJ-Stelle erhalten, um die Krippengruppe mit einer zusätzlichen Betreuungskraft zu verstärken. Die Verwaltung schlägt monatliche Kosten von rund 601,70 Euro vor — ohne Wohnraum, was jährlich etwa 7.220 Euro ergibt. Wohnraum für die FSJ-Person steht derzeit nicht zur Verfügung, was die Kosten bei Bedarf weiter erhöhen würde. Der Rat soll die Stelle beschließen und die Verwaltung mit dem Vertragsabschluss beim AWO-Bezirksverband Weser-Ems beauftragen.
Die Gleichstellungsbeauftragte Kösters beantragt, die Diskussion über die Höhe der Kindergartengebühren neu aufzurollen. Hintergrund: Im Februar 2017 hatte der Rat die höhere Gebührenvariante beschlossen, unter anderem weil Arbeitgeber die Kosten per Zuschuss mitfinanzieren sollten. Dieses Argument fiel weg, weil die Satzung des Arbeitgeberverbandes Niedersachsen solche Zuschüsse als übertarifliche Leistung einstuft und damit untersagt. Der Rat soll nun beschließen, die Debatte wiederaufzunehmen und erneut abzustimmen.
Der Gemeinderat berät über Änderungen im Kindergarten Spiekeroog und fasst gegebenenfalls einen Beschluss. Welche Änderungen konkret geplant sind, geht aus dem Titel nicht hervor.
Das Kleinspielfeld an der Inselschule muss saniert werden, weil die Kunstrasenauflage stark beschädigt und gesperrt ist. Auch die Tartanlaufbahn ist abgängig und unfallgefährlich. Der Rat soll entscheiden, welche von drei Varianten umgesetzt wird: einfache Sanierung, grundlegende Erneuerung mit Laufbahn oder Ersatz durch einen Naturrasenplatz. Die Finanzierung soll über einen Kredit erfolgen.
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog soll die aktualisierte Konzeption des Kindergartens 'Lütt Insulaners' vom Januar 2017 beschließen. Anlass ist die Einführung des Ganztagsangebotes ab dem 1. März 2017, die eine Anpassung der bisherigen Konzeption erfordert. Die neue Fassung ergänzt den Tagesablauf um Mittagessen, Mittagsschlaf bzw. Mittagsruhe und Nachmittagsbetreuung bis 17.30 Uhr. Der Rat beschließt die anliegende Konzeption vom Januar 2017.
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog soll eine neue Gebührensatzung für den Kindergarten 'Lütt Insulaners' beschließen, die ab dem 1. März 2017 gilt. Anlass ist die Einführung der Ganztagsbetreuung: Statt einem einheitlichen Betreuungsangebot gibt es künftig eine Grundgebühr für die Kernzeit plus Aufschläge für Ganztag und Frühdienst. Dem Rat lagen zwei Varianten vor — der Beschlussvorschlag empfiehlt die sogenannte 'wirtschaftliche Variante', bei der die bisherige Grundgebühr erhalten bleibt.