Für den Bebauungsplan Nr. 22 soll eine Waldkompensation auf Teilflächen südlich der Straße „Bi d'Utkiek
Umwelt & Naturschutz
Nationalpark, Watt, Dünen, Energie, Müll, Trinkwasser.
Spiekeroog gehört zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Naturschutz ist nicht Beiwerk, sondern Grundlage des Tourismus und der Inselidentität. Salzwiesen, Dünen, Vogelschutzgebiete im Ostende und das umliegende Watt stehen unter besonderem Schutz.
Kommunalpolitische Themen sind Trinkwasserversorgung über die inseleigene Wasserwerk-Infrastruktur, Abwasser, Müllkonzepte (besonders in der Saison), Lichtverschmutzung am Inselrand und der Erhalt der Inselgrünflächen.
Die Linie zu Tourismus und Bauleitplanung ist fließend — viele Vorlagen berühren beides. Klima-Anpassung wird unter „Küstenschutz“ verhandelt.
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Der Rat berät über eine Anpassung der Regelung zu ruhestörenden Bauarbeiten auf Spiekeroog. Welche konkreten Änderungen vorgeschlagen werden, geht aus dem Titel allein nicht hervor.
Eine alte Ulme soll auf ihre Standfestigkeit geprüft werden. Ob und welche Maßnahmen daraus folgen, geht aus dem Titel allein nicht hervor.
Der OOWV (Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband) soll ein Konzept zur Erkundung der Süßwasserlinse auf Spiekeroog entwickeln oder vorlegen. Die Süßwasserlinse ist das unterirdische Süßwasservorkommen unter der Insel, das die Trinkwasserversorgung sichert. Ob das Konzept bereits vorliegt oder erst beauftragt werden soll, geht aus dem Titel allein nicht hervor.
Ein Antrag auf Ausnahmegenehmigung von der Spiekerooger Lärmschutzverordnung (SpLärmSchVO) soll im Rat beraten werden. Der Antrag bezieht sich auf das Objekt oder den Betrieb namens „Stranddistel'. Der Rat entscheidet, ob eine Ausnahme von den geltenden Lärmschutzregeln der Gemeinde erteilt wird.
Die Vorlage behandelt einen Antrag auf eine allgemeine Erlaubnis zum Einsatz von Drohnen auf Spiekeroog. Ob die Gemeinde, eine Institution oder eine Privatperson die Erlaubnis beantragt, geht aus dem Titel allein nicht hervor. Der Rat soll voraussichtlich über die Erteilung oder Ablehnung dieser Erlaubnis entscheiden.
Der Rat soll über eine Ausnahme von der Spiekerooger Lärmschutzverordnung (SpiLärmSchVO) für das Lokal oder die Veranstaltung 'Stranddistel' entscheiden. § 11 SpiLärmSchVO ermöglicht solche Einzelfallausnahmen von den Lärmschutzregeln. Ob Antragsteller:in, Anlass und genaue Bedingungen bekannt sind, lässt sich ohne PDF nicht sagen.
Im Bereich des Gebäudes 'Spiekerooger Leidenschaft' (Ecke Noorderloog/Slurpad) funktioniert die Oberflächenentwässerung nicht mehr richtig, weil beim Bau eine Leitung zu stark verjüngt und ein Wartungsschacht überbaut wurde. Die Verwaltung hat gemeinsam mit den neuen Eigentümern und der Unteren Wasserbehörde eine Lösung erarbeitet: neue DN-300-Leitungen entlang des Noorderpad. Der Bauausschuss empfiehlt eine günstigere Trassenführung nahe der Terrasse; die endgültige Kostenschätzung steht noch aus. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, die Details auszuarbeiten, eine Absichtserklärung mit dem Eigentümer zu schließen und die Kosten zur abschließenden Entscheidung vorzulegen.
Die Verwaltung informiert Rat und Verwaltungsausschuss über den Arbeitsstand zur Vorbereitung auf eine mögliche Strom- oder Gasmangellage auf Spiekeroog. Das Konzept setzt auf dezentrale Lösungen: Trinkwasser ist per Notstromaggregat für etwa zehn Tage gesichert, Wärme soll über rund 60 kaminbeheizbare Gebäude bereitgestellt werden, die medizinische Versorgung über den MANV-Anhänger. Bei einem Ausfall von mehr als sechs Stunden werden Gäste gebeten, die Insel zu verlassen. Ein abgestimmtes Notfallkonzept soll noch erarbeitet werden; der Rat soll seine Empfehlungen einbringen.
Der Rat der Gemeinde Spiekeroog soll eine Resolution gegen den Betrieb von LNG-Terminals (Flüssiggas-Importanlagen) in der Jade bei Wilhelmshaven beschließen. Die Resolution richtet sich an Bundeskanzler, Bundesumweltministerin sowie Niedersächsischen Ministerpräsidenten und Umweltminister. Hauptsorgen sind die langfristige Bindung an fossile Energieträger bis 2043 und die Einleitung von Bioziden ins Wattenmeer durch das Schiff „Höegh Esperanza
Der Gemeinderat Spiekeroog soll eine Resolution gegen die LNG-Terminals in Wilhelmshaven beschließen und den Bürgermeister zur Unterzeichnung und Versendung an Bundes- und Landesregierung beauftragen. Die Resolution richtet sich gegen die Einleitung von Bioziden durch das Flüssiggasschiff „Höegh Esperanza
Der Rat soll der Trinkwasserversorgung auf Spiekeroog den Weg freimachen. Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) plant hydrogeologische Erkundungsbohrungen und den Bau einer Grundwassermessstelle im Außenbereich der Insel. Die Gemeinde ist im Anhörungsverfahren der zuständigen Behörden beteiligt und soll eine positive Stellungnahme abgeben sowie baurechtliche Zustimmungen und Sondernutzungserlaubnisse für gemeindliche Straßen erteilen.
Die Gemeinde informiert den Bauausschuss über geplante Bau- und Bodenarbeiten im Sommer 2022, die nach der Spiekerooger Lärmschutzverordnung als Ausnahmen eingestuft werden. Konkret geplant sind eine Bodenerneuerung in der Bauhofhalle (innerhalb des Gebäudes) und Arbeiten an der östlichen Deichrampe. Die Arbeiten sollen ohne größere Lärmemissionen stattfinden; betroffene Anwohner:innen werden vorab informiert.
Eine Baustelle am Noorderpad 5 soll länger als erlaubt betrieben werden dürfen. Der Bauherr beantragt eine Ausnahme von der Spiekerooger Lärmschutzverordnung, um die Außenanlagen für die Schmutz- und Regenwasserkanalisation eines gastronomischen Gebäudeteils bis zum 11. Juni 2022 fertigzustellen. Als Grund nennt er einen Sturm im Februar sowie pandemiebedingte Lieferund Personalengpässe. Der Rat soll erklären, ob er Bedenken gegen die Verlängerung hat.
Die Löschwasserversorgung auf Spiekeroog ist nach einer Fachprüfung grundsätzlich als gesichert einzustufen. Das Büro EMRAGIS Sicherheitsingenieure hat alle 53 Hydranten und 4 Löschwasserbrunnen der Insel geprüft und bewertet. An 18 Hydranten und einem Brunnen wurden Mängel festgestellt, die innerhalb von einem halben Jahr behoben werden sollen. Für das Areal rund um das Nationalpark-Haus Wittbütten und die Hermann-Lietz-Schule empfiehlt das Gutachten eine zweite Feuerwehrzufahrt sowie einen neuen Löschwasserbrunnen.
Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) hat dem Gemeinderat Spiekeroog seine Pläne zur Sicherung der Trinkwasserversorgung vorgestellt. Kern ist ein mehrstufiges Erkundungsprojekt: Ab Herbst/Winter 2022/2023 werden neue Grundwassermessstellen und Versuchsbrunnen im östlichen Bereich der Süßwasserlinse gebohrt, um künftige Förderbrunnenstandorte zu erkunden. Parallel dazu plant der OOWV die Sanierung und Modernisierung des bestehenden Wasserwerks aus dem Jahr 1983. Es handelt sich um eine reine Informationsvorlage ohne Beschlussvorschlag.
Die Gemeinde Spiekeroog soll ihr Verbrauchsmaterial auf nachhaltige, ökologische und sozialverträgliche Produkte umstellen. Begonnen werden soll mit Recyclingpapier (Blauer Engel) für Druck, Briefumschläge und Toilettenpapier; mittelfristig folgen fairer Kaffee und Tee sowie ökologische Reinigungsmittel. Der Antrag wurde von Ratsmitglied Friederike Goedecke eingebracht und durchläuft Umweltausschuss, Verwaltungsausschuss und Rat.
Die Gemeinde Spiekeroog, die Nordseebad Spiekeroog GmbH und die Hermann Lietz-Schule wollen die Insel gemeinsam auf regenerative Energieversorgung umstellen — so autark wie möglich. Als ersten Schritt soll ein kompaktes Klimaschutzkonzept erarbeitet werden, das Ziele und Strategien definiert. Das Konzept soll zu 90 Prozent gefördert werden; den Eigenanteil teilen die drei Partner zu je einem Drittel. Der Rat soll die Verwaltung beauftragen, dieses Klimaschutzkonzept gemeinsam mit den Partnern und unter Einbeziehung des Umweltausschusses zu entwickeln.
Ratsmitglied Goedecke beantragt, die Baumschutzsatzung von 2006 zu ergänzen und das Baumkataster zu digitalisieren und aktuell zu halten. Die Satzung regelt bisher nicht konkret, wo und wann Ersatzpflanzungen oder Ausgleichszahlungen erfolgen müssen. Das Baumkataster wurde seit 2006 kaum gepflegt und liegt nur in veralteter Papierform vor. Der Verwaltungsausschuss ergänzte den Beschlussvorschlag: Die Verwaltung soll zunächst ein Konzept entwickeln und es dem Rat zur Entscheidung vorlegen.
Die Universität Oldenburg will einen Seecontainer auf einem fahrbaren Auflieger befristet am Nordstrand aufstellen, um Grundwasserströmungsmuster unter dem Strand zu erforschen. Im Sommer steht die Anlage am Dünenfuß der Schutzdüne, im Winter während der Sturmflutsaison auf dem Gelände der Hermann-Lietz-Schule. Die Nationalparkverwaltung hat bereits zugestimmt. Der Gemeinderat soll das baurechtliche Einvernehmen erteilen — ausdrücklich nur für den Container mit Auflieger, nicht für etwaige Festinstallationen.
Ratsmitglied Friederike Goedecke beantragt, die acht im Dorf aufgestellten Bodenascher für Zigarettenkippen sofort abzubauen und durch ein umweltgerechteres System zu ersetzen. Die vorhandenen Ascher leiten bei Regen Giftstoffe direkt in den umliegenden Boden — ein Problem für das Grundwasser, das Spiekeroog auch zur Trinkwasserversorgung nutzt. Als Ersatz schlägt der Antrag einen Beitritt zum Verein TobaCycle vor, der wetterfeste Außenascher liefert und die gesammelten Kippen recycelt. Kosten könnten über eine Kooperation mit der NSB und dem Nachhaltigkeitsbeitrag gedeckt werden.
Die Universität Oldenburg plant, am Spiekerooger Hundestrand einen 13 Meter langen Messpfahl aufzustellen — 7 Meter sichtbar über dem Sand, 5 Meter tief verankert. Der Pfahl ist Teil des von der DFG geförderten Forschungsprojekts DynaDeep, das unterirdische Wasser- und Stoffflüsse an Hochenergiestränden untersucht. Da kein Baugenehmigungsverfahren nötig ist, informiert die Verwaltung Umweltausschuss, Bauausschuss und Rat erstmals ausführlich über das Vorhaben und offene Fragen zur Logistik und Sicherheit.
Die Gemeinde Spiekeroog positioniert sich im Beteiligungsverfahren zur neuen Nordsee-Befahrensverordnung des Bundes — einer Verordnung, die regelt, wer wo im Wattenmeer fahren und surfen darf. Die vorgeschlagenen Kitezonen rund um Spiekeroog passen nach Einschätzung der Gemeinde nicht zu den örtlichen Gegebenheiten; Sandwanderungen haben bisherige Bereiche unnutzbar gemacht, und der Bereich am Damenpad liegt mitten im Badegebiet. Der Rat soll eine Stellungnahme beschließen, die konkrete Alternativzonen benennt. Der genaue Beschlusstext sollte erst in der Sitzung formuliert werden.
Jemand möchte im Außenbereich von Spiekeroog einen Hühnerstall mit überdachter Voliere (32 Quadratmeter) errichten. Da das Grundstück außerhalb der Bebauungspläne liegt, beurteilt die Verwaltung das Vorhaben nach dem Baugesetzbuch; öffentliche Belange werden nicht beeinträchtigt. Die Gemeinde soll ihr Einvernehmen zur Genehmigung erteilen.
Die Gemeinde Spiekeroog will den Bebauungsplan 'Achter d'Diek' am östlichen Ortsrand neu aufstellen und gleichzeitig den Flächennutzungsplan anpassen. Geplant sind dort klar geregelte Zonen für Dauerwohnen, gemischtes Dauer- und Ferienwohnen, Inselgewerbe, einen Reiterhof sowie Grünflächen. Mehrere frühere Aufstellungsbeschlüsse zu diesem Gebiet waren teils unwirksam geworden und sollen in einem Verfahren zusammengeführt werden. Der Rat soll dem ersten öffentlichen Entwurf als Auslage- und Anhörungsfassung zustimmen.